Mit Hund im Auto verreisen – Zwischenstopps einlegen

Auch in der Urlaubssaison 2017 werden wieder Tausende mit dem Auto in die Ferien starten. Genau wie der Mensch ist auch der Familienhund an einem entspannenden, abenteuerlichen und rundum schönen Urlaub interessiert. Damit die Reise so angenehm wie möglich verläuft, gilt es auf einiges zu achten. Für die Hunde bedeutet Reisen Stress und ungewohnte Situationen.

Vor Reisebeginn

Erleichtern Sie sich und Ihrem Schützling die Reise und bereiten Sie sich gezielt auf die Fahrt mit dem Hund im Auto vor. Was können Sie tun bevor die Reise beginnt? Mit den folgenden Punkten sind Sie, Ihr Hund und auch das Auto bestens präpariert.

Den Hund auf die Reise vorbereiten

Verglichen mit anderen Verkehrsmitteln ist das Auto für Vierbeiner das angenehmste. Worin liegt der Vorteil? Das eigene Fahrzeug gehört bei vielen Hunden zur gewohnten Umgebung und Pausen können bei einer Autoreise individuell geplant werden. Wenn Ihr Hund das Autofahren nicht gewohnt ist, probieren Sie es unbedingt im Vorhinein aus. Am besten mehrmals in Verbindung mit einem schönen Spaziergang.

Das Auto für die Reise vorbereiten

Während der Fahrt muss der Hund gesichert sein. So vermeiden Sie bei einer Vollbremsung Verletzungen – für Sie und Ihren Liebling. Abgesehen vom Sicherheitsaspekt vermeiden Sie damit aber auch, dass Ihre Urlaubskasse unnötig belastet wird. Für unzureichend gesicherte Hunde beträgt das Bußgeld immerhin 35 Euro. (Weitere Informationen zu Bußgeldern finden Sie auf www.bussgeldkatalog.org/tiere/).
Zur Sicherung eines Hundes sind zahlreiche Lösungen verfügbar.
Entscheiden Sie nach den Bedürfnissen, dem Charakter und auch der Größe Ihres Hundes, welche Lösung für Sie die beste ist und probieren Sie sie aus.
1. Hundebox
Vorteilhaft ist hierbei, dass sie bereits zu Hause als Schlafbox genutzt werden kann. Dann ist sie dem Hund vertraut und er hat auch im Urlaub einen Rückzugsort.
2. Hundebox, fixiert im Kofferraum
Solche Boxen sind sehr stabil und bieten verlässlichen Schutz bei Unfällen.
3. Anschnallen am Rücksitz
Mit einem Geschirr und einen passenden Adapter kann Ihr Hund auf der Rückbank platz nehmen.
4. Im Kofferraum mit Trenngitter
Das Gitter trennt den Kofferraum von der Rückbank ab. Bei dieser Variante können Sie dort aber kein Gepäck transportieren.

Ein Tipp, falls Sie es Ihrem Hund im Kofferraum besonders gemütlich machen wollen:
Ein Orthopädisches Hundebett schont die Gelenke und macht die Fahrt im Auto besonders komfortabel. Auch einfachere Transportmatten und maßgeschneiderte Größen bietet der Hersteller an.

Während der Reise

Je nachdem, wie Ihr ruhig Ihr Hund bleibt, sollten Sie während der Reise alle zwei oder drei Stunden eine Pause einplanen. Nutzen Sie die Zeit mit Ihrem Hund Gassi zu gehen und ihm zu trinken zu geben. Dabei ist der eigene Napf hilfreich. Jedes kleine Stück aus der vertrauten Umgebung gibt Ihrem Hund mehr Sicherheit. Deponieren Sie den Napf auch im Auto möglichst in Griffweite. Sie können Ihrem Schützling dann auch während der Fahrt Wasser geben.

Vergessen Sie nicht den unterschiedlichen Gesetzen in anderen Ländern oder Bundesländern zu beachten. Die Vorgaben bezüglich Maulkorb und die Leinen sind ja noch sehr unterschiedlich. Da bei Raststätten die Gassimöglichkeiten oft begrenzt sind, ist es auch eine Überlegung wert, die Pause weiter abseits abzuhalten. Überlegen Sie sich bei längeren Strecken schon im Voraus einige interessante Ziele für einen Abstecher.

TIPP: Füttern Sie den Hund am besten erst bei Ankunft, um Übelkeit zu vermeiden. Dabei ist Ihr Liebling nicht beleidigt, wenn Sie sein Lieblingsfutter oder ein besonderes Leckerli dabei haben.

Wartezeit im Auto – Hundgerecht und wohl temperiert

Vielleicht entscheiden Sie sich auch dafür, während eines Stopps Ihren Hund im Auto zu lassen. Achten Sie darauf, dass er nie im geschlossenen Vehikel in der Sonne zurückgelassen wird. Hunde können ja nicht über die Haut schwitzen, sondern nur hecheln, um die Körpertemperatur zu kühlen. Wenn sich die Körpertemperatur im Auto zu stark erhöht, kann das Blut Ihres Hundes verklumpen und das bedeutet Lebensgefahr. Ein leicht geöffnetes Fenster ist hier keinesfalls ausreichend. Parken Sie deshalb immer im Schatten, auch wenn kein langes Aussteigen geplant ist.

Eine Klimaanlage ist für Sie an heißen Tagen natürlich angenehm. Ihr Hund empfindet direktes Anblasen mit kalter Luft aber nicht so. Seien Sie hier umsichtig, sodass Ihr Wuffi nicht mit Schnupfen am Ziel ankommt.

Fazit

„In allen Dingen hängt der Erfolg von den Vorbereitungen ab“, sagte schon Konfuzius.
Gewöhnen Sie Ihren Hund an das Autofahren, dann kommt auf Reisen weniger Stress auf. Pausen tun Mensch und Tier gut – min alle drei Stunden eine Rast. Am besten mit Gassigehen und frischem Wasser. Den Hund im Auto zu sichern ist unabdingbar. Gewohnte Gegenstände wie Futtertrog, Matten oder Decken sorgen für Gemütlichkeit und mindern die Aufregung. Informieren Sie sich im Vorhinein über besondere Verordnungen und Einreisebestimmungen in den verschiedenen Ländern und vor allem genießen Sie ihre Reise.

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.