Archiv für die Kategorie ‘Rund um den Hund’

Martin Rütter Live in Crailsheim

Sonntag, 22. Januar 2012

Die Erziehung eines Hundes ist ein sehr wichtiger Bestandteil der Hundehaltung, denn nur mit einem gut erzogenen Hund wird man wirklich seine Freude haben. Viele begehen den Fehler, den Hund als gleichberechtigten Partner anzusehen, was jedoch unweigerlich zu Problemen führen wird, den ein Hund braucht klar strukturierte Regeln und Grenzen, an denen er sich orientieren kann. Martin Rütter, den viele auch als „Hundeprofi“ aus dem Fernsehen kennen, ist Experte in Sachen Hundeerziehung. Seit 1995 betreibt er ein Netzwerk von Zentren für Menschen mit Hund, in dem Hundehalter mittels der von ihm entwickelten Philosophie D.O.G.S. den richtigen Umgang mit den Vierbeinern lernen. Dabei setzt der Tierpsychologe vor allem auf eine am Hund orientierte und gewaltfreie Ausbildung sowohl des Menschen als auch des Hundes. Dabei wird für jeden Hund ein individuelles Trainingsprogramm ausgearbeitet, das sich am Wesen des Tieres orientiert. Für Rütter ist das Hauptziel seiner Ausbildung das Team Mensch-Hund, in dem sich beide aufeinander verlassen können, sich gegenseitig vertrauen und auch ihren Platz und die geltenden Regeln gut kennen.

Mit seinem Programm „Hund – Deutsch, Deutsch – Hund“ ist Rütters noch bis zum Sommer 2012 in Deutschland zu sehen, unter anderem auch am 28. März in der Großsporthalle in Crailsheim. In seinem zweistündigen Programm widmet er sich mit viel Humor und Charme dem Thema Hund und Mensch, gibt Anekdoten aus dem Zusammenleben von Mensch und Tier zum besten und übersetzt mit fundiertem Fachwissen „Hündisch“ ins Deutsche. Sowohl Hundehalter, als auch Tierliebhaber können sich dabei auf einen interessanten, witzigen und informativen Abend freuen.

Das spiel rund um ihren Vierbeiner – My sweet dog

Samstag, 03. Dezember 2011

Bei dem spiel My sweet dog auf der Spieleplattform kostenlosspielen.net können Mädchen und auch Jungen, die gerne einen Hund hätten, virtuell üben, ein Haustier zu versorgen.
Hier kommt es darauf an, den virtuellen Hund durchgehend zu beschäftigen und ihn ähnliche einem Tamagotschi zu versorgen. Das Tier muss in regelmäßigen Abständen schlafen, spielen, fressen, gesäubert werden und natürlich trinken. Wenn alle Bedürfnisse in einer angemessenen Zeitspanne befriedigt werden, gibt es die Möglichkeit, in ein weiteres Level zu gelangen.

Auf der Seite http://www.kostenlosspielen.net kann das niedliche Tier bei all diesen Aktionen beobachtet werden. Hier wird schnell deutlich, dass ein Hund permanent beschäftigt und versorgt werden muss; zumindest so lange er noch ein Welpe ist. Werden die Bedürfnisse des Tieres nicht schnell genug befriedigt, wird das laufende Level nicht bewältigt. An dieser Stelle ahnt man es schon: ein Haustier ist mehr als nur kuscheln und ein wenig füttern; es bedeutet Verantwortung und viel Arbeit. Die Online Spiele Plattform kostenlosspielen.net stellt das Spiel kostenlos zur Verfügung und es ist eine schnelle und kurzweilige Abwechslung aus dem Alltag.

My sweet dog ist in englischer Sprache gestaltet worden, die jedoch einfache Vokabeln beinhaltet, die sich oft auch im Kontext verstehen lassen. Für Anfänger der englischen Sprache sollte das Spiel spielend zu bewältigen sein und die Sprachkenntnisse im besten Fall um einige Vokabeln erweitert werden. Die einzelnen Spielsequenzen sind nicht besonders lang, so dass es als kurze Pause zwischen Arbeit, Schularbeiten oder anderen Tätigkeiten genutzt werden kann, um den eigenen Spieltrieb kurzfristig zu befriedigen und die Stimmung auf zu hellen.

Wer Hunde einfach drollig findet oder Browsergames mit Hunden mag, ist bei Kostenlosspielen.net richtig gelandet. Die niedlichen Kerlchen tummeln sich auf dem Bildschirm und lenken vom Alltag ab. Level für Level werden neue Herausforderungen frei geschaltet, so dass es nicht langweilig wird, das virtuelle Tier zu steuern und zu beschäftigen. Für ältere Schulkinder, die bereits englische Sprachkenntnisse haben, ist das Spiel geeignet. Es sollte jedoch darauf geachtet werden, dass Kinder nie mehr als eine halbe Stunde vor einem Computerspiel sitzen, da das Gehirn von Kindern einen zu hohen Gehalt an Informationen noch nicht verarbeiten kann. Kinder, die Englisch als Schulfach noch nicht kennen aber für kurze Zeit an den elterlichen Computer heran dürfen, können erste Vokabeln mit Hilfe der Eltern beim spielen bereits erlernen

Sinn und Unsinn von Hunde- und Pferderennen

Donnerstag, 01. Dezember 2011

Hunde- und Pferderennen finden vor allem in der gehobenen Gesellschaft großen Anklang. Ein Rennen ist ein gesellschaftlicher Anlass, edelste Bekleidung vor versammelten Gästen anziehen zu können und sich in der einen oder anderen Zeitschrift vielleicht anschließend wieder finden zu können.

Wetteinsätze in größeren Summen werden auf den potentiellen Sieger gesetzt; nicht nur, um Gewinne zu erzielen, sondern ebenfalls als eine Art Spiel für Erwachsene. Weitere Informationen finden Sie auf Pferdewetten.org.

Rennen versprühen einen Hauch von Aufregung und Schweiß kombiniert mit luxuriösem Ambiente und einem Zusammentreffen vieler bekannter Menschen aus dem Rennsport und den Zuschauern der High Society. Der normale Durchschnittsmensch ist hier in der Regel weniger häufig bis gar nicht an zu treffen.

Was ein Pferderennen für ein Pferd bedeutet, ist vor allem Stress. Pferde sind zwar in erster Linie Herdentiere, aber ebenso auch Fluchttiere. Vor Lärm und Menschenansammlungen wie wir sie am Rande einer Pferderennbahn wieder finden würden die Tiere in der Natur die Flucht ergreifen. Trabrennen sind eine unnatürliche Sportart für die Tiere. Nicht weil die Jockeys in einer kleinen Kutsche, dem Sulky, hinter dem Pferd sitzen und sich ziehen lassen, sondern weil der Trab des Tieres in unnatürlicher Art und Weise beschleunigt wird. Pferde nutzen den Trab als mittlere Gangart zwischen dem langsamen Schritt und dem schnellen Galopp. Bei Trabern werden die Tiere dazu gezwungen, so schnell zu traben, wie es irgend möglich ist – in der Natur würden sie in die nächst schnellere Gangart verfallen, den Galopp.

Rennen sind für die Pferde eine enorme Anstrengung für Körper und Geist. Die Vorbereitungen, das Training, bringen die Tiere bis an ihre Leistungsgrenzen und fordern sowie fördern die Muskulatur und das Herz- Kreislaufsystem.

Bei Hunderennen kommt es darauf an, ob diese kommerziellen oder freizeitmäßigen Zielen nachgehen. Windhunden kann es viel Spaß machen, miteinander schnell um die Wette zu rennen aber auch hier kann es für die sensiblen Tiere schnell in emotionalem Stress enden. Da es bei den Hunden keinen Jockey geben kann, basieren Training und Rennen meistens auf dem Prinzip, dass die Meute einem Gegenstand hinterher läuft, die von einer Maschine sehr schnell fortbewegt wird. Dies ähnelt dem Spiel mit der Reizangel.

Ob es nun um Hunde- oder Pferderennen geht; beides ist im Sinne der Tiere ab zu wägen. Bei nerven- und charakterstarken Tieren spricht meistens nichts dagegen, einen Versuch zu wagen. Ob das jeweilige Tier an den Rennen Spaß hat merkt man sehr schnell. Sollte das Tier die Leistung verweigern, ängstlich oder sehr nervös wirken, sollte es nicht gezwungen werden, den Sport weiter aus zu üben.

Angepasstes Futter für unterschiedliche Hunderassen

Donnerstag, 01. Dezember 2011

Ob Schäferhund, Dackel oder Labrador jeder Hund braucht individuelle Hundenahrung. Angepasstes Futter für unterschiedliche Hunderassen. Fleisch muss drin sein, Vitamine dürfen aber nicht fehlen.

Damit der Hund das bekommt, was er auch braucht, sollte man das Futter anpassen. Nicht nur die Hunderasse selbst ist entscheidend. Es müssten auch Gewicht, Alter, Geschlecht und Zustand berücksichtigt werden.

Jeder Hund ist individuell, deswegen braucht er auch spezielles Futter.

 

Weite Natur – schöner Hundeurlaub

Freitag, 07. Oktober 2011

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt, so nah. Dieser Ausspruch gilt insbesondere für all jene, die einen Urlaub mit Hund in Deutschland planen. Die Insel Pellworm in Schleswig-Holstein gilt als sehr gastfreundlich, was Urlaubsgäste auf vier Beinen anbelangt. Hervorzuheben sind die Ruhe und das gesunde Klima sowie natürlich das Watt, welches die Insel umgibt.
An den drei Hundestränden müssen Hundebesitzer nicht auf Komfort verzichten.

Duschen stehen Mensch und Tier zur Fuß- oder Pfotenreinigung ebenso zur Verfügung wie Strandkörbe. An der Hooger Fähre liegt ein grüner Hundestrand, ein weiterer im Süderoog. Hier ist auch für das leibliche Wohl gesorgt. Schleswig-Holstein verfügt auch über Regionen an der Ostsee. Die Landschaft ist sehr abwechslungsreich. Hügellandschaften und Waldgebiete prägen das Bundesland ebenso, wie faszinierende Steilküsten. Radtouren und Wanderungen lassen sich also vielfältig gestalten und werden weder für Hund noch Herrchen langweilig. Während der Hauptsaison sind Hunde an den Stränden leider meist nicht so gerne gesehen, was selbstverständlich nicht für Hundestrände gilt. Doch keine Sorge: Es gibt genügend Möglichkeiten, wo sich die felligen Begleiter austoben können.

Von Herbst bis Frühjahr ist Schleswig-Holstein zudem mindestens genauso schön wie im Sommer. An den Naturstränden ist dann genügend Platz und im Wonnemonat Mai verwandeln sich viele Felder in ein gelbes Meer. Tierkliniken sowie Heilpraktiker sind für die Hundegesundheit im Einsatz. Von Flensburg ist es nicht weit nach Dänemark und das Habernisser Moor ist ein besonders Naturerlebnis. In der Geltinger Birk sind Hunde explizit erwünscht, allerdings bitte an der Leine zu führen. Doch auch mit Leinen macht die Entdeckungsreise zwischen Krüppeleichen, Schilf und Seegraswiesen Spaß.

Hundeurlaub: Frankreich im Spätsommer

Sonntag, 04. September 2011

Die Sommerferien sind vorbei, viele Hundebesitzer ohne Kinder nutzen den Spätsommer für ihre Urlaubsreise. Für Hundebesitzer und ihre Vierbeiner ist Hundeurlaub in Frankreich mehr als ein Geheimtipp. Wer das Elsass, Lothringen, die Departements entlang des Rhônetals und diverse andere Regionen in Zentralfrankreich wählt, muss sich auch im Spätsommer noch auf teilweise sehr hohe Temperaturen einstellen. Für viele Vierbeiner ist das unkritisch, aber je nach Hunderasse, Alter und Fitnesszustand des Hundes und abhängig von Art der Unterkunft kann die Hitze im Hochsommer für einige Hunde natürlich auch belastend sein.

Auch ob Huskies in der meist noch heißeren Mitelmeer-Sommersonne der Cote d´Azur Spaß haben, mag bezweifelt werden. Aber die meisten Hunde kommen mit der entsprechenden Fürsorge auch gut mit sehr warmen französischen Sommertemperaturen zurecht. Wer für seinen Urlaub einen Termin außerhalb der der Sommerferien wählen kann, weicht vielleicht sowieso auf die oft milderen Monate vor oder nach der Hauptsaison aus.

Abhilfe für Südfrankreich-Fans mit zu dick “angezogenen” nordischen Hunden schaffen eventuell Klimaanlagen in Auto und Hotel, bzw. schattige Ferienunterkünfte jenseits von Campingplätzen. Spaziergänge mit Hund in den Morgen- und Abendstunden und der klassische Sonnenschirm für den Strand helfen natürlich auch, wenn es heiß wird. Für den “Normalo”-Hund sind zudem die kühlenden Winde vom Meer ein Segen.

Apropos Küste: Ein eher feuchtes Klima an der Küste mit oft frischen Sommern kann man in seinen Ferien westlich der Linie Bayonne-Lille erwarten. Die Atlantikküste südlich von Saint Nazaire und auch die im Sommer noch wärmeren Regionen von Aquitannien zwischen La Rochelle und Bayonne sind deshalb auch ein beliebter Frankreich Ferien-Klassiker gerade zu sehr heißen Sommerzeiten. Das gilt natürlich auch für die stets etwas kühlere und dafür besonders abwechslungsreiche Nordatlantik-Küste in der Bretagne und Normandie.

Verpflegung von Hund und Herrchen im Urlaub dank Lieferservice leicht gemacht

Montag, 29. August 2011

Fährt man in den Urlaub, hat man sich Erholung und Entspannung verdient. Man möchte unnötige Aufgaben abgeben und einfach die Füße hochlegen und die freie Zeit genießen. Nimmt man seinen Hund mit in den Urlaub, kann man endlich ausgiebig Zeit mit dem vierbeinigen Liebling verbringen und die freie Zeit gut genießen. Allerdings kann ein Urlaub mit Hund auch Schwierigkeiten bereithalten. So ist wohl Hund wohl in keinem Restaurant gern gesehen und nicht immer bringt man es übers Herz, den Liebling vor der Tür warten zu lassen. Aber dennoch muss man im Urlaub nicht auf gutes Essen verzichten. Denn dank Diensten wie Lieferheld, kann man sich ganz leicht leckeres Essen in die Ferienwohnung liefern lassen. Das ist bequem, geht schnell und man kann die ganze Zeit mit seinem vierbeinigen Freund verbringen.

Man gibt einfach online die Postleitzahl der Unterkunft ein und lässt sich die verfügbaren Lieferservices in der Nähe anzeigen. Und es gibt weit mehr als Pizza zu entdecken. So kann man beispielsweise japanisches Sushi, indisches Currys oder griechische Spezialitäten ausprobieren, für jeden Geschmack lässt sich das Richtige finden und vielleicht stößt man ja so auf ein neues Lieblingsgericht? Hat man sich dann für ein Gericht entschieden, legt man es einfach in den Warenkorb, klickt auf den Bestell-Button und wartet auf den Boten.

Dank dem Lieferservice kann man den Urlaub mit Hund völlig genießen und muss keine Sorge haben, dass man den Liebling während des Essens allein lassen muss, denn auch Hunde sind nicht gern allein. Bestellt man beim Lieferservice kann man viel Zeit mit dem Hund verbringen, dennoch gut und abwechslungsreich Essen und die Urlaubszeit voll und ganz genießen. So wie man sich einen tollen Urlaub mit Hund eben wünscht.

Damit der Hund nicht verloren geht

Sonntag, 14. August 2011

Ein Knall, eine läufige Hündin, eine Hasenspur. Schnell ist es passiert und ein Hund läuft weg. Auch eine fremde Umgebung, zum Beispiel im Urlaub, kann zur Orientierungslosigkeit der Tiere führen. Und so mancher Hund merkt im Jagdfieber gar nicht, wie weit er sich von ihrem Zuhause entfernt.

Wenn der Hund auf seinem “Ausflug” über eine Straße läuft und es sollte dadurch ein Unfall passieren, sollten Sie für Ihren Hund eine Hundeversicherung abgeschlossen haben.

Jeder kennt die Suchplakate nach vermissten Tieren, die an Laternen hängen. Durch eine Kennzeichnung und Registrierung der Tiere könnte viel Leid verhindert werden.
Wer mit seinem Haustier  ins Ausland reisen möchte, muss diese seit dem 1. Juli 2011 durch einen Mikrochip kennzeichnen lassen. Für Tiere, die nach dem 1. Juli 2011 geboren werden und die ins Ausland reisen sollen, ist der Mikrochip Pflicht. Leider gibt es vom Gesetzgeber noch keine eindeutige Aussage darüber, was mit älteren Tieren ist, die tätowiert sind.
Aber auch Zuhause ist eine Kennzeichnung wichtig. Jährlich landen ca. 400.000 „herrenlose“ Tiere in Tierheimen und bei Tierschutzvereinen. Da nur ein Drittel der Haustiere gekennzeichnet ist, kann bei den wenigsten Fundtieren der Halter ermittelt werden.

Es gibt zwei Möglichkeiten, Haustiere zu kennzeichnen: Tätowierung und Mikrochip. 
Die Tätowierung kann nur unter Vollnarkose erfolgen und verblasst mit der Zeit. Der Mikrochip ist von außen nicht erkennbar und man braucht ein Lesegerät, um die Chipnummer zu entziffern. Der Chip kann aber ohne Narkose gesetzt werden. Er ist nur wenige Millimeter groß und wird mit einer Hohlnadel unter die lockere Haut des Tieres eingesetzt. Die Kosten hierfür belaufen sich auf ca. 20 – 50 Euro. 
Viele Tierhalter unterliegen dem Irrtum, dass der Tierarzt die Kennzeichnung bei einer der drei großen Datenbanken (TASSO, Deutsches Haustierregister u. Internationale Zentrale Tierregistrierung) meldet. Hier liegt aber die Mitteilungspflicht beim Tierbesitzer. Die Registrierung ist kostenlos und erfolgt über das Internet.

Städtereise mit Hund

Mittwoch, 27. Juli 2011

Auch während Reisen und im Urlaub wollen viele Hundebesitzer ihre vierbeinigen Familienmitglieder nicht missen und nehmen ihren Hund deswegen einfach mit auf die Reise. Kein Problem, schließlich kann der Reisebegleiter auf vier Pfoten in Auto, Bus oder Bahn sicher verstaut und ohne Weiteres transportiert werden. Außerdem gibt es immer mehr hundefreundliche Reiseziele und Unterkünfte, in denen tierische Urlauber mehr als willkommen sind. Selbst Städtereisen sind mit Hund im Schlepptau heutzutage kein Problem mehr.

Zugegeben, die meisten Vierbeiner verbringen ihre Ferien am liebsten inmitten der Natur, wo sie umgeben von Wäldern, Wiesen oder dem weiten Ozean herumtoben oder faulenzen können. Doch was ist, wenn Herrchen und Frauchen im Sommerurlaub statt Strand und Bergen der Sinn vielmehr nach Shopping, Sightseeing und Kultur steht? Auch das ist kein Problem, denn auch Städtereisen lassen sich heutzutage äußerst hundefreundlich gestalten.

Mehr als fünf Millionen Hunde gibt es in Deutschland, viele von ihnen sind in Großstädten geboren und bewegen sich wie selbstverständlich durch das pulsierende Leben im Großstadtdschungel. Sie wissen, wie man sich in Restaurants oder in öffentlichen Verkehrsmitteln zu verhalten hat. Wenn “echte” Hunde vom Land hingegen zum ersten Mal Großstadtluft schnuppern, sind sie nicht selten überwältigt von der für sie völlig fremden Umgebung und den vielen neuen Eindrücken. Dennoch kann ein Städtetrip nach Berlin, Hamburg oder München auch mit Hund zum vollen Erfolg werden, wenn stets auf die Bedürfnisse des tierischen Reisebegleiters geachtet wird.

Hundefreundliche Unterkunft

Eine gute Vorbereitung ist auf jeder Reise der Schlüssel zum gelungenen Urlaub. Lange bevor die Koffer gepackt und das Reisemobil samt Anhängerkupplung mit Gepäck beladen wird, muss vor der Abreise natürlich erst einmal eine geeignete Unterkunft am Urlaubsort gefunden werden. Mit üppigem Reisebudget ist das besonders unproblematisch, denn die meisten deutschen Hotels und Pensionen geben sich gegen einen entsprechenden Preisaufschlag gerne hundefreundlich. Vielerorts existieren sogar bereits Pensionen und andere Urlaubsunterkünfte, die sich auf Urlauber mit Hund spezialisiert haben. Einige Hotels in Berlin oder München bieten ihren Gästen sogar einen Dog-Sitter-Service an – so können Herrchen und Frauchen bei Bedarf auch mal ohne ihren tierischen Liebling ein Museum besuchen oder das Nachtleben unsicher machen.

Hundefreundliches Sightseeing

Berlin ist eindeutig auch die Hundehauptstadt Deutschlands. Hier sind nicht nur die meisten Hunde pro Einwohner gemeldet, sondern hier wird auch den vierbeinigen Hauptstadtbesuchern einiges geboten. Etwas abseits der üblichen Touristenpfade bietet ein Berliner Reiseunternehmen spezielle Stadtführungen für Mensch und Hund an: während sich die Hundebesitzer auf den Streifzügen durch die Berliner Bezirke mit den zahlreichen Sehenswürdigkeiten vertraut machen können, bleibt für die Vierbeiner genügend Zeit zum Spielen, Toben sowie für andere “Bedürfnisse”.

Um sich im Städteurlaub mit Hund nicht unwissentlich strafbar zu machen, sollte man sich vorab über die örtlichen Regelungen zum Umgang mit Tieren in der Öffentlichkeit informieren. Nahezu alle Städte bieten auf ihren Websites Informationen zum örtlich geltenden Vierbeiner-Knigge. Beispielsweise herrscht in Berlin in öffentlichen Verkehrsmitteln Maulkorbpflicht, in Hamburg dürfen Hunde nur dann ohne Leine laufen gelassen werden, wenn ihre Besitzer einen “Hundeführerschein” vorweisen können.

Hunde vor der Aussetzung bewahren

Freitag, 22. Juli 2011

Jedes Jahr wenn die Sommerferien vor der Tür stehen, sind die traurigen Geschichten wieder in den Zeitungen. Überall sind Berichte von ausgesetzten Haustieren, vor allem Hunden, zu lesen. Zurückgelassen an irgendeiner Autobahnraststätte oder vor dem Tierheim angeleint, werden die treuen Begleiter dann immer wieder gefunden. Werden die Tiere nicht rechtzeitig gerettet, verhungern sie häufig qualvoll oder beginnen zu wildern. Doch das muss nicht sein, denn Tierpensionen und Tierheime bieten die Möglichkeit den Vierbeiner unterzubringen, wenn er nicht mit in den Urlaub kann.

Der Großteil der Hundehalter liebt sein Tier bedingungslos und versorgt es liebevoll das ganze Jahr. Auch wenn der Vierbeiner oft ein großer Kostenfaktor ist und man ihn bei der Urlaubsplanung berücksichtigen muss, würden diese Besitzer nicht darauf kommen, das Tier auszusetzen. Es gibt genug Möglichkeiten zu sparen, Zooplus Gutscheine hier zu nutzen hilft häufig schon weiter. Und auch wenn der Hund einmal nicht mit in den Urlaub kann, findet sich in der Regel eine Lösung. Denn nicht nur Tierheim oder Hundepensionen sind eine Möglichkeit um das Tier unterzubringen, denn oft helfen auch Freunde, Verwandte oder Nachbarn.

Egoismus der Halter

Doch nicht alle Halter sind so verantwortungsbewusst und gerade in der Urlaubszeit fallen die Tiere dem Egoismus ihrer Besitzer zum Opfer. Dass ein Haustier eine Anschaffung ist, die eine langjährige Verantwortung mit sich bringt, ist vielen Menschen oft nicht bewusst oder sie verdrängen es gezielt. Wird dann zu Weihnachten ein süßer Welpe verschenkt, bleibt die Frage nach der Unterbringung im nächsten Urlaub allzu oft ungeklärt. Und so werden dann in jedem Jahr rund 250.000 Tiere von ihren gewissenlosen Haltern einfach ausgesetzt. Gerade größere Hunde sind davon betroffen. Denn während eine Katze wenig Betreuung benötigt und es oft ausreichend ist, wenn der Nachbar täglich neues Futter bereitstellt, lassen sich die anspruchsvolleren Hunde oft nur schlecht bei Freunden unterbringen.

Wenn die Besitzer ihr Tier aussetzen, ist dies nicht nur für diese gefährlich. Auch die Halter können hierdurch große Probleme bekommen, denn sie verstoßen mit dem Aussetzen gegen das Tierschutzgesetz. Das Aussetzen eines Tieres mit dem Zweck sich diesem zu entledigen, stellt eine Ordnungswidrigkeit dar und kann mit einer Geldstrafe von bis zu 25.000 Euro bestraft werden. Für diese Summe ist die Unterbringung des Tieres während vieler Urlaube in einer Tierpension möglich.

Daneben hat der Tierschutzverein Deutschland speziell für die Ferien ein ganz besonderes Programm aufgelegt. Es vermittelt eine Betreuung für Tiere, während man nicht zu Hause ist, wenn man im Gegenzug ein Tier des Partners in dessen Urlaubszeit aufnimmt. Ein lohnendes Geschäft für beide Seiten.