Archiv für den Monat September 2011

Die schönste Zeit des Jahres mit dem Hund

Donnerstag, 22. September 2011

So robust und anpassungsfähig Hunde auch sind, ist die schönste Jahreszeit für Hund und Halter sicherlich der Sommer. Schwimmen in Flüssen und Seen, lange Wanderungen durch die Berge oder sogar ein Urlaub am Meer sind vor allem dann möglich, wenn die Monatszahl auf dem heimischen Wandkalender die Mitte des Jahres erreicht hat. Da Hunde bekanntlich äußerst lebhaft, aktiv und entdeckungslustig sind, ist die Auswahl für Aktivitäten im Sommer allerdings noch viel größer, als dass sie auf die obigen Beispiele beschränkt werden könnten.

Wenn die Welt grün wird: die sonnigen Monate für sechs Beine

Hunde sind Rudeltiere, was bedeutet, dass sie gerne in Gesellschaft sind, sowohl zuhause als auch unterwegs. Dabei entpuppt sich der Hund gerade in größeren Gruppen oft als abwechslunsgreicher Mittelpunkt, der stets darauf bedacht ist, sein Können unter Beweis zu stellen. Wie der Wandkalender und dessen Motive oft zeigen, sind Hunde zudem ausgewiesene Lauftiere; es ist somit kaum möglich, einen Ausflug zu lang oder zu anstrengend für den Vierbeiner zu gestalten.

Da längere Touren allerdings auch im Sommer nicht jeden Tag möglich sind, gilt es, den Hund auch im Alltag auszulasten. Läuferische Befriedigung kann dem Hund beispielsweise durch Fahrradfahren verschafft werden, so lange bloß darauf geachtet wird, dass die durstige Zunge stets genug zum Trinken bekommt. Führt der Weg an einer Wasserstelle vorbei, erübrigt sich die Thematik ohnehin, da mit einem kräftigen Sprung ins Wasser nicht nur der Durst gestillt wird, sondern auch der pelzige Körper eine willkommene Abkühlung bekommt.

Aktiv im Hundesommer: auch eine Typfrage

Generell ist das Mitführen von Trinkwasser für den Hund die oberste Grundregel, sobald die Temperaturen deutlich mehr als 20 Grad erreichen. Darüber hinaus hängt der richtige Umgang mit dem Hund im Sommer auch von der Rasse und deren Befindlichkeiten ab. Während sehr dünne Hunde wie Windhunde oder Podencos, aber auch sehr kleine Rassen wie Chihuahuas mit der Hitze eher weniger Probleme haben, können kräftige Rassen mit dichtem Fell durchaus unter dem Sonnenschein leiden. Beispiele dafür sind Golden Retriever oder Schäferhunde. Gerade für diese Hunde ist ein Ausflug ans Wasser folglich das einzig Richtige; ein Glück, das Mensch in der Regel auch etwas davon hat.

Hündische Präsenz im Heim: Wandkalender als Zierde

Hundebesitzer sind in der Regel auch Hundeliebhaber. Um auch abends, wenn die Fellnase sich längst in den Korb verzogen hat, nicht auf den Anblick von Hunden verzichten zu lassen, kann das heimische Wohnzimmer mit einem Wandkalender geschmückt werden. Hierbei steht völlig frei, ob der Wandkalender fertig gekauft wird oder eher selbst angefertigt wird..

Hundeurlaub: Frankreich im Spätsommer

Sonntag, 04. September 2011

Die Sommerferien sind vorbei, viele Hundebesitzer ohne Kinder nutzen den Spätsommer für ihre Urlaubsreise. Für Hundebesitzer und ihre Vierbeiner ist Hundeurlaub in Frankreich mehr als ein Geheimtipp. Wer das Elsass, Lothringen, die Departements entlang des Rhônetals und diverse andere Regionen in Zentralfrankreich wählt, muss sich auch im Spätsommer noch auf teilweise sehr hohe Temperaturen einstellen. Für viele Vierbeiner ist das unkritisch, aber je nach Hunderasse, Alter und Fitnesszustand des Hundes und abhängig von Art der Unterkunft kann die Hitze im Hochsommer für einige Hunde natürlich auch belastend sein.

Auch ob Huskies in der meist noch heißeren Mitelmeer-Sommersonne der Cote d´Azur Spaß haben, mag bezweifelt werden. Aber die meisten Hunde kommen mit der entsprechenden Fürsorge auch gut mit sehr warmen französischen Sommertemperaturen zurecht. Wer für seinen Urlaub einen Termin außerhalb der der Sommerferien wählen kann, weicht vielleicht sowieso auf die oft milderen Monate vor oder nach der Hauptsaison aus.

Abhilfe für Südfrankreich-Fans mit zu dick “angezogenen” nordischen Hunden schaffen eventuell Klimaanlagen in Auto und Hotel, bzw. schattige Ferienunterkünfte jenseits von Campingplätzen. Spaziergänge mit Hund in den Morgen- und Abendstunden und der klassische Sonnenschirm für den Strand helfen natürlich auch, wenn es heiß wird. Für den “Normalo”-Hund sind zudem die kühlenden Winde vom Meer ein Segen.

Apropos Küste: Ein eher feuchtes Klima an der Küste mit oft frischen Sommern kann man in seinen Ferien westlich der Linie Bayonne-Lille erwarten. Die Atlantikküste südlich von Saint Nazaire und auch die im Sommer noch wärmeren Regionen von Aquitannien zwischen La Rochelle und Bayonne sind deshalb auch ein beliebter Frankreich Ferien-Klassiker gerade zu sehr heißen Sommerzeiten. Das gilt natürlich auch für die stets etwas kühlere und dafür besonders abwechslungsreiche Nordatlantik-Küste in der Bretagne und Normandie.