Sicherheit des Hundes im Auto – Darauf solltest Du achten

Wenn Du Deinen Vierbeiner im Auto mitnehmen möchtest, dann ist es wichtig, dass Du ein paar wichtige Dinge beachtest. Denn nur so kommen Du und Dein Liebling sicher am gewünschten Ziel an. Da Dein Hund auch Dein bester Freund ist und deshalb auch Deine Nähe genießt, sollte er ruhig auch im Auto mit an Bord sein.

Deinen Hund nicht korrekt zu sichern ist übrigens kein Kavaliersdelikt. Du bringst nicht nur alle Insassen in Gefahr, sondern riskierst auch noch ein empfindliches Bußgeld und Punkte in Flensburg.

Bei einem Unfall wird der Hund zur Gefahr für sich und andere

Allerdings hat eine Umfrage gezeigt, dass rund 20 Prozent aller Hundehalter nicht auf eine Sicherung ihres Tieres im Auto achten. Sollte es dann zu einem Unfall kommen, wird der Hund im schlimmsten Fall zum Wurfgeschoss, verletzt dabei nicht nur sich selbst, sondern wird unter Umständen auch zur Gefahr für andere Insassen. Aus diesem Grund solltest Du unbedingt auf eine ausreichende Sicherung Deines Hundes beim Autofahren Wert legen.

Um Deinen Hund sicher im Auto mitzuführen, stehen Dir verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl. Damit die Sicherheit des Tieres und die der anderen Mitfahrer gewährleistet ist, kannst Du zwischen den folgenden Hilfsmitteln wählen:

  • Hundebox
  • Kofferraumabtrennung
  • Sicherheitsgurt

Sicherung Nr. 1: Die Transportbox

Wenn Du Deinen Hund in eine Transportbox steckst, dann kann er Dich beim Autofahren nicht stören. Wenn es zu einem Unfall kommt, dann stellt es sich häufig auch als Problem heraus, dass die Tiere ihre Halter beschützen möchten, das behindert natürlich die Rettungsmaßnahmen ganz erheblich. Auch aus diesem Grund ist Dein Vierbeiner in einer Hundebox gut aufgehoben.

Natürlich musst Du Deinen Hund erst an diese Transportmöglichkeit gewöhnen, damit er auf den Fahrten keine Angst hat. Wie schnell Dein Hund die Transportbox annimmt, und ob er dies überhaupt tut, hängt vom jeweiligen Charakter des Tieres ab. Es nützt die stabilste Hundebox nichts, wenn Du sie nicht richtig sicherst. Das kann sich gerade bei wuchtigen und schweren Modellen etwas schwieriger gestalten. Für das Auto solltest Du grundsätzlich keine weichen Boxen verwenden, sondern eine robuste Variante.

Hundeboxen haben jedoch einen Nachteil, denn sie brauchen im Innenraum recht viel Platz. Darüber hinaus kann die Rettung Deines Tieres bei einem Unfall auch schwerer sein, falls die Box sich durch den Aufprall verzogen hat.

Sicherung Nr. 2: Die Kofferraumabtrennung für Kombis

Um den Kofferraum vom Innenraum abzutrennen, hast Du zwei verschiedene Möglichkeiten, nämlich ein Netz oder ein Gitter. Durch eine solche Abtrennung kann Dein Liebling nicht in den Passagierraum gelangen und Dich ablenken. Ein stabiles Gitter sorgt dafür, dass Dein Hund bei einem Unfall nicht durch das Auto fliegen wird, somit besteht weniger Gefahr für ihn und die Insassen. Ist der Kofferraum recht groß, kann der Hund bei einem Aufprall selbstverständlich im Kofferraum herumgeschleudert werden. In ein Gitter solltest Du unbedingt etwas mehr investieren und von den günstigen, dünnen und instabilen Lösungen Abstand nehmen.

Ideal sind Trenngitter, die vom Hersteller der jeweiligen Automarke stammen, denn diese passen exakt in das Auto und können optimal fixiert werden. In der Regel kannst Du solche Gitter auch selbst einbauen und musst kein Geld in der Werkstatt lassen. Auf Netze solltest Du als Abtrennung lieber verzichten, denn als Schutz taugen sie nur bedingt etwas. Im schlimmsten Fall können sie sogar den Tod Deines Hundes verursachen. Meistens halten Netze das Tier nicht zuverlässig aus dem Innenraum fern, und in den Schnüren kann sich der Hund verfangen.

Sicherung Nr. 3: Hundegurt zur Verwendung auf dem Rücksitz

Ein spezieller Hunde Sicherheitsgurt wird Dich durch sein leichtes Handling sicher überzeugen. Die Länge des Gurtes lässt sich so einstellen, dass das Tier bei einem Aufprall nicht nach vorne katapultiert wird. Handelt es sich um einen schweren Unfall, dann besteht aber durchaus eine Verletzungsgefahr, falls ein Gurt reißt. Aus diesem Grund musst Du beim Kauf immer auf möglichst robustes Material achten.

Es ist wichtig, dass Du den Gurt auf keinen Fall am Halsband des Tieres anbringst, Du braucht unbedingt ein Brustgeschirr für die Befestigung. Darüber hinaus musst Du die Länge an die Körpergröße Deines Hundes anpassen. Hundegurte dürfen übrigens nur auf der Rückbank verwendet werden, keinesfalls auf dem Beifahrersitz.

Wenn Du Deinen Hund auf der Rückbank mitfahren lässt, würde sich zudem eine Autoschondecke anbieten, so dass Deine Sitze nicht dreckig oder sogar zerkratzt werden. Ein Anbieter für hochwertige Hundedecken für das Auto ist Floxik. Hier findest Du neben den Autoschondecken auch einen Sicherheitsgurt für Dich und Deinen Hund sowie viele weitere Produkte rund um Hund und Auto.

Fazit: Du solltest auf keinen Fall ohne Sicherung mit Deinem Hund Auto fahren. Dies wird sowohl für Dich, die Fellnase, weitere Insassen und sogar für andere Verkehrsteilnehmer gefährlich. Am besten ist Dein Tier in einer Transportbox aus Metall im Kofferraum aufgehoben, vor allem, wenn es sich um einen großen Hund handelt.

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