Rappel Zappel oder wie der Herr sos Gscherr

…ist ein altes Sprichwort und drückt damit sehr deutlich aus, was man bei Hundehaltern und ihren Hunden oft beobachten kann, sich aber die wenigsten Gedanken darüber machen.

Wie der Herr so’s Gscherr, soll sagen: Wie der Vater so der Sohn, oder auch, wie das Herrchen, so der Hund.

Mir ist oft aufgefallen das (und das wird jeder Hundetrainer, Hundetherapeut, etc. der sein Handwerk versteht bestätigen) das sich vom Verhalten eines Hundes auf das Wesen seines Herrchens schließen lässt. Viele der Hundehalter wissen nicht das, sich das eigene Verhalten teilweise extrem auf das Verhalten des Hundes überträgt. Besonders gut zu beobachten ist das bei der Hundeerziehung, da wird geschrien und gerappelt, gezappelt und rumgehampelt, das man meinen könnte es wäre ein Training für die nächste Breakdance Meisterschaft.

Und dann wundern Sie sich, wenn der Hund alles macht, nur nicht das was er soll und immer hibbeliger und nervöser wird.

Hunde reagieren extrem auf jede kleinste Geste ihres Herrchens/Frauchens und versuchen diese zu interpretieren.

Aber auch die Stimmung des Menschen überträgt sich oftmals auf den Hund. Sind sie sehr nervös, schlecht gelaunt oder gestresst, merkt ihr Liebling das und wird seinerseits alles andere als ruhig und gelassen agieren.

Deswegen gilt! Solltest du in so einer Verfassung sein, lasse das Training mit deinem Hund besser bleiben, denn es wird mit ziemlicher Sicherheit in die Hose gehen, denn auch dein Hund wird dann nervös sein und sich kaum auf seine Aufgaben konzentrieren können. Und Du wunderst oder ärgerst dich, wenn Bello an diesem Tag nichts auf die Reihe kriegt.

Ein kleiner Tipp von mir, der nachweisbar wirklich hilft. Bevor Du das Training beginnst, solltest Du Dir die Zeit nehmen und entspannen, um ruhig zu werden. Sehr gut funktioniert das mit Meditation. Blödsinn werden jetzt bestimmt einige sagen, so ein Esoterik Quatsch! Aber das hat damit gar nichts zu tun, es ist einfach so! Je ruhiger und gelassener Du bist desto entspannter wird auch Dein Hund sein und seine ihm gestellten Aufgaben viel leichter lösen können.

Du kannst es auch mal versuchen, nach dem Training zusammen mit Deinem Hund zu entspannen. Setze Dich dazu entspannt hin, schließe die Augen und versuche all die Sorgen und Probleme beiseite zu schieben, während Du Meditierst und dabei sanft Deinen Hund streichelst, den Sie ganz nah bei sich haben.

Du wirst sehen es wirkt Wunder, für Dich und Deinen Hund. Und je öfter Du das wiederholst desto ruhiger und entspannter werden sie beide sein und einem gelungenen Fröhlichen und vor allem Spaß machenden Training steht nichts mehr im Wege.

In diesem Sinne: Letz fetz und einen schönen Tag.

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