Checkliste für die Autofahrt mit dem Hund – Worauf du achten solltest

Die erste Reise mit dem Vierbeiner ist immer eine aufregende Angelegenheit.

Dabei ist es ganz egal, ob du mit dem Hund nach Sankt Peter-Ording reisen möchtest oder ob ein Urlaub mit Hund in Italien ansteht: Wann immer eine Reise mit dem tierischen Familienmitglied geplant ist, gibt es in Bezug auf die Autofahrt einige Aspekte, die Sie berücksichtigen sollten.

Ob Herbst, Winter, Frühling oder Sommer – Reisen ist rundherum beliebt und die meisten Hundemenschen haben natürlich am liebsten ihre/n Vierbeiner auch im Urlaub mit dabei. Mit unserer Checkliste steht einer entspannten Autofahrt mit dem Vierbeiner nichts im Weg.

Die richtige Sicherung des Vierbeiners im Auto

Am wichtigsten ist es, den Hund sicher im Auto zu transportieren. Dafür hast du verschiedene Möglichkeiten:

  1. Der Hund sitzt auf dem Rücksitz und wird mit einem entsprechenden Hundesicherheitsgurt angeschnallt
  2. Der Hund wird in einer Transportbox untergebracht
  3. Der Hund fährt im Kofferraum mit, der durch ein spezielles Auto-Trenngitter vom Fahrerraum getrennt wird

Die meisten Autofahrer mit Hunden bevorzugen die letzte Variante, weil sie am komfortabelsten für den Hund ist. Durch eine einfache Montage und ein modernes Design zeichnen sich zum Beispiel die Auto-Trenngitter von Kleinmetall aus. Sie sichern nicht nur Ihren Vierbeiner bestmöglich, sondern schonen gleichzeitig auch das Auto, weil sie nicht abfärben und kein Bohren notwendig ist.

Ausreichend Pausen sind Pflicht

Ähnlich wie eine Reise mit Kindern will auch eine längere Autofahrt mit einem Hund gut geplant sein. Das bedeutet auch, dass Sie sich die Zeit für genügend Pausen nehmen. Wie häufig du anhalten solltest, hängt von Deinem Vierbeiner ab. Manche Hunde werden schon nach einer halben Stunde im Auto unruhig, sodass Sie entsprechend häufig Pausen einlegen sollten. Andere Fellnasen sind beim Autofahren ganz entspannt. Auch dann ist es aber sinnvoll, alle zwei bis drei Stunden einen Rastplatz anzusteuern, damit sich Mensch und Tier die Beine vertreten und neue Energie tanken können. Achtung: Auch wenn du nur schnell zur Toilette musst, darfst du bei Hitze keinesfalls den Hund allein im Auto lassen!

Zu lange Autofahrten vermeiden

Versuche außerdem, zu lange Autofahrten zu vermeiden. Wenn du weite Strecken mit dem Auto zurücklegen möchtst oder müssst, ist es gut, eine Zwischenübernachtung in einem hundefreundlichen Hotel oder in einer Pension einzuplanen. Mehr als zehn Stunden am Tag solltest du nicht fahren, denn das wäre zu viel Stress – sowohl für Dich als auch für Deinen tierischen Begleiter.

Für Futter und Wasser muss gesorgt werden

Natürlich sollte außerdem dafür gesorgt werden, dass Dein Hund während der Autofahrt immer Wasser zur Verfügung hat. Für diesen Zweck gibt es spezielle Reisenäpfe und Reiseflaschen, die ein Verschütten oder Überschwappen des Wassers vermeiden. Auch einen Futternapf sollte griffbereit im Fußraum sein, damit du Deinem Hund in den Pausen eine Kleinigkeit zu fressen anbieten kannst. Allerdings sollte der Hund während der Fahrt nur kleine Mengen bekommen, damit er sich nicht übergeben muss.

Auf die Reisekrankheit vorbereitet sein

Auch manche Hunde vertragen das Autofahren nämlich nicht und leiden unter denselben Symptomen wie Menschen mit Reisekrankheit. Im schlimmsten Fall wird dem Vierbeiner also so übel, dass er sich erbricht. Wenn du weisst, dass Dein Hund auf Autofahrten mit Übelkeit reagiert, solltest du Dich vorab beim Tierarzt beraten lassen, damit du im Ernstfall lindernde Medikamente zur Hand hast.

Viel Verständnis und Geduld aufbringen

Mit einer guten Vorbereitung schaffst du ideale Voraussetzungen dafür, dass die Autofahrt mit Deinem tierischen Familienmitglied weitestgehend reibungslos abläuft. Dennoch benötigst du bei allen Autofahrten mit Deinem Hund viel Verständnis und Geduld. Rechne damit, dass du mehr Pausen einplanen musst als bei Reisen ohne Vierbeiner und zeige Verständnis, wenn Dein Hund mit Stress reagiert. Auch gegenüber Deinen Mitmenschen solltest du Dich verständnisvoll zeigen, wenn diese auf dem Rastplatz Angst vor Deinem Hund haben.

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