Hundeurlaub: Frankreich im Spätsommer

Die Sommerferien sind vorbei, viele Hundebesitzer ohne Kinder nutzen den Spätsommer für ihre Urlaubsreise. Für Hundebesitzer und ihre Vierbeiner ist Hundeurlaub in Frankreich mehr als ein Geheimtipp. Wer das Elsass, Lothringen, die Departements entlang des Rhônetals und diverse andere Regionen in Zentralfrankreich wählt, muss sich auch im Spätsommer noch auf teilweise sehr hohe Temperaturen einstellen. Für viele Vierbeiner ist das unkritisch, aber je nach Hunderasse, Alter und Fitnesszustand des Hundes und abhängig von Art der Unterkunft kann die Hitze im Hochsommer für einige Hunde natürlich auch belastend sein.

Auch ob Huskies in der meist noch heißeren Mitelmeer-Sommersonne der Cote d´Azur Spaß haben, mag bezweifelt werden. Aber die meisten Hunde kommen mit der entsprechenden Fürsorge auch gut mit sehr warmen französischen Sommertemperaturen zurecht. Wer für seinen Urlaub einen Termin außerhalb der der Sommerferien wählen kann, weicht vielleicht sowieso auf die oft milderen Monate vor oder nach der Hauptsaison aus.

Abhilfe für Südfrankreich-Fans mit zu dick “angezogenen” nordischen Hunden schaffen eventuell Klimaanlagen in Auto und Hotel, bzw. schattige Ferienunterkünfte jenseits von Campingplätzen. Spaziergänge mit Hund in den Morgen- und Abendstunden und der klassische Sonnenschirm für den Strand helfen natürlich auch, wenn es heiß wird. Für den “Normalo”-Hund sind zudem die kühlenden Winde vom Meer ein Segen.

Apropos Küste: Ein eher feuchtes Klima an der Küste mit oft frischen Sommern kann man in seinen Ferien westlich der Linie Bayonne-Lille erwarten. Die Atlantikküste südlich von Saint Nazaire und auch die im Sommer noch wärmeren Regionen von Aquitannien zwischen La Rochelle und Bayonne sind deshalb auch ein beliebter Frankreich Ferien-Klassiker gerade zu sehr heißen Sommerzeiten. Das gilt natürlich auch für die stets etwas kühlere und dafür besonders abwechslungsreiche Nordatlantik-Küste in der Bretagne und Normandie.

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