Mit ‘hundeurlaub’ getaggte Artikel

Köln Stadturlaub mit Hund

Mittwoch, 18. August 2010

Planen Sie eine Städtereise und möchten Ihren Hund gerne mitnehmen? Dann gilt es, in der Stadt einige Regeln zu beachten. Diese Bestimmungen sind für die Rheinmetropole Köln sogar in einem Gesetz fixiert. Grundsätzlich ist der Hund in den meisten städtischen Gebieten ausschließlich an der Leine zu führen. Dies gilt insbesondere für alle Fußgängerzonen und Einkaufspassagen. An Orten, wo mit Publikumsverkehr zu rechnen ist, muss der Hund ebenfalls an der Leine geführt werden. Die meisten Parkanlagen verbieten desgleichen das freie Laufenlassen der Hunde. Davon ausgenommen sind die sogenannten Hundewiesen, welche extra als solche gekennzeichnet sind. Diese Auslaufbereiche für den besten Freund des Menschen sind in der ganzen Stadt verteilt. Insgesamt gibt es in Köln mehr als 80 Hundewiesen.

Gleichermaßen gilt auf den Hundewiesen die Kotbeseitigungspflicht. Diese sagt aus, alle Rückstände des Hundegeschäftes zu beseitigen. Sollten Sie während Ihres Aufenthaltes in Köln dieser Vorgabe zuwiderhandeln, droht sogar ein Bußgeld. Für weitere Fragen zum Hundegesetz, das es wirklich gibt, hilft Ihnen in Köln das Amt für die öffentliche Ordnung gern weiter. Wenn Sie in der Stadt auch einmal ohne Ihren Vierbeiner einen Tag verbringen möchten, stehen rund um Köln einige Hundepensionen zur Verfügung, die sich sogar tageweise um Ihr Tier kümmern. Diese sogenannten Hundetagesstätten nehmen Ihren Hund innerhalb der Woche in der Zeit von 07.00 – 22.00 Uhr auf. Für den geplanten Stadturlaub in Köln brauchen Sie also auf Ihren Hund nicht zu verzichten oder eine Unterbringungsmöglichkeit suchen. Grundsätzlich gilt, dass die Stadt Köln sehr tierfreundlich und auch auf Städtereisende mit Vierbeinern eingestellt ist.

Urlaub in der Region Kronplatz mit Hund

Mittwoch, 18. August 2010

Die Region Kronplatz liegt in Südtirol nahe der Dolomiten. Der gleichnamige Berg ist 2275 Meter hoch und wird als Hausberg des Ortes Bruneck bezeichnet. Die Freizeitaktivitäten im Winter sind natürlich das Skifahren und Snowboarden. Im Sommer sind in diesem Gebiet Mountainbiker und Wanderer prägend für die Touristenstruktur. Der Urlaub kann gerade im Sommer aber auch Ihren Vierbeinern eine Menge Spaß machen. Der Hunde lieben den Auslauf im Freien und machen auch bei langen Wanderungen nicht schlapp. Doch ist es eigentlich ein Problem, den Hund nach Südtirol mitzunehmen? Insbesondere in der Region Kronplatz sind sehr viele Landgasthöfe und Pensionen auf Tiere eingestellt. Meist ist ohnehin ein Hund als Familienmitglied anerkannt.

So erlauben die Vermieter auch das Mitbringen von Hunden in den Urlaub. Natürlich müssen Sie das Einverständnis vorab beim jeweiligen Hausherrn einholen. Oftmals bieten die Pensionen diese Informationen aber auch schon im Internet an. Sollten Sie während Ihres Aufenthaltes gern einmal einen Tagesausflug unternehmen, an dem Ihr Hund keine Freude haben wird, so brauchen Sie auch darauf nicht zu verzichten. Nutzen Sie doch einfach das Angebot einer Hundepension. Diese Hotels für Vierbeiner nehmen Ihren Hund entweder für den ganzen Zeitraum eines Urlaubs oder auch tageweise auf. Dabei müssen Sie sich keine Sorgen darüber machen, dass der Hund nur in einen Zwinger gesperrt wird. Denn dies ist keineswegs der Fall. Die tierfreundlichen Südtiroler kümmern sich sehr liebvoll um ihre Gäste auf vier Pfoten. In einigen Pensionen ist sogar eine Tierarztpraxis integriert, so dass selbst im Falle einer Erkrankung Maßnahmen getroffen werden können.

Der Hund im Auto

Sonntag, 01. August 2010

Wer mit seinem Hund im Auto in den Urlaub fährt, der ist gut beraten, wenn er die Autofahrt im Vorfeld gut plant. Denn so eine Fahrt mit dem Auto ist für manche Hunde ungewohnt. Deshalb ist es ratsam, seinem Hund von Anfang an das Autofahren beizubringen. Der Hund muss lernen, in dieser für ihn sehr aufregenden Situation ruhig zu bleiben.

Richtig Autofahren fängt schon beim Einsteigen an. Es ist wichtig, dass der Hund lernt, ruhig in das Fahrzeug einzusteigen. Denn wenn er zu ungestüm ist, dann könnte er die Einrichtung kaputt machen oder seinen Menschen und sich selbst verletzen. Ruhiges Einsteigen kann man trainieren. Regelmäßiges Üben hilft dabei. Gut ist auch, wenn man dafür sorgt, dass der Hund etwas Bekanntes im Auto vorfindet. Sei es seine Hundedecke oder sein Spielzeug.

Ein weiterer wichtiger Punkt beim Autofahren mit dem Hund, ist die Absicherung. Ein Hund gilt rechtlich als Ladung und er muss so mitgeführt werden, dass er niemanden gefährdet. Der Hund sollte also zumindest angeschnallt werden. Man darf sich nämlich nicht vertun, ein Hund kann zum lebensgefährlichen Geschoss werden, falls der Fahrer einmal unvermittelt bremsen muss und der Hund nicht angeschnallt ist. Im Handel kann man Sicherheitsgurte und Sicherheitsgeschirre für Hunde erstehen. Damit kann der Hund während der Fahrt auf dem Rücksitz angeschnallt werden. Diese Sicherheitsgurte bieten zum Einen den nötigen Halt, sie geben dem Hund aber auch eine gewisse Bewegungsfreiheit. Allerdings sollte man beim Kauf eines solchen Sicherheitsgurtes auf Qualität achten. Manche Billig-Angebote bieten nicht den erforderlichen Schutz des Hundes.

„Mühle Catharina“ ist auch für Besitzer von zwei oder drei Hunden interessan

Samstag, 31. Juli 2010

Besitzer von mehreren Hunden haben es oft schwer, eine Ferienunterkunft zu finden. Haben viele Vermieter sich heute zwar darauf eingerichtet, dass man seinen Hund mitbringt, so ist die Vorstellung, dass ein Feriengast zwei oder drei Hunde mitbringt, immer noch für viele beängstigend.

Im Ferienhaus „Mühle Catharina“ ist das überhaupt kein Problem. Ob man drei Hunde oder drei Katzen mitbringt, ist völlig egal. Diese schöne historische Mühle ist für Hundehalter ein absolutes Traumhaus. Die „Mühle Catharina“ liegt mitten auf der Nordseehalbinsel Eiderstedt in unmittelbarer Nähe zu St. Peter Ording. Dort findet man einen der schönsten Sandstrände in Schleswig-Holstein. Auf drei Ebenen, die alle geschmackvoll ausgestattet sind, kann man seinen Urlaub so richtig genießen. 190 qm Wohnfläche mit drei Schlafzimmern bieten ausreichend Platz – auch wenn man mehrere Hunde mitbringt. Besonders der große 700 qm große Garten lädt zu ausgiebigen Tobespielen ein.

Diverse Sehenswürdigkeiten sind schnell zu erreichen. So kommt auch das Kulturprogramm nicht zu kurz. So liegt gut erreichbar Friedrichstadt, das „Venedig des Nordens“. Friedrichstadt ist bekannt als Zentrum religiöser Toleranz und durch die Grachten und Häuser erlebt man dort ein besonderes Flair.

Auch Freunde des Spaziergangs kommen nicht zu kurz. Das wird Hundehalter besonders interessieren. Denn im Alltag kommen ausgedehnte Spaziergänge oftmals zu kurz. Da ist der Urlaub eine gute Gelegenheit, gemeinsam mit dem Hund entspannende Momente in der Natur zu erleben.

Das Haus selber bietet allen erdenklichen Komfort. So gehören zur Ausstattung auch die Bettwäsche und Handtücher. Die „Mühle Catharina“ bietet sozusagen ein Rund-um-Paket und der nächste Urlaub kommt bestimmt.

Belgien: Das Hohe Venn ist für Hund und Halter ein absolutes Natur-Erlebni

Donnerstag, 29. Juli 2010

Für Hund und Halter sind Reisen in die unberührte Natur ein besonderes Erlebnis. Viele Urlaubsanbieter haben sich mittlerweile schon auf tierische Gäste eingestellt. So auch in den Romantik-Chalets Lac de Robertville in Belgien. Hier reist ein Hund gratis mit.

Die wunderschön gelegenen Ferienhäuser sind zu jeder Jahreszeit eine Reise wert. Besonders Hunde und Halter werden die unberührte Natur in der Umgebung zu schätzen wissen. Was gibt es Schöneres, als im Urlaub gemeinsam ausgedehnte Spaziergänge zu unternehmen und die Gegend zu erkunden?

Das idyllische Anwesen liegt in Belgien am höchsten Punkt im Hohen Venn. Ganz in der Nähe des Urlaubsdomizils liegt der See von Robertville. Dieser saubere See lädt zu einem erfrischenden Bad ein oder zu einer Fahrt mit dem Elektro-, Tret-, oder Ruderboot.

Das Hohe Venn ist nicht nur im Sommer eine Reise wert. Auch im Winter laden verschneite Wege zu ausgiebigen Spaziergängen ein. Das Hohe Venn ist eines der letzten Hochmoore in Europa und liegt am höchsten Punkt von Belgien. Es bietet eine einzigartige Flora und Fauna.

Die Ferienhäuser in Robertville bieten ein bisschen mehr Urlaub. Ausreichend Geschirr, Gläser und Töpfe tragen ebenso zum Wohlbefinden bei, wie die Einrichtung. Sie ist mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Besonderes Highlight ist die im Landhausstil eingerichtete Küche.

Wer also gemeinsam mit seinem Hund die wunderschöne Natur im Hohen Venn genießen möchte, der ist in Robertville gut aufgehoben. Allerdings darf man nicht vergessen, sich rechtzeitig über die Einreisebestimmungen für Hunde zu informieren. Ein bisschen länger planen muss man einen Belgien-Urlaub eben doch.

Mit dem Hund in heiße Urlaubsländer reisen. Was muss man beachten?

Samstag, 24. Juli 2010

In Deutschland ist es momentan sehr heiß und viele Menschen haben große Probleme, die Hitze zu verkraften. Doch nicht nur für Menschen ist die Hitze problematisch, auch Hunde sind gegen übergroße Hitze sehr empfindlich. Wenn man jedoch einige Tipps beherzigt, dann kann man seinem Hund die heißen Tage erträglicher machen. Und was hier in Deutschland funktioniert, dass funktioniert dann natürlich auch in Urlaubsländern, die im Sommer sehr heiß sind.

Bei den Hunden es ist wie bei den Menschen, einige vertragen die Hitze besser, als andere. Manchmal ist es allerdings schwer zu erkennen, ob der Hund unter hitzebedingtem Unwohlsein leidet, oder nicht. Von daher ist die genaue Beobachtung des vierbeinigen Freundes an heißen Tagen in heißen Ländern besonders wichtig.

Grundsätzlich gilt jedoch sowohl für den Hund als auch für den Menschen, dass man sich in den heißesten Stunden des Tages nicht in der prallen Sonne aufhalten sollte. Lieber ein lauschiges Plätzchen im Schatten aufsuchen, dann lässt sich die Hitze schon besser ertragen. Wenn dann am Abend die Temperaturen kühler werden, dann kann man einen längeren Spaziergang wagen. Das Gleiche gilt für die frühen Morgenstunden.

Besonders wichtig ist auch, dass der Hund ausreichend Flüssigkeit zu sich nimmt. Am Besten immer etwas Wasser mitnehmen, damit der Hund bei Bedarf seinen Durst stillen kann. Das gilt im Übrigen auch für die Menschen. Um dem Hund die Hitze noch erträglicher zu machen, empfiehlt es sich, den Hund ab und zu zu duschen. Eine kleine Dusche mit nicht zu kaltem Wasser bringt die Lebensgeister schnell zurück.

Mit dem Auto unterwegs: Vorsicht beim Parken

Samstag, 10. Juli 2010

Wer mit seinem Hund in den Urlaub fährt und sich entschieden hat, das Auto zu nutzen, der sollte ein paar Dinge bedenken – besonders, wenn das Auto geparkt wird. Denn so mancher Hund hat den Aufenthalt im parkenden Auto nicht überlebt.

Manchmal macht man sich natürlich keine Gedanken darüber, ob es im Auto für den Hund zu heiß oder zu kalt wird. Man möchte nur mal eben kurz das Auto abstellen – nur für einen Moment. Doch ein solcher Moment kann schlimmen Schaden anrichten. Schnell hat man die Hitzeentwicklung im Auto unterschätzt.

Im Sommer beispielsweise heizt sich das stehende Fahrzeug unter Umständen innerhalb von Minuten auf. Für den Hund unangenehm werden schon Temperaturen ab ungefähr 20 Grad Celsius. Man sollte immer daran denken, dass sich ein Auto auch bei einem bedeckten Himmel und vermeintlich kühleren Temperaturen aufheizen kann. Im geschlossenen Fahrzeug können leicht einmal Temperaturen von bis zu 60 und 70 Grad Celsius erreicht werden. Und da wird es dann richtig gefährlich für den vierbeinigen Freund.

Sollte es nämlich dazu kommen, dass die innere Körpertemperatur des Hundes auf über 41 Grad Celsius ansteigt, dann werden dem Blut durch den Körper Wasserreserven entzogen. Die Folge ist eine Verdickung des Blutes. Der Hund muss heftig nach Luft ringen. Letztendlich führt ein Kreislaufversagen zum Tod.

Als Erste-Hilfe-Maßnahme sollte der Hund in den Schatten gebracht werden. Anschließend sollte man seinen Körper langsam mit feuchten Tüchern umwickeln und seinen Nacken mit Wasser befeuchten. Ist der Hund bei Bewusstsein, kann man ihm auch etwas Wasser zum trinken anbieten.

Die Sommerferien stehen vor der Tür: Wohin reisen mit dem Hund?

Donnerstag, 08. Juli 2010

So kurz vor den Sommerferien wird es langsam Zeit, sich für ein Urlaubsziel zu entscheiden. Besonders für Hunde und ihre Halter wird es schwierig jetzt noch eine Unterkunft zu finden. Wie wäre es da mal mit einem Reiseziel innerhalb Deutschlands? Deutschland gehört nämlich zu den hundefreundlichen Reisezielen.

Viele Halter möchten gerne ihren Urlaub gemeinsam mit ihrem Hund am Meer verbringen. Das sollte in Deutschland nicht so sehr das Problem sein, kann man doch auswählen, ob man lieber an die Nordsee reisen möchte, oder an die Ostsee. Wer sich für einen Urlaub an Deutschlands Küsten entscheidet, der sollte sich jetzt schnell darum kümmern. Es ist ratsam sich vor Antritt der Reise im Hotel zu informieren, ob Hunde willkommen sind. Auch sollte man sich beim Fremdenverkehrsamt erkundigen, ob zur geplanten Reisezeit, Hunde am Strand herumlaufen dürfen, oder ob es zumindest einen Hundestrand gibt. Ansonsten könnte man das Reisevorhaben doch vielleicht auf die Nebensaison verschieben. Fazit: Urlaub am Meer in der Hauptsaison könnte schwierig werden.

Ein wenig anders sieht es aus, wenn man auf die ostfriesischen Inseln mit seinem Hund reisen möchte. Hier sind Hunde gern gesehene Gäste. Eine Anreise mit der Fähre ist ebenfalls kein Problem. Auf den Fähren, die die Urlauber zum Feriendomizil bringen, sind Hunde herzlich willkommen.

Vielleicht möchte der Halter mit seinem Hund aber auch an den schönen Rhein reisen. Dem steht nichts im Wege. Lediglich für die Ausflüge mit einem Schiff der Deutschen Rheinschifffahrt ist es ratsam zu beachten, dass Hunde nur bei Rund- und Linienfahrten erlaubt sind.

Radtour mit Hund – aber wie?

Samstag, 12. Juni 2010

Im Urlaub einmal wieder so richtig ausgiebig Radfahren, das ist für viele Urlauber wichtig. Urlauber, die einen Hund haben müssen auch nicht darauf verzichten. Allerdings muss man eine solche Radtour mit Hund vorher genau planen. Und man sollte unbedingt beachten, dass es auch Hunde gibt, für die eine solche Tour mit dem Rad nichts ist.

Als allererstes ist es wichtig, dass der Hund über ein gewisses Maß an Kondition verfügt, ohne geht es nicht und die Radtour wird möglicherweise zum Alptraum.

Bevor es jedoch losgeht, sollte man ein Päckchen schnüren. Einige Dinge im Hundegepäck versüßen dem vierbeinigen Freund den ausgiebigen Ausflug mit dem Rad. Ins Hundegepäck gehört eine Schüssel und natürlich unbedingt ausreichend Trinkwasser. Denn man darf nicht vergessen, dass die Radtour eine erhebliche körperliche Anstrengung für den Hund bedeutet und damit er leistungsfähig bleibt, ist es wichtig, dass er unterwegs ausreichend trinken kann. Ebenfalls in das Hundegepäck gehört ein bisschen Proviant. Eine Radtour ist besonders schön für den Hund, wenn zwischendurch die Möglichkeit besteht, ein erfrischendes Bad zu nehmen. Daher gehört ins Hundegepäck auch ein Handtuch. Damit kann man den vierbeinigen Radbegleiter dann trockenreiben.

Ist man dann auf großer Tour, dann müssen viele Pausen eingeplant werden. Für den Hund am angenehmsten ist es, wenn er ohne Leine neben dem Rad herlaufen kann. Dann kann er nämlich sein eigenes Tempo bestimmen. Als goldene Regel gilt: Läuft der Hund noch vor dem Rad, dann reicht seine Kondition noch aus, wird er langsamer und fällt zurück, dann muss man eine Pause einlegen.

Viele Vierbeiner verreisen ungeschützt

Mittwoch, 09. Juni 2010

Deutsche vernachlässigen Parasitenabwehr für Hunde bei Urlauben im Ausland

Für die meisten Hundehalter in Deutschland ist es eine Selbstverständlichkeit, ihren Vierbeiner mit in den Urlaub zu nehmen. Dazu bekannten sich 83 Prozent der 1.375 Teilnehmer einer aktuellen Umfrage des Tierhalterportals „DeineTierwelt.de“. Nicht selten führen diese Urlaube nach Frankreich oder Italien, aber auch nach Osteuropa, Spanien und vereinzelt nach Griechenland.
All diese Länder zeichnen sich durch ein deutlich höheres Gesundheitsrisiko für Hunde durch Parasiten übertragene Krankheiten aus als es in Deutschland besteht. Die vom Menschen so angenehm empfundene Wärme lässt auch blutsaugende Parasiten wie Zecken, Sandmücken und Moskitos besonders gut gedeihen, die gefährliche Krankheitserreger übertragen können.
Eine in Südeuropa häufige Zeckenart, die in Deutschland nur als eingeschlepptes Urlaubsmitbringsel vorkommt, ist die Braune Hundezecke. Sie kann Hunde mit Krankheiten wie Ehrlichiose oder Babesiose infizieren, die unbehandelt meist tödlich verlaufen. Mediterrane Stechmücken (Moskitos) können winzige Larven des Herzwurms in sich tragen und beim Stechen auf den Hund übertragen. Die größte Gefahr im Mittelmeerraum geht jedoch von der Sandmücke aus. Sie ist der Überträger der Leishmaniose, die den frühen Tod für einen Hund bedeuten kann.

Für Urlaubsreisen nach Süd- und Osteuropa sollten Hunde deshalb gezielt vor diesen Parasiten geschützt werden. 86 Prozent der Befragten gaben an, von den Gefahren durch Parasiten in diesen Ländern zu wissen. Viele wenden für Auslandsreisen ein Zeckenmittel an (60 Prozent von 1.141). Nur jeder vierte bis fünfte Befragte schützt seinen Hund nach dieser Umfrage jedoch auch vor Sandmücken (23 Prozent) und dem Herzwurm (22 Prozent); noch weniger vor Moskitos (12 Prozent). Dieser Trend gilt für alle erwähnten Länder mit geringen Unterschieden.

„Das bedeutet, dass mindestens drei von vier ins Ausland reisende Hunde aus Deutschland nicht ausreichend gegen Parasitenerkrankungen geschützt sind“, stellt Tierärztin Dr. Regina Thomas fest. Sie empfiehlt Auslandsreisenden mit Hund die Anwendung eines Parasitenmittels, das gegen alle relevanten Blutsauger wirkt und die Fähigkeit besitzt, Zecken und Mücken nicht nur zu töten, sondern schon vor dem Biss abzuwehren (zu repellieren). So ließe sich das Risiko der Krankheitsübertragung minimieren. Im Hinblick auf eine mögliche Herzwurmerkrankung rät Dr. Thomas sogar zu einem zweigleisigen Vorgehen: „Neben der Abwehr der Stechmücken sollten die Larven der Herzwürmer zusätzlich prophylaktisch bekämpft werden.“ Das entsprechende Mittel wird eine Woche vor Urlaubsantritt und erneut vier Wochen später eingesetzt. Beide Mittel gibt es als leicht anwendbare und gut verträgliche Spot-on-Präparate beim Tierarzt.

Weitere Informationen für Tierhalter zum Thema Parasiten von Hund und Katze gibt es unter www.parasitenfrei.de