Wer mit seinem vierbeinigen Freund eine längere Reise antritt, egal ob mit Auto, Flugzeug, Zug oder Schiff, der wird in die Reisetasche auch einen Reiseproviant für seinen Hund packen. Denn die gewohnte Mahlzeit soll auch auf Reisen eingenommen werden und dazu kommen noch ein paar Snacks zur Beschwichtigung und Ablenkung. Hierbei kann man aber einiges falsch machen
Fehler bei der Snackauswahl
Die Auswahl an Snacks und Leckerchen, mit denen der Hund unterhalten und getröstet werden soll, wenn die Reise doch zu lang wird und Langeweile und Unruhe auch für Herrchen und Frauchen zum Stress werden, ist groß. Im Fachhandel findet man zahlreiche Leckerlies, die speziell für die Reise gemacht sind. Die Snacks sind salzarm und leicht verträglich, was nicht unwichtig ist, damit keine Reisekrankheit oder andere unerwünschte Nebeneffekte die Reise zusätzlich erschweren. So kann man im Flugzeug wegen der Sicherheitsbestimmungen nur schwer ausreichend Wasser mit an Bord nehmen. Und Billigflüge bieten sogar nicht immer einen kostenlosen Nachschub an Getränken an, sodass zu salzige Snacks, die zu großem Durst führen, am Ende Herrchen und Frauchens Portemonnaie belasten, weil sie ständig Mineralwasser für den Hund ordern müssen. Schlimmstenfalls ist gar keins verfügbar und der Hund muss Durst leiden bis das Flugzeug wieder auf festem Boden landet. Hat er dann vorher salzige Schweinohren gekaut, weil man dachte, dass er damit ja bisher immer am besten zu beschäftigen war, muss man vielleicht bis zur Landung das Winselns eines durstigen Tieres ertragen. Dazu kommt, dass das viele Trinken auf längeren Flügen auch einen zu großen Druck auf die Blase bewirken kann und dann hat man schnell ein Malheur.
Leichte Kost auf Reisen
Egal ob Billigflüge oder Reisen im Wohnmobil: Für unterwegs sollte der Hund nichts Belastendes fressen. Wenn man ihm sein ganz normales Futter verabreicht, sollte man für ausreichend Pausen sorgen, in denen er sich erleichtern kann. Ausreichend zu trinken ist zwar wichtig, doch die Blase Ihres Vierbeiners sollte auch nicht überstrapaziert werden. Viele Hunde können auch reisekrank werden. Sie fressen dann oft schon freiwillig nur wenig und verschlafen schicksalsergeben den größten Teil der Reise. Leckerlies und Snacks sollten sparsam angeboten werden und am besten nur aus Hundekeksen oder einfach trockenen Brotstückchen bestehen. Gut gegen Langeweile und Reisekrankheit ist auch ein Knochen aus der Zoohandlung. Damit kann Bello sich stundenlang beschäftigen und das ständige Nagen und Kauen beugt Übelkeit vor. Wenn der Hund ein Lieblingsspielzeug hat, darf das auch gern mit, denn das hilft ihm sich wie zu Hause zu fühlen und macht Fressen als Ablenkung vielleicht gar nicht erst notwendig.
Wer mit seinem Haustier auf Auslandsreise geht, sollte den Pass des Vierbeiners nicht vergessen. Hunde und Katzen dürfen innerhalb der EU nur mit dem Haustierausweis über die Grenze. Ausgestellt wird das Papier vom Tierarzt. Vermerkt sind unter anderem Daten zu Tier und Herrchen sowie die letzte Tollwutimpfung. Die Erstimpfung muss laut ADAC mindestens 21 Tage vor Grenzübertritt erfolgt sein, für Folgeimpfungen gibt es derartige Fristen nicht.

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