Archiv für die Kategorie ‘Rund um den Hund’

Ab 2. Juli ist Chip-Pflicht – mit dem Hund ins Ausland

Mittwoch, 11. Mai 2011

Wer mit seinem Hund in den bevorstehenden Sommerferien den Urlaub im Ausland verbringen will, der sollte beachten, dass ab dem 2. Juli dieses Jahres Hunde prinzipiell mit einem Mikrochip ausgestattet sein müssen, wenn sie über die deutsche Grenze reisen möchten.

Damit der Urlaub nicht schon an der Grenze wieder vorbei ist, müssen Hunde ordnungsgemäß gegen Tollwut geimpft, mit einem gekennzeichnet sowie von einem EU-Heimtierausweis begleitet sein, in dem die Mikrochipnummer eingetragen ist. Zusätzlich sind Impfpapiere mitzuführen. Wer in ein Drittland reist, in dem Tollwut vorkommt oder dessen Seuchenstatus unbekannt ist, z.B. Urlaubsländer wie Türkei, Ägypten, Marokko, Tunesien, Thailand oder Indien, muss vor der Ausreise zurück nach Deutschland einen Bluttest (Tollwutantikörpertest) in einem EG-zugelassenen Labor durchführen lassen. In Zweifelsfällen wird die Zollstelle an der Grenze den zuständigen Veterinär einschalten, der dann über die Freigabe der Tiere bzw. andere Maßnahmen entscheidet.

Andere EU-Länder haben ähnliche Regelungen, über diese sollten sich Urlauber mit Hund unbedingt im Vorfeld der Reise informieren.

Wer einen Auslandsurlaub plant, sollte darauf achten, das man das gewohnte Futter mitnimmt, da Hunde, was das Futter betrifft, im wahrsten Sinne Gewohnheitstiere sind. Im Ausland ist oft die gewohnte Futtermarke nicht erhältlich und sollte deshalb in ausreichender Menge mitgeführt werden. Eine schnelle Futterumstellung ist für einige Hunde unangenehm und sollte, wenn möglich, vermieden werden.

Falls das geplante Reiseziel nicht in einem Tag erreicht werden kann und man vorsieht, einen Zwischenstop in einem Hotel einlegen zu wollen, sollte man vor Reisebeginn nach einer geeigneten Unterkunft Ausschau halten und wenn möglich zuvor reservieren.

Hundeurlaub stellt vor: 100%-biologische Hundekottüten

Montag, 09. Mai 2011

Liebes Frauchen, Liebes Herrchen, 
liebe Hundeliebhaberin, lieber Hundeliebhaber,

„nature goods“ ist ein junges privates Unternehmen, welche sich, unteranderem intensive Gedanken über umweltfreundliche Naturprodukte gemacht hat. Als einen wichtigen Punkt sehen wir die saubere, angenehme und praktische Aufnahme von Hundekot. Erst kürzlich haben wir unser System für die umweltfreundliche und praktische Aufnahme von Hundekot erneuert. Unsere „Hunde- Kot-Tüten“ bestehen aus 100% Recycling Papier und sind komplett biologisch abbaubar. Die „Hunde-Kot-Tüten“ sind durch das Schaufelsystem sehr einfach in der Anwendung. Die angenehme Handhabung erfreut bereits sämtliche Hundeliebhaber. Unsere bestehenden Kunden, wie z.B. Zoos, Freizeitparks, Stadtparks, Campingplätze, Freilichtmuseen sowie zahlreiche private Haushalte helfen bereits, unsere Umwelt „Tretminen“ frei zu halten.

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Auslandsurlaub mit dem Hund

Freitag, 15. April 2011

Wenn man einen Urlaub im Ausland zusammen mit seinem Hund plant, dann sollte man unbedingt die jeweiligen Einreisebestimmungen des Urlaubslandes beachten. Diese Bestimmungen können sich gelegentlich auch ändern, so dass man sich vor der Reise möglichst bei den Auslandsvertretungen des Reiselandes direkt über die jeweils gültigen Bestimmungen informieren sollte. Informationen zur Einreise von Hunden gibt es außerdem auch bei Botschaften, Fremdenverkehrszentralen oder beim ADAC.

Vor allem in Europa ist die Einreise von Hunden in den meisten Urlaubsländern unkompliziert. Pflicht ist allerdings überall das Mitführen des EU-Heimtierpasses und eine gültige Tollwutschutzimpfung, die nicht älter als zwölf Monate und nicht frischer als vier Wochen sein darf. Empfohlen und inzwischen auch schon in  vielen Ländern Pflicht ist die Kennzeichnung des Hundes mittels Chip.

In einigen Ländern – wie zum Beispiel in Polen, Russland, Griechenland und einigen anderen – wird zudem auch noch ein aktuelles Gesundheitszeugnis vom Amtstierarzt gefordert, außerdem sind hier neben der Tollwut weitere Impfungen verpflichtend.

Außerdem kann es in allen Ländern geschehen, dass man nach dem Maulkorb gefragt wird. So zum Beispiel, wenn man im Ausland mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist. Deshalb sollte der Maulkorb unbedingt ins Reisegepäck, vor allem auch bei Reisen nach Italien oder Österreich.

Schweden und Norwegen hatten noch vor wenigen Jahren ausgesprochen strenge Einreisebestimmungen. So musste der Hund vor der Einreise in eine mehrmonatige Quarantäne. Diese Bestimmungen wurden allerdings schon Mitte der 90er Jahre gelockert, trotzdem ist hier die Einreise mit Hunden um einiges schwieriger als in manch anderen Ländern. Auch hier gilt: Unbedingt rechtzeitig vor der reise erkundigen!

Urlaub mit dem Hund in Schweden

Freitag, 11. Februar 2011

Das Leben in Schweden ist anders, als hierzulande. Es ist ruhiger, man hat mehr Natur, aber auch mehr Tiere. Wenn man mit dem Hund nach Schweden reist, stellt sich zunächst einmal die Frage des Transports. Per Flugzeug, per Bahn, mit der Fähre oder die Öresundbrücke sind Möglichkeiten, die sich ergeben. Wer über die Brücke fährt, muss nur die geltenden Impfvorschriften beachten, da es in Schweden keine Tollwut gibt und das soll auch so bleiben. Für Flüge und Fähren braucht man eventuell Transportboxen. Wenn man in Schweden ist, muss man die Leinenpflicht während der Jagdzeit beachten.

Ausserhalb dieser Zeiten dürfen Hunde auch ohne Leine laufen. Hier können sie sich auslaufen und auch die Natur mit Herrchen und Frauchen genießen.  In Unterkünften ist man auch mit Hunden meist willkommen, vor allem an den vielen Campingplätzen. Schweden ist ein hundefreundliches Land und man liebt auch Kinder. Wer jetzt noch keinen Hund hat, der kann ja mal bei Quoka.de einen Hund kaufen.

Hundenanny engagieren – statt gefrieren

Donnerstag, 25. Februar 2010

Leider gibt es immer noch viel zu viele Menschen, deren Herz gefriert, wenn sie ihre Urlaubszeit schwinden sehen, weil sie ihren Vierbeiner nicht mit in die Relax-Wochen nehmen können. Da werden die Tiere lieber mal schnell an der Raststätte ausgesetzt, statt dass auf ein Luxushotel der Extraklasse verzichtet wird. Das geht gar nicht!

Bevor man zum Tierquäler wird und seinen Schritt sowieso nach der Urlaubszeit bereuen wird, sollte man sich lieber zuvor entweder mit Kompromissen abfinden, indem man ein Urlaubsziel auswählt, welches ggfs. weniger dem Luxuswunsch entspricht, als vielmehr die Tatsache, dass der Vierbeiner mitreisen darf, oder man sollte sich zumindest darum kümmern, dass es dem Tier während der eigenen Urlaubsabwesenheit gut geht.

Es ist nichts dagegen einzuwenden, das Tier in eine Hundepension zu geben, während man zwei Wochen in den Urlaub fährt – man schiebt hier das Tier nicht ab, sondern gönnt auch diesem einen Urlaub, denn in einer Hundepension befinden sich viele Tiere, mit denen der Vierbeiner eine tolle Zeit verbringen kann.

Nun verhält es sich in den meisten Fällen natürlich auch so, als dass man seinen „besten Freund“ nicht im Zwinger sehen möchte, so dass es recht schwer wird, eine Tierpension zu finden, die eine artgerechte Tierhaltung vorsieht und mit dem Tier umgeht, als sei es das eigene.

Im Internet gibt’s Abhilfe: hier findet man unter anderem Webseiten, die sich damit beschäftigen, Tierpensionen herauszusuchen sowie auf Herz und Nieren zu überprüfen. Insbesondere werden Pensionen vorgezogen, die keine Zwingerhaltung vorsehen, um das Tier vor einer ungewohnten und artungerechten Haltung in dieser Urlaubszeit zu bewahren.

Tiere in Not – während der Urlaubszeit

Dienstag, 09. Februar 2010

Immer wieder das Gleiche … bald beginnt wieder die Frühlings- und Sommerzeit, in der zahlreiche Menschen in den Urlaub fahren werden. Aber wohin mit dem Vierbeiner? Mitnehmen? Nö, warum denn! Da wird der treue Hund doch lieber mal auf dem Rastplatz ausgesetzt …

… und mit viel Glück von einem tierfreundlichen Menschen gefunden, der sich direkt auf die Suche nach einer Unterkunft für das Tier macht. Da gibt es die unterschiedlichsten Möglichkeiten, insbesondere natürlich die Möglichkeit, das Tier im Tierheim abzugeben.

Aber zum Glück gibt es das Portal Hundeurlaub.de – hier finden Sie aktuell 1703 hundefreundliche Unterkünfte weltweit, in denen ein oder sogar mehrere Hunde herzlich willkommen sind. Ergänzt wird der Service auch um eine günstige Hundeversicherung für den Urlaub mit dem Hund – hier können Sie Ihre Tierversicherung wie Hundehafftpflicht oder Hunde OP Krankenversicherung vergleichen und sparen.

Wenn man gerade selbst Tiere besitzt und ein Herz für Tiere hat, insbesondere für Hunde, dann kann man aber auch Recherchezeit in Kauf nehmen und nachrecherchieren, wo Pflegestellen und Co. zu finden sind, wo der Hund nicht im Zwinger gehalten werden muss.

Sofern man gerade selbst auf dem Weg in den Urlaub ist und keine Zeit hat, sich in irgendeiner Art und Weise um das Tier zu kümmern, dann sollte man zumindest ein Tierheim in der Nähe oder halt die Polizei – sicherlich wird man sich nicht überall auskenne – rufen, damit das Tier nicht unnötig länger dort verweilen muss. Ein Parkplatz ist nun wirklich nichts für einen Hund.

Handelt es sich um ein gehandicaptes Tier und weiß man nicht, ob dieses Tier überhaupt ein tolles Zuhause finden wird oder ob es im Tierheim verweilen muss, dann kann man sich auch selbst auf die Suche machen, beispielsweise nach einem Hundehalter, der sich gerne um dieses gehandicapte Tier kümmert. Solche Menschen gibt es auch. Finden kann man solche Menschen auch über das Internet.

Ängstlicher Hund musste sterben – wer zahlt Schaden ?

Montag, 08. Februar 2010

Silvester hat nicht nur Vorteile: während die Menschen sich im Sekt ertrinken und megagespannt auf den 0.00 Uhr – Gong warten, um endlich „losknallen“ zu dürfen, ahnen Tiere nichts Gutes, versuchen sich bereits vorher zu verstecken und reagieren extrem ängstlich auf die lauten Silvesterkracher, die ab 0.00 Uhr ertönen.

So auch in der Silvesternacht 2009/2010. Ein ängstlicher Australian Shepherd verirrte sich vor Angst auf die A1 bei Kiel, um dem lauten „Knallen“ zu entfliehen. Die Polizei war nicht in der Lage, das ängstliche Tier einzufangen, auch ließ es sich nicht anlocken. Nun, da die Polizei auch das Absperren der Autobahn nicht für sinnvoll hielt, weil das Tier überall und nirgends auftauchte (verständlicherweise), fuhren die Polizeibeamten das Tier „einfach“ an. Der Hund erlag seinen Verletzungen und konnte nicht gerettet werden.

Bis hier hin eine eventuell verständliche Reaktion der Polizeibeamten, die im Grunde lediglich vermeiden wollten, dass Passanten der Autobahn durch das Tier in Gefahr gebracht werden.

Aber jetzt: Die Polizei wünscht den Ersatz des Fahrzeugs, welches natürlich bei diesem Anfahren ebenfalls beschädigt wurde. Mit dieser Einstellung und selbstverständlich auch aufgrund dieser Taktik insgesamt haben sich die Polizisten in Schleswig-Holstein nunmehr sehr viele Feinde gemacht. Tierschützer und Tierhalter sind empört.

Unser Tipp: Tierversicherung vergleichen und sparen – Hundehaftpflicht nur 39,80 Euro und Hunde OP Kranken bereits ab 10,25 Euro.

Zum einen versteht der Deutsche Tierschutzbund nicht, warum das Überfahren des Hundes möglich war, nicht jedoch das gezielte Erschießen des Hundes (auf diese Art und Weise hätte der Hund schmerzfrei ableben können). Zwar sei es in manchen Situationen gerechtfertigt, ein Tier umzubringen, wenn es Gefahr für andere Menschen und Autofahrer darstellt, aber halt nicht auf diese Art und Weise.

Wir werden sehen, was sich daraus ergibt …

Welche Ausbildungen für Hunde gibt es?

Donnerstag, 08. Oktober 2009

Wer heute im Internet oder Fachzeitschriften stöbert, wird feststellen, dass die Auswahl an Hundeschulen und Ausbildungen schier endlos ist. Für viele – zumal die Anfänger in Sachen Hund -, stellt sich dann schon die Frage, ob und was da überhaupt für`s eigene Tier in Frage kommt? Logisch, dass man keinen Kleinhund als Wächter und keine kurz-atmige Bulldogge zum Reitbegleithund ausbildet! Doch gibt es überhaupt Ausbildungen, die zu empfehlen sind und andere, die vielleicht weniger in Betracht kommen?

Recht skeptisch sind viele Experten, was die Ausbildung zum Schutzhund bei Tieren in Privathand angeht. Nun ist es zwar so, dass hier – neben der Arbeit am Mann -, auch Unterordnung, Gehorsam und eine gute Führigkeit des ohnehin ja schon großen und wehrhaften Hundes trainiert wird. Auf der anderen Seite üben die Tiere dabei jedoch ein gezieltes Zubeißen, was nicht wenige Verhaltensforscher als problematisch ansehen.

Von einem Erlebnis der “besonderen Art” erzählt einer unserer Autoren, Peter Hoffmann (Fachjournalist und Fotograf), der mit seinem Pudelmix einmal in einem Waldstück, wo auch ein Schutzhundeverein trainierte, unterwegs war: “Plötzlich kam uns ein mächtiger Schäferhund entgegen, und dessen Halter wusste sich nicht anders zu helfen, als die Leine des Tieres hurtig um einen Baumstamm zu schlingen, um es so wenigstens halbwegs im Griff zu haben.” Dies dürfe man, so Hoffmann, nun keinesfalls verallgemeinern, “verständlich jedoch, dass ich um diesen Ort in Zukunft lieber einen großen Bogen schlug!”

Speziell bei der Schutzhundeausbildung sollte man sich daher die Trainer seines Tieres, das Umfeld und auch die Beweggründe und das Verhalten der anderen Halter genau – und das schon im Vorfeld -, ansehen!

Durch den so genannten “Hundeführerschein” sehr populär wurde dagegen die Begleithundeausbildung, die – gerade Laien oder dann, wenn der Hund bereits gewisse “Macken” an den Tag legt -, sehr zu empfehlen ist. Dabei werden dann Halter wie Hund trainiert. Neben dem korrekten Führen der Leine (durch den Menschen) und dem manierlichen Gehen daran (seitens des Hundes) stehen auch grundlegende Gehorsamsübungen wie “Sitz” und “Platz” auf dem Trainingsplan.

Der Hund lernt, sich gegenüber anderen Tieren manierlich zu benehmen und ein korrektes – sprich: Unfälle vermeidendes -, Verhalten im Straßenverkehr. Verschiedene Zusatztrainings, etwa die Ausbildung zum Reitbegleithund, können das allgemeine Programm ergänzen. Hier wird natürlich jede Schule (die oft auch noch einem bestimmten Verband angeschlossen ist) ihre eigenen Schwerpunkte haben und spezielle Konzepte einsetzen.

Grundprinzip sind jedoch in der Regel die richtige Motivationstechnik (durch den Halter) sowie Methoden, die die Aufmerksamkeit des Hundes auf seinen Führer fokussieren. Fortgeschrittene “Bellos” lassen sich dann auch in der Hektik des Großstadtverkehrs nicht mehr ablenken!

Zudem gibt es Ausbildungen zum Blindenhund, die durch besonders spezialisierte Trainer bei sehr sorgfältig ausgewählten Tieren (sanftmütige Rassen mit starker Bindung an ihre Menschen) durchgeführt werden.

Rettungsdienste setzen zudem speziell geschulte Trümmersuchhunde oder Tiere zur Wasserrettung ein. Hier kommen natürlich nur sehr schwimmfreudige und starke Rassen wie Neufundländer in Betracht.

Als Suchhunde haben dagegen auch schon Bullterrier gekämpft – nicht gegen ihresgleichen, sondern um das Leben vermisster Menschen!

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Damit “Bello” auch morgen noch kraftvoll zubeißt!

Montag, 05. Oktober 2009

Wir Menschen sollten wenigstens ein-, besser zweimal jährlich zum Zahnarzt. So jedenfalls empfehlen es die Krankenkassen, und bei Hunden ist das nicht viel anders: “Die Zahnkontrolle gehört im Rahmen einer Allgemeinuntersuchung zum Prozedere der jährlichen Impfung”, rät Dr. Tina Hölscher, Tierärztin der “Aktion Tier – Menschen für Tiere e.V.”. Schließlich kann der Vierbeiner nicht reden, so dass Probleme leicht “verschleppt” werden.

Das besondere Problem: Hunde lassen sich so gut wie gar nicht anmerken, wenn sie Zahnschmerzen haben. Tierbesitzer müssen daher ganz genau auf die versteckten Warnsignale Acht geben: “Stinkt das Tier aus dem Mund oder speichelt ungewöhnlich stark, könnten dies Anzeichen für Zahnstein oder vereiterte Zähne sein”, fasst Dr. Hölscher die häufigsten Indizien zusammen. Auch wiederholtes Fallenlassen von Futterbrocken oder vermehrtes Kauen auf einer Seite sollte den Tierhalter aufmerken werden lassen.

Dabei sind die möglichen Defekte im Maul übrigens so mannigfaltig wie beim Menschen: Abgebrochene Zahnspitzen, entzündete Wurzeln und Zahnfehlstellungen gehören zu den häufigsten Problemen.

Ziehen und natürlich auch eine gründliche Reinigung sind Maßnahmen, die nahezu jeder Tierarzt vornimmt. Zudem gibt es Experten, die sich auch auf Zahnspangen oder Wurzelbehandlungen spezialisiert haben …

Hunde haben übrigens ein Milchgebiss von etwa 28 Zähnen, das später im Erwachsenenalter durch ein Dauergebiss mit 42 Zähnen ersetzt wird. Dabei finden sich in jeder Oberkieferhälfte drei Schneidezähne, ein Eck- oder Fangzahn sowie vier vordere und zwei hintere Backenzähne. Im Unterkiefer trägt der Hund auf jeder Seite ebenfalls drei Schneide-, den Fangzahn sowie vier vordere plus drei hintere Backenzähne. Macht 21 mal 2 (für jede Seite) gleich 42 Zähne.

Dieses so genannte heterodonte Gebiss mit verschiedenen Zahntypen gibt es lediglich bei Säugetieren. Bei Fischen und Reptilien besitzen alle Zähne die gleiche, kegel-förmige Gestalt (homodonten Gebiss), werden dafür jedoch häufig ein Leben lang ersetzt.

Da unsere Haushunde nicht in dieser glücklichen Lage sind, muss ihr Gebiss entsprechend gepflegt werden. Das heiß in erster Linie: Nur artgerechtes Futter, keine süßen oder gewürzten Speisen oder Reste vom Tisch!

Zudem kann man auch bei Hunden zur Zahnbürste greifen, oder – wem das zu umständlich ist oder weil sich “Waldi” dagegen sträubt -, zumindest die Zahnpflege-Snacks, die der Fachhandel in großer Auswahl anbietet, verfüttern. Die schmecken, machen Spaß und enthalten wertvolle Vitamine und Mineralstoffe. Außerdem helfen sie gegen Mundgeruch!

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Twitter – was nutzt es dem Hund und Hundebesitzer?

Donnerstag, 16. Juli 2009

Das Kurznachrichtenportal Twitter ist zur Zeit in aller Munde. Einerseits durch die starke Nutzung des Online-Dienstes nach dem Tod von Michael Jackson, andererseits berühmt geworden nach der Notwasserung eines Verkehrsflugzeuges auf dem Hudson River. Wir haben uns für Sie genauer angeschaut, welcher Nutzen bei diesem Online-Tagebuch und sozialem Netzwerk liegt.

Bedienung von Twitter und dem Twitter-Account

Zur Zeit ist die Anmeldung bei Twitter nur in englischer Sprache und in japanisch gehalten. Ein paar Grundkenntnisse sollte man also haben, um das Portal bedienen zu können. Danach ist selbstverständlich die Kommunikation mit anderen Mitgliedern auf deutsch möglich.
Die Kommunikation konzentriert sich im Wesentlichen auf das Verfassen von Kurznachrichten. Es stehen nur 140 Zeichen zur Verfügung, man muss sich also kurz halten. Natürlich kann man das, was man zu sagen hat, auf mehrere Kurznachrichten verteilen. Baut man Links in seine Nachricht ein, verringert sich die Zahl der verbleibenden Zeichen um die Zahl der Zeichen in der URL.
Das Besondere an diesen Micro-Blogs ist sicher nicht das Schreiben der Kurznachrichten. Das Besondere ist, dass man diese Nachrichten auch ohne das Internet im World-Wide-Web verbreiten kann. So ist es möglich mit dem Handy eine SMS an seinen Twitter-Account zu senden und diese SMS wird dann im Netz verbreitet.  Bilder kann man auch veröffentlichen, dass geschieht aber über den Umweg eines Accounts bei einem Bilderportal. Stellt man sein Bild dort ein, kann man es von dem Twitter-Account aus verlinken. Nützliche Webseiten für die Bilder sind TwitPic oder yFrog. Um Bilder zu suchen und zu finden nutzt man am besten die Suchmaschine Twicsy.

Nutzen und Kritik an Twitter
Wie bei jedem Online-Hype steht auch bei Twitter immer wieder die Frage im Raum: Wozu braucht man das? Sicherlich unbrauchbar sind Kurzkommentare von Nutzern, die Anderen mitteilen möchten, was es heute zu Essen gab und ähnliche Allerweltsnachrichten. Das Portal wird auch gerne als Werbeplattform genutzt. Spamming-Methoden, die schon seit Jahren in Suchmaschinen nicht mehr funktionieren, werden hier schon mal ausprobiert.  Auf der anderen Seite hat Twitter seinen Nutzen schon mehrfach bewiesen. Twitter war die erste Plattform, die über die Notwasserung des Flugzeuges auf dem Hudson berichtet hat, die Opositionellen in vielen durch Internet-Zensur geplagten Ländern nutzen dieses Medium um ihre Meinungen kundzutun. Gleichzeitig birgt das auch Gefahren. Bei Twitter werden Meldungen und Nachrichten ungeprüft ins Netz gestellt. Das Verbreiten von Gerüchten und Falschnachrichten ist hier einfacher als in moderierten Internetforen oder Ähnlichem.

Aktivitäten von Hundefans, Herrchen und Frauchen
Einige Hundebesitzer und Anbieter von Dienstleistungen für Vierbeiner sind bei Twitter online. So bekommt man z.B. mit dass bei TierTV wieder ein Gewinnspiel aufgelegt wurde, was der Labrador und Border-Collie Mix „Hazel“ gerade macht (er hat schließlich schon über 450 Follower = an seinen Nachrichten Interessierte), was „wau24“ zu verkehrstauglichen Hunden mitzuteilen hat oder was es Neues aus der „HundeKiTa“ gibt.
Schauen Sie einfach rein, suchen Sie nach typischen Begriffen wie „Hund“, „Hunde“ oder „Dogs“ und twittern (zwitschern) Sie ein bisschen mit den anderen Hundebesitzern. Treffen Sie sich z.B. mit Herrchen und Frauchen aus Ihrer Umgebung im Netz und verabreden Sie sich zum gemeinsamen Gassigehen!

Hier geht es zu Twitter

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