Mit ‘Hausboot’ getaggte Artikel

Urlaub auf dem Hausboot: Wenn “Bello” zum Kapitän wird!

Mittwoch, 03. Februar 2010

© Chrissie Shepherd by Fotolia.deSchipperke – “kleiner Kapitän” oder “Bootsmann” -, so nennt man jene alte, manchmal recht grimmig drein blickende Hunderasse, die von Kanalschiffern gerne als Wachhund und Rattenjäger gehalten wurde und wird. Obwohl der Name des neugierigen kleinen Gesellen aus dem Flämischen stammt, ist sein Ursprung vermutlich in Holland zu suchen. Vermutlich stammt er vom nordischen Spitz ab. Es gibt jedoch auch Fachleute, die glauben, Terrier oder belgische Schäferhunde könnten ihre Gene mit im Spiel gehabt haben …

Tatsächlich fühlt sich jedoch nicht allein der “Schip” auf Booten “pudel-wohl”. Die meisten Rassen und Mischlinge sind für einen Hausboot-Urlaub phantastische Gefährten. Schließlich können sie hier einmal ganz und ungestört Hund sein, das heißt, bellen, so viel und wann immer sie wollen (ganz anders als in Hotels, wo Rücksicht nehmen quasi Pflicht ist!) und jederzeit, wenn ihre Menschen irgendwo anlegen, das Hinterland erkunden …

… dafür muss man noch nicht einmal Kapitän sein. So bekommen Urlauber in Frankreich – nach einer entsprechenden Einweisung, versteht sich – einen zeitlich begrenzten Bootsführerschein, der für die Dauer des Urlaubes Gültigkeit hat.

Auch in Deutschland kann seit 2000 auf bestimmten, den Hobby-Kapitänen zugewiesenen Gewässern ohne Führerschein navigiert werden. Voraussetzung: Das Schiff darf maximal 13 Meter lang sein!

In den Niederlande, Belgien, Großbritannien, Italien und Spanien – aber auch in den USA – wird kein Bootsführerschein benötigt.

Natürlich sollte man sich vom Eigner dennoch in Betrieb und Steuerung des Wassergefährts einweisen lassen und – zumal als “Anfänger” -, ruhige Wasserstraßen als Ferienroute auswählen. Im Idealfall sollten weder Gezeiten-Einflüsse noch stärkere Strömungen vorherrschen.

Ein wenig heikel wird es manchmal dort, wo der Wasserstand durch Schleusen geregelt wird. Hier gilt es, vorsichtig einzufahren und darauf zu achten, dass man keine Kanuten, die mit ins Schleusenbecken drängen, in Bedrängnis bringt. Auch darf gerade hier kein Mitglied der eigenen Crew über Bord gehen!

Einige dieser Schleusen werden, was für den Anfang sehr hilfreich ist, von einem Wärter betrieben. Wieder andere funktionieren automatisch oder müssen eigenhändig bedient werden. Auch dies kann jedoch, nach einer kurzen Übungs- und Eingewöhnungsphase, äußerst reizvoll sein!

Ohnehin ist es beim Hausboot-Urlaub so, dass die Reise das Ziel ist. “Kilometer-Fresser” sind hier fehl am Platz; die durchschnittliche Fahrtgeschwindigkeit beträgt 5 bis 10 Stundenkilometer.

Oft kann man – und das kostenlos -, anlegen, wo immer es schön ist. Ideal vor allem, wenn Kinder oder Hunde mit an Bord sind!

Natürlich muss das Boot (trotz der oben erwähnten Grenzen) so groß sein, dass alle Passagiere ausreichend Platz haben. Dabei sind auch die kleineren Modelle meist sehr gut, das heißt komplett, ausgestattet und bieten den gleichen Komfort wie die Großen.

Achten sollte man darauf (aber das ist ohnehin die Regel), dass das Boot versichert ist. Meist wird eine Kaution fällig, die bei größeren Schäden ggf. verfallen kann!

Damit einem ungetrübtem Urlaubsvergnügen nichts im Wege steht, bieten viele Hausboot-Basen überdachte und speziell gesicherte Stellplätze für den Pkw an, die jedoch meist kostenpflichtig sind.

Weitere Infos rund um den Urlaub auf dem Hausboot mit Hund finden Sie bei uns im Hundeurlaub-Blog.

Hausbooturlaub mit dem Hund

Montag, 01. Februar 2010

Wenn man mit dem Vierbeiner verreisen möchte, dann stellt sich mitunter die Frage, in welcher Art Unterkunft man wohnen möchte. Ein Hotel ist möglich – sofern es sich um ein hundefreundliches Hotel handelt –, jedoch nicht immer angebracht. Ferienwohnungen sind vielleicht zu langweilig und auf dem Campingplatz fühlt man sich nicht wohl! Was bleibt? Ein Hausboot wäre doch mal eine gelungene Sache!

Es ist durchaus möglich, mit dem „besten Freund“, dem Vierbeiner namens „Bello“, auf einem Hausboot einen Urlaub zu verbringen. Zahlreiche Hausboote erlauben die Tierhaltung, des Weiteren ist für viele Boote nicht einmal ein Führerschein nötig, so dass man diese auch führen darf, wenn man noch nie ein Boot geführt hat – man lernt dies in einer Art Crash-Kurs direkt vor Ort bei der Übergabe des Hausbootes.

Der Hund wird sich ebenso pudelwohl fühlen wie auch man selbst, denn auch dieser wird begeistert sein, über Kanäle und Flüsse zu schippern und zwischendurch mal einen „Boxen-Stopp“ an interessanten Orten zu machen.

Die Möglichkeit, auf einem Hausboot mit dem Hund einen Urlaub zu verbringen, beschränkt sich nicht nur auf Deutschland. Sowohl in den USA, als auch in Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Spanien und auch in den Niederlanden ist der Urlaub auf dem Hausboot möglich.

Entsprechende Reiserouten und die Auswahl des Hausbootes kann man direkt über das Internet treffen, so dass man seine Reise bereits vor Antritt gut durchplanen kann. Damit steht weniger Stress auf dem Plan, wenn es los geht, denn auch wenn „Bello“ mit seinem Herrchen oder Frauchen verreist, so befindet er sich doch in einer fremden Umgebung, was bereits mit Stress für das Tier verbunden ist. Da sollte man sämtlichen anderen Stress vermeiden – sonst wäre es ja auch kein Urlaub.