Auf diese Punkte sollte man vor der Eröffnung eines Hunde-Hotels gezielt achten

Der beste Freund des Menschen“ heißt es oft, wenn man seinen liebsten Vierbeiner mit wenigen Worten beschreiben soll. In diesem Spruch steckt eine Menge Wahrheit. Immer mehr deutsche Haushalte haben ein Familienmitglied mit 4-Pfoten an Bord, wie auch die deutliche Grafik des Portals Statista treffend vermittelt.

Insgesamt 8,85 Millionen Hunde leben insgesamt in deutschen Haushalten. Diese Zahl spiegelt exzellent wider, welchen Stellenwert Tiere mittlerweile für viele eingenommen haben. Der Hund geht dabei statistisch gesehen einsam vorne voran. Die Zeiten, in denen Hunde allerhöchstens in die Kategorie „Jagd- & Schutzhelfer“ eingeordnet wurden sind längst gezählt. Die zuverlässigen und klugen Tiere sind für viele schon lange als fester Familienteil im Gefüge verankert. Sie spenden Liebe, bringen zuverlässige Charakterzüge in den Alltag und belohnen einen wiederum auch mit Treue und Fürsorge.

Auch für die Gründerszene sind diese unumstrittenen Fakten äußerst interessant. Viele erkennen in dieser geschilderten Grundsituation ein Muster und entscheiden sich resultierend daraus ganz gezielt für eine Selbstständigkeit in diesem Sektor. Ein Hunde-Hotel ist ein Ort, an dem die Tiere Zeit zur Entspannung finden und rund um die Uhr erstklassig und zuverlässig versorgt werden. Vor allem wenn Frauchen oder Herrchen längere Zeit abwesend sind, verreisen müssen oder auch private Umstände eine andere Handhabung nicht zulassen, werden solche Hotelangebote dankend in Anspruch genommen.

Die Selbstständigkeit in dieser Branche kann dabei durchaus von Erfolg gekrönt sein. Dies zeigen die zahlreichen ansehnlichen Feriendomizile, in denen Hund und Mensch gleichermaßen auf ihre Kosten kommen. Auf dem Weg zur gutlaufenden Selbstständigkeit gilt es für die Betreiber jedoch einige Hürden zu nehmen und auf spezielle Vorgaben besonders zu achten.

Wie sollte das Grundgerüst aussehen?

Ohne sicheres und nicht schwankendes Grundgerüst läuft auch in der Selbstständigkeit als Hunde-Hotel-Betreiber nichts. Wie in den meisten Betrieben der heutigen Zeit, sollte man anfangs seinen Schwerpunkt unter anderem auf eine technisch einwandfreie Ausstattung und Ausrichtung legen. Vor allem ein schneller und zuverlässiger Computer sollte dabei selbstverständlich sein, um auch die unvermeidbaren organisatorischen Parts gestemmt zu bekommen. Damit auch gesetzliche Pflichten gekonnt umgesetzt werden können, sollte zudem ein intelligentes Rechnungstool verwendet werden, welches alle wesentlichen Inhalte auf Knopfdruck übersichtlich zur Verfügung stellt. Auch ein durchstrukturiertes und ausgereiftes ERP-System kann in der Anfangsphase den zeitbeanspruchenden Verwaltungsaufwand effektiv eindämmen.

Welche Kompetenzen sollte man mitbringen?

Die reine Tierliebe reicht für die Selbstständigkeit in diesem Berufszweig leider nicht aus, auch wenn dies bereits eine gute Grundlage ist, auf der man alles Weitere aufbauen kann. Fachliche Kompetenzen sind sehr wichtig, um den teilweise hohen täglichen Anforderungen gut gerecht werden zu können und den Tieren eine angenehme Zeit zu bescheren. So ist im Vorfeld einer Selbstständigkeit unabdingbar eine Sachkundeprüfung beim Veterinäramt abzulegen, da man mit lebenden Wesen arbeiten wird und dementsprechende tierschutzrechtliche Bestimmungen kennen muss. Nur diese Vorab-Maßnahme stellt sicher, dass die Tiere eine fachgerechte Zeit im Hotel verbringen können.

Gesetzliche Voraussetzungen

Auch gesetzliche Bestimmungen müssen eingehalten werden, um einen ordnungsgemäßen Betriebsablauf gewährleisten zu können. Den Ton gibt dabei das Tierschutzgesetz an, welches unter anderem auch vorgibt, wie die Zwinger, Boxen und Laufflächen für die Tiere auszusehen haben. Diese einheitlichen Bestimmungen sind erforderlich, um flächendeckend in allen Betrieben für den gleichen Standard zu sorgen. Die Sicherheit der Tiere wird somit effektiv aufrechterhalten. Daher benötigt man natürlich ein entsprechendes Gelände, auf dem man ein geeignetes Gebäude errichten kann.

Auch die Standortbestimmung nimmt eine wichtige Rolle ein. Das Gesetz sieht es vor, dass Einrichtungen für Tiere nicht in Wohngebieten eröffnet werden dürfen, da ein konstanter Lärmpegel zu erwarten ist und dies dem Wohncharakter deutlichen Schaden zufügen würde. Ein Standort am Stadtrand oder in der Bauernschaft sollte somit fokussiert werden.

Zudem können auch sachliche und persönliche Voraussetzungen darüber entscheiden, ob man die gewünschte Laufbahn einschlagen kann oder nicht. So muss beispielsweise vorab die Wirtschaftlichkeit in Form einer positiven Schufa-Auskunft belegt werden. Oftmals muss auch ein polizeiliches Führungszeugnis, sowie ein Auszug aus dem Gewerbezentralregister angefordert werden, um die persönliche Zuverlässigkeit garantieren zu können. Auch eine Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes muss oft erhoben werden.

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