Mit ‘Erste Hilfe’ getaggte Artikel

Mit dem Auto unterwegs: Vorsicht beim Parken

Samstag, 10. Juli 2010

Wer mit seinem Hund in den Urlaub fährt und sich entschieden hat, das Auto zu nutzen, der sollte ein paar Dinge bedenken – besonders, wenn das Auto geparkt wird. Denn so mancher Hund hat den Aufenthalt im parkenden Auto nicht überlebt.

Manchmal macht man sich natürlich keine Gedanken darüber, ob es im Auto für den Hund zu heiß oder zu kalt wird. Man möchte nur mal eben kurz das Auto abstellen – nur für einen Moment. Doch ein solcher Moment kann schlimmen Schaden anrichten. Schnell hat man die Hitzeentwicklung im Auto unterschätzt.

Im Sommer beispielsweise heizt sich das stehende Fahrzeug unter Umständen innerhalb von Minuten auf. Für den Hund unangenehm werden schon Temperaturen ab ungefähr 20 Grad Celsius. Man sollte immer daran denken, dass sich ein Auto auch bei einem bedeckten Himmel und vermeintlich kühleren Temperaturen aufheizen kann. Im geschlossenen Fahrzeug können leicht einmal Temperaturen von bis zu 60 und 70 Grad Celsius erreicht werden. Und da wird es dann richtig gefährlich für den vierbeinigen Freund.

Sollte es nämlich dazu kommen, dass die innere Körpertemperatur des Hundes auf über 41 Grad Celsius ansteigt, dann werden dem Blut durch den Körper Wasserreserven entzogen. Die Folge ist eine Verdickung des Blutes. Der Hund muss heftig nach Luft ringen. Letztendlich führt ein Kreislaufversagen zum Tod.

Als Erste-Hilfe-Maßnahme sollte der Hund in den Schatten gebracht werden. Anschließend sollte man seinen Körper langsam mit feuchten Tüchern umwickeln und seinen Nacken mit Wasser befeuchten. Ist der Hund bei Bewusstsein, kann man ihm auch etwas Wasser zum trinken anbieten.

Erste Hilfe im Urlaub mit Hund

Dienstag, 26. Januar 2010

Auch wenn Erste Hilfe für den Hund nicht nur im Urlaub in Frage kommt, so ist es dennoch gerade für diese Zeit von großer Bedeutung, dass man die Erste Hilfe kann. Im Urlaub weiß man in der Regel nicht, wo sich der nächste Tierarzt befindet und selbst wenn man sich im Voraus erkundigt hat, wo eine Tierarztpraxis im Notfall zu erreichen wäre, so kennt man weder den Tierarzt noch die Öffnungszeiten. Bestenfalls kann man seinem Vierbeiner selbst auf die Sprünge helfen.

Wie geht Erste Hilfe beim Hund vonstatten? Eine Mund-zu-Mund-Beatmung ist kaum vorstellbar, ebensolche Rettungsmaßnahmen sind aber von großer Bedeutung! Auf alle Fälle sollte man stets einen Erste Hilfe – Kasten mitführen, damit man die wichtigen Utensilien für die Rettung des Tieres immer dabei hat.

Erliegt der Hund einer Verletzung ist Vorsicht geboten. Ein Tier kann unter Schmerzen schon mal schnell zubeißen, auch wenn der Vierbeiner bisher völlig unauffällig war. Selbst Herrchen und Frauchen können so in die Situation gelangen, gebissen zu werden, unbewusst und nicht unter Absicht des Tieres. Das Tier befindet sich in einer Stresssituation, die zu bewältigen ist – für den Hund mit der einzigen Abwehrmöglichkeit: das Beißen!

Sollte man noch niemals etwas von Erster Hilfe für den Hund gehört haben, sollte man sich eine Art Checkliste aus dem Internet ausdrucken und im Erste-Hilfe-Kasten mitführen. Auf diese Art und Weise hat man die Infos stets dabei.

Ganz gleich, wie gut man die Erste Hilfe auch kann, das Ziel einer solchen Erstmaßnahme sollte stets so gehalten werden, als dass man dem Hund in erster Linie auf den Tierarztbesuch vorbereitet – eine Erste Hilfe ersetzt nicht den Tierarztbesuch.

Gerade im Urlaub sollte man also schnellstmöglich einen „Helfer“ herbeirufen, der einen Tierarzt konsultiert oder gar eine Tierklinik, die eventuell in der Nähe ist, während man selbst die Erstversorgung des Tieres vornimmt.