Mit ‘Hunderasse’ getaggte Artikel

Der Irish Wolfhound

Dienstag, 04. August 2009

Der Irische Wolfshund gehört zu den größten Hunderassen weltweit. Laut FCI Standard sollten Rüden eine Schulterhöhe von mindestens 79 cm und ein Gewicht von mindestens 54,5 kg haben. Es sind aber weitaus größere Hunde dieser Rasse bekannt die Schulterhöhen von über 1 Meter haben, was die Größe des Irish Wolfhound deutlich machen sollte.

Irische Wolfshunde werden auch die sanften Riesen genannt. So groß wie sie sind so lieb sind Irische Wolfshunde meistens auch. Sie werden laut FCI der Gruppe 10 und Sektion 2 zugeordnet. Das heißt den rauhaarigen Windhunden sozusagen. Geschichtlich erlebte der Irische Wolfshund seine Hochzeit, im Mittelalter, als er zur Jagd auf Wölfe in Irland eingesetzt wurde. Der genauen geschichtliche Ursprung und die genaue Herkunft sind leider bis heute nicht geklärt. Wie schon geschrieben, das Fell ist rau und hart und kommt in den Farben Grau, Gestromt, Rot, Schwarz, Reinweiß und Rehbraun sowie allen beim Deerhound vorkommenden Farben vor.

Die kleinen Ohren die wie beim Deerhound getragen werden, nennt man auch Rosenohren. Die Lebenserwartung liegt bei dieser Rasse, wie bei fast allen „Riesenhunden“ bei 7-10 Jahren.

Weitere Informationen und auch Fotos vom Irish Wolfhounds finden Sie auf Irish-Wolfhounds.net.

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Der Labrador: Kerniger Landbursche mit großem Herz für kleine Kinder!

Sonntag, 14. Juni 2009

Bildquelle: www.pixelio.de - Fotograf: RS“Er schläft bei mir, wenn Hillary nicht da ist”, sagte US-Präsident Bill Clinton von seinem schoko-braunen Labrador. Auch François Mitterand hatte einen der sanften Retriever, die ursprünglich an den Küsten Neufundlands gezüchtet und dort von den Fischern zum Einholen der Netze und als Helfer auf den Boten abgerichtet wurden. Tatsächlich ist der Labrador, der beliebteste unter den Apportierhunden, für seine Vielseitigkeit berühmt: Als Jagdhund taugt er ebenso wie zum Polizeidienst und wird – aufgrund seiner besonderen Zuverlässigkeit -, zudem gerne als Blindenführhund sowie im Rettungsdienst genutzt.
Das Fell des rund 55 Zentimeter großen Hundes ist dicht, kurz und glatt, fühlt sich fast hart an und ist wasserabweisend. Beim Schwimmen sind die Tiere voll in ihrem Element, wobei man – ganz selten -, natürlich auch einmal einen wasser-scheuen Labrador antrifft.

Hauptfarben sind schwarz und gelb. Nur hin und wieder sieht man leber- oder schokolandenfarbige Hunde. Allerdings können in einem Wurf sämtliche Farben auftreten!

“Wenn du in Washington einen Freund haben willst, dann schaff dir einen Hund an”, rät ein Sprichwort. Und in der Tat wird jeder Kenner der Rasse gerne bestätigen, dass Clinton hier einen prächtigen Kameraden für seinen einsamen Job als mächtigster Mann der Welt gewählt hatte:

Denn ein Labrador ist seiner Herrschaft stets treu ergeben, zudem ausgeglichen und lammfromm im Umgang mit Kindern. Dennoch kann er sein Heim und seine Familie beschützen, so dass er auch als Wachhund in Betracht kommt. Allerdings passt die Rasse – schon allein aufgrund ihrer Größe und ihres Gewichtes -, eher auf`s Land, zumindest in ein Haus mit Garten, kaum jedoch in eine kleinere Stadtwohnung.

Da die Tiere gerne fressen und dann auch – mit allen negativen Folgen, die eine Fettleibigkeit auch bei Hunden mit sich bringt -, reichlich zulegen, gilt es von Anfang an, den Arbeits- und Bewegungsdrang des Labradors zu fördern. Hier kommen joggen, maßvoller (!) Auslauf neben dem Pferd oder Rad wie auch Agility in Betracht. Rein zu Dekorationszwecken gehalten, wird diese Rasse dagegen niemals glücklich, sondern nur dick und krank werden!

Werden die Tiere jagdlich geführt, kommt ein Labrador sowohl als Apportierhund nach dem Schuss – etwa bei der Pirsch auf Flugwild -, als auch zur Nachsuche auf Schalenwild in Betracht. Hier, wie auch bei der Arbeit als Lawinenspürhund, kommt dem Labrador sein hervorragender Spürsinn zu Gute.

Leider findet man in einigen Zuchtlinien erblich bedingte Gelenkserkrankungen wie die gefürchtete Hüftgelenksdysplasie. Auch sollten Welpen und im Wachstum befindliche Junghunde – aber das gilt ja im Prinzip für sämtliche Rassen -, möglichst wenig Treppen steigen!

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Auch der “Familien-Goldie” will reichlich beschäftigt und bewegt werden!

Samstag, 13. Juni 2009

Bildquelle: Jochen Bottcher - www.pixelio.deObwohl ihre genaue Herkunft – wie bei vielen Rassen -, im Dunkel zahlreicher Geschichten und Legenden liegt, darf man wohl davon ausgehen, dass auch der Golden Retriever ursprünglich von den Küsten Neufundlands kommt, wo die robusten Tiere die Netze der Fischer durch`s eiskalte Wasser gezogen und die Leinen eingeholt haben. Vermutlich dienten sie zudem als Wächter auf den Booten, während sie als direkte Schutzhunde, aufgrund ihrer geringen Schärfe, damals wie heute nicht in Betracht kommen.

Freilich liebt auch der “moderne” Golden Retriever noch Wasser in jeder Form – vom kleinsten, verschmutzten Tümpel bis hin zum kalten Gebirgsbach oder den Wellen des Meeres. Dadurch trägt er, wie auch bei Regen, viel Schmutz in`s Haus. Auch neigt das wasserabweisende Fell der aktiven Tiere nicht gerade wenig zum Haaren und Ausgehen, so dass Teppiche und Sofa, zum Leidwesen der Hausfrau, oft einen dezenten Gold-Schimmer aufweisen …

Gold-, creme- und weizenfarben sind nämlich die Haupt-Schattierungen, während eine ins Rötliche bzw. nach “Mahagoni” abdriftende Tönung eher unerwünscht ist!

Rüden werden bis 60 Zentimeter hoch und rund 35 Kilogramm schwer. Zwar bleiben Hündinnen ein wenig kleiner und leichter. Dennoch sollte jedermann klar sein, dass die Tiere zwar als Familien- und Haushund, kaum jedoch für kleinere Wohnungen in Betracht kommen.

Geeignet sind die ruhigen Tiere, die zudem anhänglich, leicht erziehbar und gutmütig gegenüber Kindern sind, ausschließlich für sportliche Familien, die viel draußen unterwegs sind. Als Schoßhund oder in einer top-gepflegten Kleinwohnung wird ein Golden Retriever dagegen verkümmern!

Wird der “Golden” jagdlich geführt, dann kann er als Stöber- und Apportierhund bei der Jagd auf Wassergeflügel und anderes Flugwild genutzt werden. Mitunter, wenn auch nicht gar so häufig wie der Labrador, werden die arbeitswilligen Tiere zudem als Blindenführer oder Rettungshunde genutzt.

Vor allem beim gemeinsamen Joggen müssen wir stets darauf achten, dass die latent vorhandene Jagd-Passion nicht mit unserem Golden durch geht. Schließlich werden die Hunde vom Waidmann auch zur Niederwildjagd genutzt, so dass schon mancher mit dem erst-besten Hasen “durch ging”.

Als “Laien” sollten wir uns daher ausschließlich ein Tier aus einer typischen Familienzucht aussuchen. Retriever – und auch Terrier (!) -, aus jagdlich geführten Zuchtlinien gehören dagegen in die Hand eines Fachmanns, der für die Fähigkeiten und Schärfe des jeweiligen Hundes auch wirklich Verwendung hat!

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Der Beagle, (fast) ein Familienhund par excellence!

Mittwoch, 10. Juni 2009

Bildquelle: Ibefisch - www.pixelio.deDie kleinen Energiebündel scheinen stets gut gelaunt. Der Beagle ist anhänglich und freundlich zu Kindern, zudem verträglich mit Artgenossen, in deren Gesellschaft er sich sichtlich wohl fühlt. Auch hat er, obwohl er in der Meute stets munter kläffend seiner Beute hinter her hetzt, ein äußerst angenehmes, nicht allzu lautes Bellen, das er – zumal als Familienhund -,  eher sparsam einsetzt.

Dennoch braucht auch ein Beagle - wie jeder Hund (!) -, ausreichend Beschäftigung und ausgiebige Spaziergänge. Sonst wird ihm bald langweilig. Dann beginnt er, in der Wohnung Unsinn anzustellen, büchst bei jeder sich bietenden Gelegenheit aus und wird zum Streuner. Schließlich stammt er von Laufhunden ab, die in manchen Gegenden die Jäger bis heute bei ihrer Pirsch auf Niederwild begleiten.

Freilich ist der Beagle (ganz im Gegensatz zu anderen jagdlich geführten Rassen!) ein ebenso dankbarer Familienhund, der sich sogar in einer kleinen Stadtwohnung problemlos zurecht findet. Jedenfalls dann, wenn der Bewegungsdrang des munteren und ausdauernden Tieres nicht zu kurz kommt …

Dabei eignet sich der Beagle als Reitbegleithund, kann jedoch ebenso gut als Partner beim Joggen genutzt werden. Vorsicht nur, wenn unvermittelt Wild in Sichtweite auftaucht. Schließlich sollen bereits die Normannen den Beagle zur Hasenjagd genutzt haben!

Daher benötigt auch der freundliche Beagle eine konsequente Erziehung. Auch sollte jedem klar sein, dass das Tier als Wächter oder gar Schutzhund absolut nicht in Betracht kommt:

Ein Beagle ist jedermann zugetan und alles andere als ein „Einmannhund“. Wer das Tier füttert, der ist auch sein Freund. Gut essen liegt ihm nämlich, und so sieht man leider immer wieder Hunde, die kurz-atmig und deutlich zu dick sind!

Richtig ernährt und ausreichend bewegt, bleibt ein Beagle dagegen lange vital und kann gut 12 Jahre alt werden. Zum Leidwesen aller Beagle-Freunde werden die Hunde – aufgrund ihrer geringen Größe und Freundlichkeit -, häufig als Versuchstiere in der medizinischen Forschung genutzt. Daher kommt es gar nicht so selten vor, dass sich ein Beagle, der mit dem eigenen Hund spielt, im Gespräch mit seinem Besitzer als freigekauftes Labortier entpuppt.

Den Beagle gibt es  in verschiedenen Größen und Typen – bis 40 Zentimeter hoch und rund 18 Kilogramm schwer, aber auch als Klein-Varietät und damit nicht über 30 Zentimeter groß und 10 Kilogramm schwer. Dabei ist das Haarkleid stets kurz, dicht und wetterfest.

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