Fast die Hälfte aller Hundebesitzer nehmen ihre Tiere mit auf Reisen. Das ist für so manche Vierbeiner allerdings nicht immer unproblematisch, denn jeder sechste Hund leidet an der Reisekrankheit. Doch nur drei Prozent aller Hunde werden mit diesem Problem beim Tierarzt vorgestellt. Diese Reisekrankheit äußert sich beim Hund ähnlich wie beim Menschen und auch beim Tier kann hier Abhilfe geschaffen werden.
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Bei der Reisekrankheit handelt sich um eine Bewegungsübelkeit, die durch Beschleunigungskräfte verursacht wird. Sie tritt bei Schiffsreisen, beim Autofahren oder bei Flugreisen gleichermaßen auf. Reisekranke Hunde sind meist unruhig, sie hecheln und speicheln stark. Schlimmstenfalls erbrechen die Tiere während der Fahrt. Dazu gesellt sich häufig die Reise-Angst. Die Anzeichen sind sehr ähnlich, eine klare Trennung ist kaum möglich, zumal sich Reisekrankheit und Reiseangst unmittelbar beeinflussen und dadurch das Angstgefühl weiter verstärken.
Mit einem Hund, der unter Reisekrankheit leidet, sollte man in jedem Fall vor dem Antritt der reise zum Tierarzt. Dieser wird Empfehlungen aussprechen, wie man die Fahrt in den Urlaub für den Vierbeiner erleichtern kann. Dort erhält der Hundehalter auch speziell für Hunde entwickelte Medikamente für die Reiseapotheke. In jedem Fall aber sollte der Hund einige Stunden vor Beginn der Fahrt nichts mehr fressen und möglichst auch nicht oder nur wenig trinken.
Während des Urlaubs gehört ein gültiger Heimtierausweis in jedem Fall ins Reisegepäck.
Nicht nur während der Fahrt, sondern auch im Urlaub selbst lauern in vielen Urlaubsländern Gefahren wie Infektions- und Wurmerkrankungen. Eine entsprechende Parasitenvorsorge schützt den Hund vor solchen unliebsamen Mitbringsel.
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