Urlaub mit Hund will gut bedacht sein

In jedem Jahr stellt sich vor dem Urlaub wieder die Frage: Urlaub mit oder ohne Hund. Lasse ich meinen Vierbeiner zuhause (bei Familie, Freunden oder in der Tierpension) oder nehme ich ihn mit? Diese Entscheidung wird von vielen Faktoren beeinflusst: ist der Hund noch sehr klein oder erst kurze Zeit im haus, sollte man den Urlaub wieder verschieben. Für den Hund ist es erst einmal wichtig, sich in seinem neuen Zuhause einzugewöhnen, bevor er mit seinen Menschen auf große Fahrt geht. Das bedeutet für ihn in diesem Fall nämlich wenig Erholung, sondern vor allem viel Stress. Auch älteren und/oder kranken Hunden sollte man keine langen und stressigen Urlaubsreisen zumuten. Sie sind am liebsten in ihren eigenen vier Wänden und ihre Besitzer sollten ihnen zusätzliche Strapazen lieber ersparen.

Wenn man sich dann dafür entscheiden hat, den Hund mit auf die Urlaubsfahrt zu nehmen, sollte man das Urlaubsziel sorgfältig danach aussuchen, ob es auch für Vierbeiner geeignet ist. Diese Entscheidung ist abhängig von der Rasse des Hundes, von den klimatischen Bedingungen im Wunsch-Reiseland sowie die dortigen Bedingungen für Hunde im Allgemeinen. So sollte man die südlichen warmen Länder möglichst meiden, denn Hunde leiden unter Hitze viel mehr als Menschen. Die lange Autofahrt dorthin bzw. ein Flug bedeuten dann für den Hund noch einmal einen zusätzlichen Stressfaktor.

Wenn das Ziel dann fest steht, sollte man sich unbedingt rechtzeitig vorher über die Einreisebestimmungen in den jeweiligen Ländern informieren. Da gilt es Vorschriften oder sogar bestimmte Fristen einzuhalten und den Impfstatus des Hundes auf den geforderten Stand zu bringen. Eine Kopie der Police von der Hundehaftpflichtversicherung sollten Sie auch im Gepäck haben. Auch ein Chip zur Kennzeichnung des Tieres wird inzwischen fast überall vorgeschrieben.

Eine Antwort zu “Urlaub mit Hund will gut bedacht sein”

  1. Urlaub ohne Hund ist bei mir keine Option. Nicht nur, weil er zur Familie gehört und fehlen würde, sondern weil ich ihn auch meinen allerbesten Freunden nicht mit gutem Gewissen anvertrauen könnte! Ein Hund braucht doch feste Bezugspersonen und nur man selbst als Besitzer kann richtig mit ihm umgehen und auf Signale eingehen.

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