Archiv für die Kategorie ‘Reisen mit Hund’

Der beste Reiseproviant für den Hund

Dienstag, 26. Juli 2011

Wer mit seinem vierbeinigen Freund eine längere Reise antritt, egal ob mit Auto, Flugzeug, Zug oder Schiff, der wird in die Reisetasche auch einen Reiseproviant für seinen Hund packen. Denn die gewohnte Mahlzeit soll auch auf Reisen eingenommen werden und dazu kommen noch ein paar Snacks zur Beschwichtigung und Ablenkung. Hierbei kann man aber einiges falsch machen

Fehler bei der Snackauswahl

Die Auswahl an Snacks und Leckerchen, mit denen der Hund unterhalten und getröstet werden soll, wenn die Reise doch zu lang wird und Langeweile und Unruhe auch für Herrchen und Frauchen zum Stress werden, ist groß. Im Fachhandel findet man zahlreiche Leckerlies, die speziell für die Reise gemacht sind. Die Snacks sind salzarm und leicht verträglich, was nicht unwichtig ist, damit keine Reisekrankheit oder andere unerwünschte Nebeneffekte die Reise zusätzlich erschweren. So kann man im Flugzeug wegen der Sicherheitsbestimmungen nur schwer ausreichend Wasser mit an Bord nehmen. Und Billigflüge bieten sogar nicht immer einen kostenlosen Nachschub an Getränken an, sodass zu salzige Snacks, die zu großem Durst führen, am Ende Herrchen und Frauchens Portemonnaie belasten, weil sie ständig Mineralwasser für den Hund ordern müssen. Schlimmstenfalls ist gar keins verfügbar und der Hund muss Durst leiden bis das Flugzeug wieder auf festem Boden landet. Hat er dann vorher salzige Schweinohren gekaut, weil man dachte, dass er damit ja bisher immer am besten zu beschäftigen war, muss man vielleicht bis zur Landung das Winselns eines durstigen Tieres ertragen. Dazu kommt, dass das viele Trinken auf längeren Flügen auch einen zu großen Druck auf die Blase bewirken kann und dann hat man schnell ein Malheur.

Leichte Kost auf Reisen

Egal ob Billigflüge oder Reisen im Wohnmobil: Für unterwegs sollte der Hund nichts Belastendes fressen. Wenn man ihm sein ganz normales Futter verabreicht, sollte man für ausreichend Pausen sorgen, in denen er sich erleichtern kann. Ausreichend zu trinken ist zwar wichtig, doch die Blase Ihres Vierbeiners sollte auch nicht überstrapaziert werden. Viele Hunde können auch reisekrank werden. Sie fressen dann oft schon freiwillig nur wenig und verschlafen schicksalsergeben den größten Teil der Reise. Leckerlies und Snacks sollten sparsam angeboten werden und am besten nur aus Hundekeksen oder einfach trockenen Brotstückchen bestehen. Gut gegen Langeweile und Reisekrankheit ist auch ein Knochen aus der Zoohandlung. Damit kann Bello sich stundenlang beschäftigen und das ständige Nagen und Kauen beugt Übelkeit vor. Wenn der Hund ein Lieblingsspielzeug hat, darf das auch gern mit, denn das hilft ihm sich wie zu Hause zu fühlen und macht Fressen als Ablenkung vielleicht gar nicht erst notwendig.

Ausweispflicht auch für Hunde

Mittwoch, 20. Juli 2011

Wer mit seinem Haustier auf Auslandsreise geht, sollte den Pass des Vierbeiners nicht vergessen. Hunde und Katzen dürfen innerhalb der EU nur mit dem Haustierausweis über die Grenze. Ausgestellt wird das Papier vom Tierarzt. Vermerkt sind unter anderem Daten zu Tier und Herrchen sowie die letzte Tollwutimpfung. Die Erstimpfung muss laut ADAC mindestens 21 Tage vor Grenzübertritt erfolgt sein, für Folgeimpfungen gibt es derartige Fristen nicht.

Darüber hinaus müssen die Tiere mit einem Mikrochip gekennzeichnet sein. Bis Ende Juli reicht aber auch noch die herkömmliche Tätowierung als Identifikationsmerkmal. Besonders strenge Regeln für einreisende Haustiere gelten in Großbritannien, Irland, Malta und Schweden. Dort ist bis Ende 2011 zusätzlich zum Ausweis der Nachweis von Tollwut-Antikörpern im Tierblut sowie der Behandlung gegen Bandwürmer und Zecken verpflichtend. In Nicht-EU-Ländern können ebenfalls spezielle Regeln gelten, die vor der Einreise erfragt werden sollten.

Bei der Wiedereinreise aus EU-Ländern sowie Norwegen, Schweiz, Liechtenstein, Australien, Neuseeland, USA und Kanada nach Deutschland gelten die gleichen Bestimmungen wie innerhalb der EU. Erfolgt die Einreise aus anderen Ländern, muss noch vor der Abreise aus Deutschland ein Tollwut-Antikörpertest durchgeführt werden. Dieser darf frühestens 30 Tage nach der Impfung stattfinden. Generell verboten ist in einigen Ländern die Einreise bestimmter Kampfhunderassen. Das gilt unter anderem in Frankreich, Großbritannien, Dänemark, Malta, Norwegen und Ungarn. Manchmal muss neben der Leine zudem ein Maulkorb angelegt werden. Außerdem ist seit dem 3. Juli 2011 der Chip bei Hunden Pflicht. Zumindest dann, wenn sie mit ins Ausland reisen sollen. Eine Tätowierung reicht nun als Kennzeichnung nicht mehr aus.

Bildquelle: © marinini – Fotolia.com

Mit Hund auf Reisen

Sonntag, 17. Juli 2011

Badehose, Sonnencreme, Zahnbürste – und Fressnapf: Generell ist es kein Problem, seinen Hund mit auf Reisen zu nehmen. Im Gegensatz zu Katzen, die eher an ihre Umgebung gebunden sind, kommen die meisten Hunde gerne mit auf Urlaub.
 Ein Hund ist ein Familienmitglied, bei der Wahl des Reiseziels müssen daher auch seine Bedürfnisse berücksichtigt werden. Junge, gesunde Tiere sind unternehmungslustig. Für sie muss schon in der Urlaubsplanung ein passendes Quartier gefunden werden. Es reicht nicht, wenn Hunde in einem Hotel erlaubt sind, sie müssen tatsächlich willkommen sein. Man sollte genau hinterfragen, was das Heimtier dort darf und was verboten ist. Ältere Hunde hingegen leiden extrem unter der Hitze. Die sollte man besser zu Hause lassen, wenn man in ein sehr heißes Land fahren möchte.

Bei der Wahl des Verkehrsmittels empfehlen Tier-Experten das Auto. In der Regel kennt der Hund den Wagen. Er ist für ihn ein Heim zweiter Ordnung. Und der Pkw muss vom Gesetz her ohnehin schon mit einer Transportbox oder einem Schutzgitter ausgestattet sein. Die individuelle Anreise erlaubt auch Pausen nach Bedarf – mit Zug und Flugzeug ist das nicht möglich.

Zwei Stunden vor Aufbruch sollte der Hund nichts mehr zu fressen bekommen. Ein voller Magen belastet. Stauzeiten und Mittagshitze sollten gemieden werden. Die Klimaanlage – so vorhanden – ist auch für den Vierbeiner angenehm.
Alle zwei Stunden sollte man anhalten, damit sich der Hund die Pfoten vertreten kann und geben Sie ihm Wasser zu trinken. Dann hält er ein paar Etappen gut durch.

Hundeurlaub: Was der Hund auf Reisen braucht – Hundehaftpflicht nicht vergessen

Freitag, 15. Juli 2011

Eine Urlaubsreise mit Hund will gut vorbereitet sein. Mit leichtem Gepäck wird der Vierbeiner sicher nicht auskommen. Bei grenzüberschreitenden Reisen darf der EU-Heimtierausweis – ausgestellt vom Tierarzt – nicht fehlen und eine Hundehaftpflicht auch nicht. Eine gültige Tollwutimpfung muss eingetragen sein. Seit diesem Sommer ist außerdem der Chip Pflicht für alle Hunde, manche Länder verlangen Bluttests oder den Nachweis einer Bandwurm- oder Zeckenbehandlung.

Mancherorts sind Kampfhunde verboten. Man sollte sich rechtzeitig beim Tierarzt oder einem Autofahrerclub erkundigen, was der Hund braucht. Das erspart böse Überraschungen.

In den Koffer gehören geliebte Utensilien. Sie erleichtern dem Hund die Umstellung. Korb, Decke, Wasserschüssel und Fressnapf stehen ebenso auf der Packliste wie das übliche Hundefutter für den gesamten Aufenthalt.

Das Vertraute schafft Sicherheit. Die Reiseapotheke soll Verbandszeug (Mullbinden, Watte, sterile Tupfer, Klebeband) enthalten sowie eine Verbandschere mit abgerundeter Spitze, eine Pinzette, eine desinfizierende Wundspülung und Medikamente (antibiotische Augentropfen, Tabletten gegen Durchfall). Ein Ersatz-Zeckenband ist ebenso sinnvoll. Den Inhalt der Reiseapotheke sollte der Hundebesitzer mit dem Tierarzt absprechen und den Hund vor der Abreise durchchecken lassen. Dann steht einem erholsamen Urlaub für Zwei- und Vierbeiner nichts mehr im Weg.

Im Oktober 2010 wurden 1000 Hundebesitzer gefragt, was sie von einem tierfreundlichen Urlaubs-Quartier erwarten. Für 78,1% der Urlauber mit Hund ist ein eingezäunter Garten das wichtigste. 69 % wollen den Vierbeiner mit in den Speisesaal nehmen. 67,9 % wünschen sich, dass der Hund alleine im Zimmer bleiben darf. 24,6 % stehen auf organisierte Aktivitäten mit Hund. 18,2 % begrüßen Hundeschüssel und -handtuch. 17,6 % wünschen sich ein Dogsittingservice.
Die meisten Urlauber mit Hund wollen “freundliches Personal”, gefolgt von einer nahen Badegelegenheit sowie der Möglichkeit, Häufchen einfach entsorgen zu können.

Bildquelle: © marinini – Fotolia.com

Aktivurlaub mit dem Hund

Sonntag, 03. Juli 2011

Ob sportlich aktiv, gemütlich bewegen, die Natur gemeinsam mit dem Hund genießen und entdecken – in Ischgl im Tiroler Paznauntal findet jeder den richtigen Urlaub für sich und seinen Vierbeiner. Das Paznauntal mit seinen Orten Ischgl, Galtür, Kappl, See bietet eine Vielfalt an Aktivitäten und Freizeitmöglichkeiten, welche man gemeinsam mit seinem vierbeinigen Liebling unternehmen können. Es erwarten den Urlauber mehr als 300 Kilometer Wanderwege, 18 bewirtschaftete Almen und Berghütten. in Ischgl findet jeder Hundebesitzer ein einzigartiges Zusammenspiel von Natur, dörflicher Romantik und einer beeindruckenden Angebotsvielfalt vor. Ein angenehmes Hochgebirgsklima, die glasklaren Bäche und Seen, die faszinierende Bergwelt und die saubere Umwelt laden ein, gemeinsam mit dem Hund eindrucksvolle Ferien in Tirol zu verbringen.

Wer gemeinsam mit seinem Hund einen Wanderurlaub verbringen will, sollte darauf jedoch gut vorbereitet sein. Unbedingt mitzunehmen im Hundewandergepäck ist eine Schüssel, Wasser, kleine Hundeleckerlis für zwischendurch und eventuell ein Handtuch zum Trockenreiben (falls der Vierbeiner mal ein kleines Bad in einem der zahlreichen Gebirgsbäche oder Seen machen möchte). In Tirol gibt es keine strengen Vorschriften bezüglich der Leinenpflicht. Solange die Besitzer ihren Hund im Einflussbereich (Sicht- oder Rufkontakt) halten, kann sich der Hund gern frei ohne Leine bewegen. Wer seinen Hund anleinen möchte, dem bietet sich am besten eine Laufleine an. So hat der Hund die nötige Bewegungsfreiheit, die er braucht, um die neue und interessante Umgebung zu entdecken und man hat ihn doch jederzeit im Griff. Zu kurze Leinen können dazu führen, dass der Hund viel an der Leine zieht und sich so die Pfoten wundläuft.

Auch Hunde werden reisekrank

Montag, 20. Juni 2011

Fast die Hälfte aller Hundebesitzer nehmen ihre Tiere mit auf Reisen. Das ist für so manche Vierbeiner allerdings nicht immer unproblematisch, denn jeder sechste Hund leidet an der Reisekrankheit. Doch nur drei Prozent aller Hunde werden mit diesem Problem beim Tierarzt vorgestellt. Diese Reisekrankheit äußert sich beim Hund ähnlich wie beim Menschen und auch beim Tier kann hier Abhilfe geschaffen werden.

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Bei der Reisekrankheit handelt sich um eine Bewegungsübelkeit, die durch Beschleunigungskräfte verursacht wird. Sie tritt bei Schiffsreisen, beim Autofahren oder bei Flugreisen gleichermaßen auf. Reisekranke Hunde sind meist unruhig, sie hecheln und speicheln stark. Schlimmstenfalls erbrechen die Tiere während der Fahrt. Dazu gesellt sich häufig die Reise-Angst. Die Anzeichen sind sehr ähnlich, eine klare Trennung ist kaum möglich, zumal sich Reisekrankheit und Reiseangst unmittelbar beeinflussen und dadurch das Angstgefühl weiter verstärken.

Mit einem Hund, der unter Reisekrankheit leidet, sollte man in jedem Fall vor dem Antritt der reise zum Tierarzt. Dieser wird Empfehlungen aussprechen, wie man die Fahrt in den Urlaub für den Vierbeiner erleichtern kann. Dort erhält der Hundehalter auch speziell für Hunde entwickelte Medikamente für die Reiseapotheke. In jedem Fall aber sollte der Hund einige Stunden vor Beginn der Fahrt nichts mehr fressen und möglichst auch nicht oder nur wenig trinken.

Während des Urlaubs gehört ein gültiger Heimtierausweis in jedem Fall ins Reisegepäck.

Nicht nur während der Fahrt, sondern auch im Urlaub selbst lauern in vielen Urlaubsländern Gefahren wie Infektions- und Wurmerkrankungen. Eine entsprechende Parasitenvorsorge schützt den Hund vor solchen unliebsamen Mitbringsel.

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Besondere Services beim Urlaub mit Hund

Sonntag, 12. Juni 2011

Ein neuer Urlaubs-Trend für Hundebesitzer sind spezielle Service-Angebote für Hund und Halter. Das Angebot ist groß und reicht von speziellen Hunde-Services in Hotels und Pensionen bis hin zu Kursangeboten für Hundefreunde.

So gibt es für diejenigen, die ihren Urlaub aktiv mit ihrem Hund gestalten wollen und dabei unter Umständen sogar mit anderen Hundebesitzern gemeinsam den Urlaub verbringen wollen, besondere Angebote in Verbindung mit Kursen von Hundetrainern. Neben regulären Basiskursen in der Hundeerziehung sind hin und wieder auch Kurse für „Fortgeschrittene“ wie Fährtensuchen oder Agility in Urlaubsregionen zu finden. Sommerkurse in einer schönen Urlaubsumgebung, bei denen man neue Lern- und Spielerfahrungen mit seinem Vierbeiner und mit anderen Hundehaltern machen kann.  So findet zum Beispiel im Herbst ein Urlaubskurs in Ouddorp / Niederlande statt. trifft sich vormittags und nachmittags für jeweils eine Stunde. Dort geht es laut der Hundeschule vor allem um eine besondere Kombination aus Hundeerziehung, artgerechter Beschäftigung sowie Ausdauer- und Kräftigungstraining für Mensch und Hund.

Wer im Urlaub selbst weniger aktiv sein möchte, findet ebenfalls eine kleine und stetig wachsende Anzahl von Pensionen und Hotels, die spezielle Services für Hunde anbieten. Selbstverständliche Basis-Services fangen oft beim Bereitstellen von Wassernäpfen an zentralen Orten des Hotels an und schließen die ausdrücklich erlaubte Mitnahme des Hundes in Hotel-Restaurants und Bars ein. Etwas ausgefallener geht es inzwischen in einigen meist teureren Hotels zu. Von Angeboten zur zeitweisen Hundebetreuung über besondere Leckerchen oder gar frisch gekochte Mahlzeiten auf Bestellung bis hin zur Physiotherapie für alte und kranke Hunde wird in ausgewählten Häusern einiges geboten.

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Mit dem Hund in den Urlaub: Vorbereitung ist alles

Freitag, 27. Mai 2011

Urlaub ist die schönste Zeit des Jahres. Und das gilt nicht nur für die Menschen, sondern auch für deren vierbeinige Begleiter. Denn der Hund ist ein Rudeltier, und so gibt es kaum etwas Schöneres für ihn, als gemeinsam mit „seinem Rudel erlebnisreiche und schöne Urlaubstage zu verbringen. Denken Sie auch daran, dass Sie für den Urlaub mit Hund eine Hundehaftpflicht inkl. Mietschäden benötigen.

Und auch für Herrchen und Frauchen hat es Vorteile, wenn ihr Tier die schönste Zeit des Jahres mit ihnen zusammen verbringen kann. Sie müssen sich nicht auf die Suche nach einer Urlaubsunterkunft für ihren Hund begeben und sie plagt kein schlechtes gewissen gegenüber ihrem Hund, weil sie diesen quasi allein bzw. fernab von seinem Rudel zu Hause gelassen haben. Außerdem haben Menschen und Hunde im Urlaub Zeit und Muße für gemeinsame Aktivitäten, der ihnen im Stress zu Hause vielleicht oft fehlt.

Der Aufenthalt an einem fremden Ort stellt allerdings auch ein paar Anforderungen an Mensch und Hund.  Auch Hoteliers hundefreundlicher Unterkünfte erwarten zu Recht ein gewisses Maß an Erziehung und diszipliniertem Verhalten. Außerdem erfordert der Urlaub mit Hund auch ein paar Vorbereitungen, damit es im Urlaub nicht zu unangenehmen Überraschungen kommt. Darum sollte man in Vorbereitung des Urlaubs mit seinem Hund  immer die speziellen Anforderungen des Reiseziels, der Urlaubsart, des Weges dort hin, sowie der jeweiligen Unterkunft bedenken.

Schließlich stellt der Urlaub in einem Fünf-Sterne-Hotel in einer Metropole bei Anreise mit eigenem Auto völlig andere Anforderungen an Iden vierbeinigen Begleiter als ein Aufenthalt in einer urigen Hütte auf einer Alm, die mit Zug und Seilbahn erreicht wird. Ein Badeurlaub am Strand setzt Anderes voraus als ein Wanderurlaub im Gebirge.

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Der Chip wird Pflicht

Freitag, 20. Mai 2011

Wer im Sommer mit seinem Hund ins Ausland fahren möchte, der sollte eines unbedingt beachten: Ab Juli dieses Jahres wird bei Auslandsreisen – auch in EU-Länder – der Chip beim Vierbeiner Pflicht. Eine Tätowierung im Ohr, wie die Züchter noch vor Jahren ihre Welpen kennzeichneten, reicht dann zur Identifizierung des Tieres nicht mehr aus.

Trotzdem muss ein Hund immer eindeutig zuzuordnen sein. Dabei ist seit einigen Jahren der Chip die gängige Praxis. Trotzdem scheuen sich immer noch viele Hundehalter davor, ihren Hund auf diese Art und Weise kennzeichnen zu lassen, weil sie bei ihrem Hund Schäden durch die Strahlung befürchten, die von dem Transponder – wie der Mikrochip eigentlich richtig heißt – ausgeht. Doch diese Annahme ist ein Irrtum: Der Transponder wird nur beim Ablesevorgang aktiviert und auch das nur im niederfrequenten Radiowellenbereich.

Der Transponder wird nicht nur Pflicht für Auslandsreisen, er bietet objektiv gesehen auch echte Vorteile. Mit dem Chip ist der Hund immer sicher und fälschungssicher gekennzeichnet. Er wird unter die Haut im Nacken des Tieres injiziert und dort bleibt er bis ans Lebensende des Hundes. Eine Tätowierung hingegen verblasst mit den Jahren, ist nicht mehr leserlich, kann gefälscht werden und sieht zudem auch nicht schön aus. Außerdem ist die Injektion des Chips im Gegensatz zur Tätowierung für den Hund absolut schmerzfrei.

Der Chip ist nur wenige Millimeter groß. Eingesetzt wird er normalerweise beim Tierarzt, inzwischen machen dies erfahrene Züchter auch schon zunehmend selbst. Der Transponder ist gewebeverträglich und kann nicht durch den Körper wandern. Die Chipnummer wird im Heimtierausweis eingetragen und man kann den Hund registrieren lassen. So ist er weltweit seinem Halter zuzuordnen.

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Europa bereisen mit dem Hund

Donnerstag, 19. Mai 2011

Jedes Jahr wenn die Urlaubszeit näher rückt, stellt sich vor allem für Hundebesitzer, die gemeinsam mit ihrem geliebten Vierbeiner in die Ferien fahren möchten, die Frage nach dem geeigneten Reiseziel. Vielleicht soll es nicht immer Deutschland sein, aber lange Auslandsreisen, vielleicht sogar mit dem Flugzeug, will kein verantwortungsbewusster Hundehalter seinem Tier wirklich zumuten.

Doch auch in Europa, vor allem in den Nachbarländern Deutschlands, gibt es eine große Auswahl an hundefreundlichen Regionen. Natürlich ist ein Auslandsaufenthalt mit Hunden etwas aufwändiger als in Deutschland, aber das nehmen die meisten Hundebesitzer gern in Kauf. So sollte man zumindest vor Reiseantritt sicher stellen, dass der Hund alle notwendigen Impfungen und Papiere hat, man sollte sich über die Regelungen für Hunde in der jeweiligen Urlaubregion informieren und natürlich eine geeignete Unterkunft finden, in der Vierbeiner willkommen sind.

Ein beliebtes Ziel für Hundebesitzer und ihre Vierbeiner ist Frankreich. Mit knapp 2.000 Strandkilometern steht hier einem Urlaub am Meer nichts im Wege. Vorsicht sollten ist jedoch geboten bei den teilweise sehr heißen Sommern im Elsass, in Lothringen, dem Rhônetal und dem Großteil Zentralfrankreichs, denn nicht jeder Hund kann bei solch warmen Temperaturen seinen Urlaub problemlos genießen. Besser aufgehoben ist man westlich der Linie Bayonne-Lille, sowie der Nordatlantik-Küste in der Bretagne und Normandie. Das dort herrschende feuchte Klima wird von den Vierbeinern problemlos vertragen.

Auch Italien bietet einige hundefreundliche Reisemöglichkeiten. In nahezu allen Teilen des Landes gibt es hundefreundliche Unterkünfte vom Campingplatz bis zum Hotel, oft dürfen die Vierbeiner auch mit an den Strand.