Mit ‘Auto’ getaggte Artikel

Mit dem Auto unterwegs: Vorsicht beim Parken

Samstag, 10. Juli 2010

Wer mit seinem Hund in den Urlaub fährt und sich entschieden hat, das Auto zu nutzen, der sollte ein paar Dinge bedenken – besonders, wenn das Auto geparkt wird. Denn so mancher Hund hat den Aufenthalt im parkenden Auto nicht überlebt.

Manchmal macht man sich natürlich keine Gedanken darüber, ob es im Auto für den Hund zu heiß oder zu kalt wird. Man möchte nur mal eben kurz das Auto abstellen – nur für einen Moment. Doch ein solcher Moment kann schlimmen Schaden anrichten. Schnell hat man die Hitzeentwicklung im Auto unterschätzt.

Im Sommer beispielsweise heizt sich das stehende Fahrzeug unter Umständen innerhalb von Minuten auf. Für den Hund unangenehm werden schon Temperaturen ab ungefähr 20 Grad Celsius. Man sollte immer daran denken, dass sich ein Auto auch bei einem bedeckten Himmel und vermeintlich kühleren Temperaturen aufheizen kann. Im geschlossenen Fahrzeug können leicht einmal Temperaturen von bis zu 60 und 70 Grad Celsius erreicht werden. Und da wird es dann richtig gefährlich für den vierbeinigen Freund.

Sollte es nämlich dazu kommen, dass die innere Körpertemperatur des Hundes auf über 41 Grad Celsius ansteigt, dann werden dem Blut durch den Körper Wasserreserven entzogen. Die Folge ist eine Verdickung des Blutes. Der Hund muss heftig nach Luft ringen. Letztendlich führt ein Kreislaufversagen zum Tod.

Als Erste-Hilfe-Maßnahme sollte der Hund in den Schatten gebracht werden. Anschließend sollte man seinen Körper langsam mit feuchten Tüchern umwickeln und seinen Nacken mit Wasser befeuchten. Ist der Hund bei Bewusstsein, kann man ihm auch etwas Wasser zum trinken anbieten.

Anschnallpflicht für den Hund

Mittwoch, 02. Dezember 2009

Viele kennen es, die Autotür geht auf und wer sitzt als Erstes drin? Nein, nicht der Fahrer, sondern der Hund. Sie genießen diese Autofahrten, schauen aus dem Fenster und freuen sich über die gemeinsame Zeit mit den Besitzern. Doch leider ist es oft der Fall, dass Bello einfach auf dem Vordersitz bei Frauchen auf dem Arm seinen Platz hat oder auf der Rückbank liegt. Natürlich sieht der Hund dies als sehr angenehm an, er kann sich auf dieser Bank schließlich frei bewegen.

Doch was passiert bei einem Unfall? Hier werden diese Tiere dann zu tödlichen Wurfgeschossen. Hat man zum Beispiel bei Tempo 50 einen Unfall, entspricht das Aufprallgewicht dem 25fachen des Körpergewichtes. So wird dann aus einem Malteser mit sechs Kilogramm ein Geschoss mit 150 Kilogram. Handelt es sich um einen Labrador mit 32 kg, trifft das Tier mit dem Gewicht eines Elefanten auf sein Opfer. Mensch und Tier haben hier keine Überlebenschancen.

EU Länder wie Spanien oder Italien haben aus diesem Grund eine generelle Anschnallpflicht für den Hund eingeführt. Diese gilt natürlich nur, wenn das Tier im Fahrzeuginnenraum befördert wird. Hat der Hund eine Box im Kofferraum, muss diese richtig befestigt werden. Wer hier in diesen Ländern mit einem ungesicherten Tier erwischt wird, muss mit einem Bußgeld von bis zu 300 Euro rechnen.
Auch in Deutschland gibt es ein ähnliches Gesetz. Hier gelten Tiere als Ladung, welche immer richtig befestigt werden muss. Wird man in Deutschland mit einem ungesicherten Tier erwischt, muss man mit einem Bußgeld von bis zu 35 Euro rechnen.

Im Interesse der eigenen Sicherheit und der des Tieres sollten Hunde also nur gut gesichert im Auto mitfahren.