Archiv für den Monat Oktober 2011

Hundeurlaub in Italien – das ist zu beachten

Freitag, 21. Oktober 2011

Wer sich Italien für seinen Urlaub mit Hund ausgesucht hat, für den stellt sich natürlich die Frage nach der Hunde-Freundlichkeit des bei Deutschen so beliebten Reiselandes.  Ferien mit Hund in Bella Italia sind für viele Hundefreunde problemfrei. Der Freiraum für den eigenen Vierbeiner wird dabei jedoch vom Einhalten einiger Regeln abhängen.

Ein sogenannter Heimtierausweis und Hundehaftpflicht ist offiziell Pflicht und damit Voraussetzung für den Italien-Urlaub mit Hund. Im EU-Heimtierausweis sollte eine Tollwutimpfung eingetragen sein, die mindestens zwanzig Tage alt sein soll, die jedoch höchstens vor elf Monaten verabreicht wurde. Für die neuen, bis zu drei Jahre wirksamen Tollwut-Spritzen sollte deshalb deutlich die abweichende Laufzeit lesbar sein. Weitere Informationen zu speziellen regionalen Verbreitungen von Schädlingen und eventuell empfehlenswerten Impfungen vor allem für ältere oder geschwächte Tiere kann man beim Tierarzt rechtzeitig vor Antritt der Reise erfragen.

Ähnlich wie in Deutschland gibt es in Italien eine sogenannte „Sicherungspflicht“ während der Autofahrt. Hundegurte, Hunde-Geschirre oder eine Transportbox sind aber natürlich unabhängig von der gesetzlichen Verpflichtung empfehlenswert. Die Pflicht wird selten überprüft, kann aber im Einzelfall eine Strafe von bis zu 300 Euro bedeuten.

Durch einen Regierungserlass vor wenigen Jahren gilt offiziell in der Öffentlichkeit eine Leinenpflicht für Hunde. Die nötige Leine darf laut dem Erlass maximal eineinhalb Meter lang sein. Nicht nur durch die Eskalation zum Thema Müll in Neapel in den letzten Jahren ist zudem das Thema der Reinhaltung der Städte weiter auf der Agenda behördlicher Bemühungen. Dazu gehört auch, dass zukünftig Hundebesitzer verpflichtet sind, den Hundekot zu beseitigen.

Hundeurlaub – Den Schwarzwald mit Hund entdecken

Dienstag, 18. Oktober 2011

Wer den Schwarzwald als Urlaubsziel wählt, für den stellt sich die Frage „Wohin mit dem Hund?“ erst gar nicht. Denn der Schwarzwald ist eine der hundefreundlichsten Regionen Deutschlands. Viele Anbieter von Hotelzimmern, Ferienwohnungen und Ferienhäusern haben sich auf Urlauber mit vierbeinigem Anhang eingestellt und außerdem bietet der Schwarzwald viele Möglichkeiten für gemeinsame Unternehmungen von Hund und Herrchen. Baden-Baden ist wohl einer der bekanntesten Kurorte im Schwarzwald. Vielseitig als Bäderstadt, Mineralheilbad, Urlaubsort, Medien- und Kunststadt sowie auch als internationale Festspielstadt in aller Munde.

Hundefreundliche Unterkünfte für den Urlaub mit Hund im Schwarzwald finden Sie hier: http://www.hundeurlaub.de/361-1-schwarzwald.php

Die Stadt liegt am Westrand des nördlichen Schwarzwaldes im Tal der Oos, einem kleinen Fluss, der etwa 13 Kilometer weiter bei Rastatt in die Murg mündet. Die östlichen Stadtteile schmiegen sich teilweise in die Hänge des Schwarzwaldes. Höchster Punkt ist mit 1003 Metern die Badener Höhe. Die westlichen Stadtteile liegen in der Oberrheinischen Tiefebene, tiefster Punkt der Gemarkung ist das Naturschutzgebiet Geggenau mit 112 Metern. Einige der Sehenswürdigkeiten der Stadt Baden-Baden sind das Theater, das Festspielhaus (zweitgrößtes Konzerthaus Europas), die Kunsthalle, das Museum Frieder Burda und vieles mehr. Dadurch, das Baden-Baden im Zweiten Weltkrieg keine großen Schäden erlitten hat, gehört es zu den besten erhaltenen Kurorten in Deutschland. Das Stadtbild wird von herausragenden Beispielen der Kurachitektur des 19. und frühen 20. Jahrhunderts geprägt.

Das Kurhaus mit dem berühmten Casino ist architektonischer und gesellschaftlicher Mittelpunkt sowie Wahrzeichen der Stadt. Im Bäderviertel gibt es die moderne Caracalla Therme, das historische Friedrichsbad sowie Römische Badruinen. Eine weitere Attraktion ist die berühmte Lichtentaler Allee mit Rosengarten in der Gönneranlage, die Gartenstadt Ooswinkel und das Baden-Badener Rebland mit seinem Traditions-Weingut Gut Nägelsförst – seit 1268.

Weite Natur – schöner Hundeurlaub

Freitag, 07. Oktober 2011

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt, so nah. Dieser Ausspruch gilt insbesondere für all jene, die einen Urlaub mit Hund in Deutschland planen. Die Insel Pellworm in Schleswig-Holstein gilt als sehr gastfreundlich, was Urlaubsgäste auf vier Beinen anbelangt. Hervorzuheben sind die Ruhe und das gesunde Klima sowie natürlich das Watt, welches die Insel umgibt.
An den drei Hundestränden müssen Hundebesitzer nicht auf Komfort verzichten.

Duschen stehen Mensch und Tier zur Fuß- oder Pfotenreinigung ebenso zur Verfügung wie Strandkörbe. An der Hooger Fähre liegt ein grüner Hundestrand, ein weiterer im Süderoog. Hier ist auch für das leibliche Wohl gesorgt. Schleswig-Holstein verfügt auch über Regionen an der Ostsee. Die Landschaft ist sehr abwechslungsreich. Hügellandschaften und Waldgebiete prägen das Bundesland ebenso, wie faszinierende Steilküsten. Radtouren und Wanderungen lassen sich also vielfältig gestalten und werden weder für Hund noch Herrchen langweilig. Während der Hauptsaison sind Hunde an den Stränden leider meist nicht so gerne gesehen, was selbstverständlich nicht für Hundestrände gilt. Doch keine Sorge: Es gibt genügend Möglichkeiten, wo sich die felligen Begleiter austoben können.

Von Herbst bis Frühjahr ist Schleswig-Holstein zudem mindestens genauso schön wie im Sommer. An den Naturstränden ist dann genügend Platz und im Wonnemonat Mai verwandeln sich viele Felder in ein gelbes Meer. Tierkliniken sowie Heilpraktiker sind für die Hundegesundheit im Einsatz. Von Flensburg ist es nicht weit nach Dänemark und das Habernisser Moor ist ein besonders Naturerlebnis. In der Geltinger Birk sind Hunde explizit erwünscht, allerdings bitte an der Leine zu führen. Doch auch mit Leinen macht die Entdeckungsreise zwischen Krüppeleichen, Schilf und Seegraswiesen Spaß.

Wandererlebnisse mit dem Hund – Hundewandern

Mittwoch, 05. Oktober 2011

Der Bayerische Wald ist genau wie die übrigen Regionen Deutschlands zu jeder Jahreszeit schön. Die bezaubernde Urlaubsregion Bayerischer Wald ist ein bekanntes Wandergebiet. Verschiedene Schwierigkeitsstufen stehen bei der Vielzahl an Wanderwegen zur Auswahl.

Der Pandurensteig zum Beispiel gleicht einer Zeitreise durch die Welt der Panduren. Der Startpunkt liegt in Waldmünchen. Auf dem „Goldenen Steig“ bei Bayerisch-Eisenstein wird es ebenfalls historisch. Der Weg diente in früheren Zeiten als Transportstrecke für Gewürze, dem lebenswichtigen Salz oder Seide. Zur Burgruine Altnußberg führt ein weiterer attraktiver Wanderweg. Man nimmt an, dass sie im 12. Jahrhundert errichtet wurde. Unterwegs passiert man die Hofbeikapelle. Der Aussichtsturm auf den Altnußberg ist den Aufstieg wert, hat man doch von dort oben einen atemberaubenden Rundblick, der bis zum Böhmerwald reicht. Der Katzenstein mit 609 m Höhe ist ebenso eine ausgezeichnete Aussichtsplattform. Neben der eindrucksvollen Natur erlebt man viele Städte als äußerst sehenswert und gastfreundlich. Passau, die Dreiflüssestadt etwa, wo ein Treppenaufgang hinauf zum Kloster Mariahilf führt. Das Keltendorf Gabreta oder Frauenau mit seinem Glasmuseum sind nur wenige Beispiele an Ausflugszielen.

Bayern ist ein außerordentlich hundefreundliches Bundesland wo Wandern mit dem Hund richtig Spaß macht, weshalb es problemlos möglich ist, eine Unterkunft für sich und den Hund zu finden. Einen besonders guten Überblick über den Nationalpark Bayerischer Wald hat man vom Lusengipfel, den man über den Sommerweg oder den Winterweg am besten von Waldhäuser in der Gemeinde Neuschönau, dem einzigen Walddorf im Nationalpark Bayerischer Wald, aus erreicht. Im Nationalpark Bayerischer Wald gibt es zahlreiche Radwege, die durch ein dichtes Radwegenetz verbunden sind. Für eine Wanderung durch das Tierfreigelände sollte genügend Zeit eingeplant werden.