Das Kurznachrichtenportal Twitter ist zur Zeit in aller Munde. Einerseits durch die starke Nutzung des Online-Dienstes nach dem Tod von Michael Jackson, andererseits berühmt geworden nach der Notwasserung eines Verkehrsflugzeuges auf dem Hudson River. Wir haben uns für Sie genauer angeschaut, welcher Nutzen bei diesem Online-Tagebuch und sozialem Netzwerk liegt.
Bedienung von Twitter und dem Twitter-Account
Zur Zeit ist die Anmeldung bei Twitter nur in englischer Sprache und in japanisch gehalten. Ein paar Grundkenntnisse sollte man also haben, um das Portal bedienen zu können. Danach ist selbstverständlich die Kommunikation mit anderen Mitgliedern auf deutsch möglich.
Die Kommunikation konzentriert sich im Wesentlichen auf das Verfassen von Kurznachrichten. Es stehen nur 140 Zeichen zur Verfügung, man muss sich also kurz halten. Natürlich kann man das, was man zu sagen hat, auf mehrere Kurznachrichten verteilen. Baut man Links in seine Nachricht ein, verringert sich die Zahl der verbleibenden Zeichen um die Zahl der Zeichen in der URL.
Das Besondere an diesen Micro-Blogs ist sicher nicht das Schreiben der Kurznachrichten. Das Besondere ist, dass man diese Nachrichten auch ohne das Internet im World-Wide-Web verbreiten kann. So ist es möglich mit dem Handy eine SMS an seinen Twitter-Account zu senden und diese SMS wird dann im Netz verbreitet. Bilder kann man auch veröffentlichen, dass geschieht aber über den Umweg eines Accounts bei einem Bilderportal. Stellt man sein Bild dort ein, kann man es von dem Twitter-Account aus verlinken. Nützliche Webseiten für die Bilder sind TwitPic oder yFrog. Um Bilder zu suchen und zu finden nutzt man am besten die Suchmaschine Twicsy.
Nutzen und Kritik an Twitter
Wie bei jedem Online-Hype steht auch bei Twitter immer wieder die Frage im Raum: Wozu braucht man das? Sicherlich unbrauchbar sind Kurzkommentare von Nutzern, die Anderen mitteilen möchten, was es heute zu Essen gab und ähnliche Allerweltsnachrichten. Das Portal wird auch gerne als Werbeplattform genutzt. Spamming-Methoden, die schon seit Jahren in Suchmaschinen nicht mehr funktionieren, werden hier schon mal ausprobiert. Auf der anderen Seite hat Twitter seinen Nutzen schon mehrfach bewiesen. Twitter war die erste Plattform, die über die Notwasserung des Flugzeuges auf dem Hudson berichtet hat, die Opositionellen in vielen durch Internet-Zensur geplagten Ländern nutzen dieses Medium um ihre Meinungen kundzutun. Gleichzeitig birgt das auch Gefahren. Bei Twitter werden Meldungen und Nachrichten ungeprüft ins Netz gestellt. Das Verbreiten von Gerüchten und Falschnachrichten ist hier einfacher als in moderierten Internetforen oder Ähnlichem.
Aktivitäten von Hundefans, Herrchen und Frauchen
Einige Hundebesitzer und Anbieter von Dienstleistungen für Vierbeiner sind bei Twitter online. So bekommt man z.B. mit dass bei TierTV wieder ein Gewinnspiel aufgelegt wurde, was der Labrador und Border-Collie Mix „Hazel“ gerade macht (er hat schließlich schon über 450 Follower = an seinen Nachrichten Interessierte), was „wau24“ zu verkehrstauglichen Hunden mitzuteilen hat oder was es Neues aus der „HundeKiTa“ gibt.
Schauen Sie einfach rein, suchen Sie nach typischen Begriffen wie „Hund“, „Hunde“ oder „Dogs“ und twittern (zwitschern) Sie ein bisschen mit den anderen Hundebesitzern. Treffen Sie sich z.B. mit Herrchen und Frauchen aus Ihrer Umgebung im Netz und verabreden Sie sich zum gemeinsamen Gassigehen!
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