Archiv für die Kategorie ‘Hundekrankheiten’

Lästige “Mini-Vampire” lauern im Unterholz!

Dienstag, 06. Oktober 2009

Die Zecke hat Deutschland und Europa immer mehr im Griff. Darauf hat die “Schutzgemeinschaft Deutscher Wald” (SDW) hingewiesen: “Erstmals wurden infizierte Zecken nicht nur 200 Kilometer vom Nordpol entfernt, sondern auch in einer Höhe von 1.500 Metern entdeckt!” Dabei war man lange Zeit davon ausgegangen, dass das Gebirge eine weitgehend pollen- und zeckenfreie Region darstellt …

Zu allem Überfluss sind die lästigen Blutsauger jedoch nicht allein im Wald aktiv. Kleine Säugetiere – wie Mäuse oder Igel -, verbreiten sie auch in unseren Gärten oder auf Spielplätzen.

Beim Menschen sind vor allem die so genannte “Frühsommer-Hirnhautentzündung”, kurz (FSME), sowie die Borreliose, die von einem Bakterium ausgelöst wird, gefürchtet.

Der FSME-Virus wird direkt nach dem Stich übertragen. Speziell bei Senioren kann es zu schweren Krankheitsverläufen kommen. Vorbeugend kann man sich impfen lassen, nicht jedoch gegen die Borreliose, wo wir nach Schätzung der SDW jedes Jahr rund 60.000 Neuerkrankungen zu beklagen haben. Denn die Infektion der Zecken mit Borreliose-Erregern nimmt ständig zu: “Aktuell trägt jede dritte Zecke Borrelien in sich. – Jährlich erkranken daher zehntausende Menschen allein in Deutschland an dieser gefährlichen Krankheit, die Nervensystem, Gelenke und Gewebe schädigt.”

Zur Beruhigung: Wird eine Borreliose rechtzeitig entdeckt, kann sie gut mit Antibiotika behandelt werden.

Stichproben-Untersuchungen bei Schweizer Hunden ergaben, dass rund 5 Prozent – in manchen Gegenden auch mehr -, einen erhöhten Antikörperspiegel gegen das FSME-Virus aufweisen, das heißt, infiziert wurden. Dennoch werden ernsthafte Erkrankungen, auch bei Pferden oder Ponies, eher selten beschrieben …

Dagegen wird eine Borreliose bei Hunden, Katzen, Pferden oder auch Kühen häufig(er) beschrieben und äußert sich auch bei Tieren durch ein eher diffuses Krankheitsbild mit Gelenkproblemen, Erkrankungen des Nervensystems, der Augen und des Herzens. Speziell bei Hunden kann man Gehstörungen und eine fortschreitende Lahmheit beobachten. Die Therapie erfolgt mittels Antibiotika und soll in den meisten Fällen auch gut ansprechen.

Das Problem: Der Klimawandel und die zunehmend milden Winter führen dazu, dass die lästigen Blutsauger immer länger aktiv bleiben. Zudem bergen neu zugewanderte Zecken neue Gefahren. Hier sind nach Auskunft des SDW vor allem die Auwaldzecken zu nennen, die viel mobiler als unser heimischer Holzbock sind und aktiv auf Beutesuche gehen. Ursprünglich südlich und östlich der Alpen zu Hause, sind sie in den letzten Jahren bei uns eingewandert und hausen, wie ja schon ihr Name vermuten lässt, vor allem in Feuchtgebieten: “Lange Zeit wurde diese Zeckenart nur an Hunden festgestellt. Doch 2006 wurden dann erstmals in Brandenburg vier Personen von einer Auwaldzecke gebissen. Diese Zeckenart kann beim Menschen ein gefährliches Fleckfieber übertragen, dass von Rickettsien-Bakterien ausgelöst wird!”

Generell sollte man – bei Mensch wie Tier -, Zecken möglichst rasch entfernen, da die Infektionsgefahr mit Länge der “Blutmahlzeit” wächst. Dabei wird der gefährliche Sauger vorsichtig – ohne jeden Druck auf den Körper -, mit einer spitzen Pinzette oder Zeckenzange ergriffen und dann aus der Haut gedreht. Auch Zeckenkarten leisten hervorragende Dienste. Übrigens darf der Parasit niemals mit Nagellack, Öl oder Klebstoff betupft werden, da die sterbende Zecke dann in ihrem Todeskampf Unmengen an Erregern in die Wunde erbricht!

Gegen die Borreliose wird für Hunde, im Gegensatz zum Menschen, ein Impfstoff angeboten, der allerdings nach Auskunft des “Bundesverbandes praktizierender Tierärzte” (bpt) nur gegen eine Borrelienart schützt: “Ebenso steht gegen die Babesiose (so genannte Hundemalaria) ein Impfstoff zur Verfügung. Dieser ist zwar in Deutschland nicht zugelassen, kann aber vom Tierarzt aus dem europäischen Ausland bezogen werden. Der Impfstoff schützt jedoch nicht vor einer Infektion, sondern mildert lediglich den Krankheitsverlauf. Gegen die anderen Krankheiten gibt es keine Impfung!”

Hunde sollten daher nach jedem Spaziergang (!) und eine Katze mindestens einmal täglich nach Zecken abgesucht werden. Bevorzugte “Andock-Stellen” sind nach Auskunft der Experten die gefäßreichen, dünnhäutigen Partien an Kopf, Hals, Schultern und Achseln: “Um die Tiere vor ungebetenem Besuch zu schützen oder den kleinen Biestern den Appetit zu verleiden, stehen zudem Spot-on-Präparate oder antiparasitäre Halsbänder in den Tierarztpraxen zur Verfügung!”

Hier erfährt man auch, welches Produkt für welches Tier geeignet ist …

Übrigens schützen diese Mittel auch uns Halter. Denn: Zecken kraxeln – auf der Suche nach einer ihnen zusagenden Hautstelle -, häufig längere Zeit auf Mieze oder Bello umher und wechseln dann ganz “gerne” auch mal zu uns Menschen über. Schließlich tragen wir kein störendes Fell, sondern nichts als blanke Haut.

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Hundekrankenversicherungen: Damit nicht jedes Wehwehchen gleich eine Kostenexplosion auslöst!

Sonntag, 04. Oktober 2009

Früher glaubte man, man müsse das Alter eines Hundes mit 7 multiplizieren, um eine Vorstellung davon zu bekommen, wie alt das Tier ist. Heute wissen wir, dass diese Umrechnung viel zu pauschal ist. So altert ein Hund in seinen ersten Lebensmonaten wesentlich schneller als um den Faktor 7, während sich dieser Trend im Alter umkehrt und deutlich verlangsamt. So hat ein Hund, der ein Jahr alt ist, bereits Wesen und Körperbau eines Teenagers von 14 oder 15 Jahren, während ein 12-jähriges Tier – körperlich und geistig -, noch auf dem Höhepunkt seiner Kraft sein kann. Ein Phänomen, das bei einem 84-jährigen Menschen eher selten auftritt …

Doch natürlich ist es auch bei unseren Hunden so, dass die Zahl der Wehwehchen im Alter zunimmt. Zudem haben sich die Möglichkeiten der Tierärzte im Bereich der Diagnostik und Therapie dramatisch verbessert, so dass man heute Tiere retten kann, die früher schlichtweg dem Tode geweiht waren. Logisch, dass dieser Fortschritt jedoch eine Menge Geld kostet!

Da auch die Tierarztgebühren in den letzen Jahren deutlich gestiegen sind, gibt es heute viele Halter, die am Abschluss einer speziellen Krankenversicherung für ihren vierbeinigen Partner interessiert sind. Doch wo kann man eine solche Police abschließen? Was kosten die Beiträge, und was ist zu beachten?

Tatsächlich ist die Anzahl der Versicherer, die eine Hundekrankenversicherung anbieten, auch heute noch sehr überschaubar. Derzeit gibt es vier größere Anbieter, die sich dem Thema Hund verschrieben haben. Dennoch schwanken auch hier natürlich die Leistungen und Beiträge.

Die IAK GmbH, ein großer Versicherungsmakler mit über 225.000 Kunden, bietet daher auf ihrem Service-Portal www.vergleichen-und-sparen.de einen so genannten “Bedingungsvergleich”. In einer übersichtlichen Tabelle finden sich die wichtigsten Daten der Anbieter. Hier erfährt man, ob Vorsorgemaßnahmen – wie Impfung oder Wurmkur -, erstattet werden, bis zu welcher Summe chirurgischen Eingriffe pro Versicherungsjahr gedeckt sind und ob, im schlimmsten Fall der Fälle, eine Vermittlung zum Tierbestatter und Tierfriedhöfen vorgesehen ist.

Über den Link “Fragen / Antworten” kommt man zudem zu einer sehr interessanten Rubrik, die wichtige Themen der Versicherungsbranche allgemein, aber auch Fragen speziell zu den Tierversicherungen aufgreift. Denn könnte nicht – für den, der keinen Komplettschutz anstrebt -, zumindest eine OP-Versicherung interessant sein!? Oder wie wäre es mit einem Kombi-Paket, das das Risiko der Hundehaltung komplett absichert?

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Wespen- und Bienenstiche bei Hunden

Freitag, 12. Juni 2009

Auch bei unseren Hunden eher unangenehm und nur in Ausnahmen gefährlich!

Bienen- und WespensticheEs war ein strahlend-schöner Sommertag, als unser Hund plötzlich apathisch im Gras lag, erzählt Peter Hoffmann, Redakteur bei der “Saar-Zeitung” und Fotograf für verschiedene Tierzeitschriften. Schon beim ersten Abtasten waren der einseitig stark geschwollene Fang und der röchelnde Atem unverkennbar, so dass der Verdacht auf einen Insektenstich nahe lag: “Also hurtig raus aus dem Wochenendgebiet und rein in die City zur Tierklinik!”

Zum Glück ging es dem Tier – nachdem die Ärzte seinen Fang auf einen Stachel untersucht und ein Kortison-Präparat verabreicht hatten -, rasch wieder besser: “Doch das Klinik-Team äußerte den Verdacht, dass eine Allergie gegen Bienengift vorliegt, so dass wir seitdem unser (Kortison)Notfallset stets dabei haben!”

Wespen- und Bienenstiche bei HundenDie Wahrscheinlichkeit, dass ein Hund oder eine Katze von Insekten gestochen wird, ist in der Tat weit größer als beim Menschen: “Schließlich streifen gerade Hunde bei ihren Erkundungstouren oft “unbedacht” durch Wiesen”, warnt die “Aktion Tier – Menschen für Tiere e.V.”. Und im Gegensatz zu Wildtieren und Vögeln, die um die schwarz-gelben Brummer einen deutlichen Bogen machen (die Angst vor dieser Farbkombination, die wir auch beim Feuersalamander antreffen, ist vielen bereits angeboren!) müssen wir beobachten, dass unsere Hunde völlig verspielt mit dieser Gefahr umgehen. Denn viele schnappen nach allem, was sich bewegt, und können froh sein, wenn sie eine harmlose Fliege statt einer stechlustigen Wespe erwischt haben:

Das Fatale: Hunde, Katzen oder Pferde reagieren auf das Gift genauso empfindlich wie wir Menschen!

Ist es passiert, muss der Stachel – natürlich ohne jeden Druck auf die oftmals noch anhaftende Giftblase – möglichst rasch entfernt werden. Zudem kann die betroffene Stelle gekühlt werden …

Bilden sich nach einem Insektenstich – das kann auch fernab vom Einstichort sein (!) -, ungewöhnliche Beulen oder beginnt gar, das Gesicht anzuschwellen, muss umgehend ein Tierarzt konsultiert werden.  Wie bei Kindern, sind auch bei Hunden Stiche im Rachenraum keine Seltenheit. Zum einen, wenn der Vierbeiner draußen frisst oder auch, weil er mal wieder nach einem Insekt geschnappt hat. Hier gilt: Von außen kühlen, und unabhängig von Atembeschwerden den Tierarzt aufsuchen. Denn nur er kann durch entsprechende Medikamente ein Anschwellen der Atemwege verhindern.

Selten beobachtet man auch bei Tieren den so genannten anaphylaktische Schock – eine heftige allergische Reaktion, die unbehandelt zum Kreislaufzusammenbruch führt. Sobald der Hund schwankt oder gar zusammenbricht, ist daher Eile geboten. Auch plötzlich einsetzendes Erbrechen und/oder Durchfall könnten auf ein Insektengift hindeuten!
Vorbeugen ist freilich die beste Medizin. Daher empfiehlt Daniel Prengel, Tierarzt bei der Tierrettung München: “Versuchen Sie von Anfang an, Ihr Tier so zu erziehen, dass es ohne Ihre ausdrückliche Erlaubnis nichts Essbares aufnimmt!” Zudem sollte man im Sommer ausschließlich in geschlossenen Räumen füttern, da Hundefutter – speziell Nassfutter -, Wespen anzieht, die, im Gegensatz zu Bienen, fleischlichen Genüssen (die Tiere betätigen sich auch als Abfall- und Kadaververwerter) durchaus zugetan sind.

Wer (s)einen Hund mit auf Fernreise nimmt oder gar in eine Wüstenregion auswandert, muss sich zudem vor Schlangenbissen oder Skorpion-Stichen in Acht nehmen, Denn schon mancher Hund ist während einer Wohnmobilreise angegriffen worden und dann auch qualvoll verendet.

Im Sommer und im Garten drohen dem Vierbeiner wie uns Menschen Gefahren. Wespen können übrigens mehrmals stechen. Im Gegensatz zu Bienen verbleibt daher kein Stachel in der Wunde!

Wespen “stehen” auf Fleisch und machen daher auch Bello den Futternapf streitig. Da sind dann Konflikte und damit Stiche programmiert!


Nützlich ist auch eine Hunde OP KrankenVersicherung für Ihren Hund. Diesen Schutz gibt es bereits ab 8,90 Euro im Monat und zahlt dann die Tierarztkosten, wenn Ihr Hund in Vollnakose operiert werden muss.

Weitere Infos zur Hundekrankenversicherung finden Sie hier:

Hunde OP Kranken: http://www.vergleichen-und-sparen.de/hundeopversicherung.html

Hundekrankenversicherung: http://www.vergleichen-und-sparen.de/hundekrankenversicherung.html

Weitere hundefreundliche Unterkünfte für den Urlaub mit Hund finden Sie hier auf Hundeurlaub.de. Für einen Urlaub mit Hund sollten Sie eine Hundehaftpflicht inkl. Mietschäden abgeschlossen haben. Bei der IAK GmbH aus Bottrop gibt es diese Hundehaftpflicht bereits ab 38,90 Euro im Jahr inkl. Mietschäden für den Urlaub mit Hund. Für weitere Infos hier klicken:  www.vergleichen-und-sparen.de