Ein Tier abzulichten ist oft deshalb nicht so einfach, da die Hunde immer in Bewegung sind und manchmal auch die Nähe des Herrchens mit dem ungewohnten Fotoapparat vor dem Gesicht nicht zulassen. Damit die schönen Momente aus dem Urlaub mit Hund jeden Betrachter begeistern, haben wir die wichtigsten Regeln und Tipps für die Tierfotografie zusammengestellt.
Der Fotoapparat ist mit entscheidend
Die Möglichkeiten ein Bild zu schießen sind nie so groß gewesen, wie in der heutigen Zeit. Ob Handykamera, Einwegkamera, Digitalkamera oder Spiegelreflex. Die richtige Auswahl ist für das spätere Gelingen der Aufnahme durchaus entscheidend. Haben die heutigen Digitalkameras eigentlich immer eine wirklich ausreichende Auflösung (ab 6 Mio. Pixel reicht völlig), so sind es eher Faktoren wie Belichtung, Verschlusszeit und Reaktionszeit, die ein perfektes Tierfoto ausmachen. Denn Ihr Objekt ist meist in Bewegung und sitzt selten still. Bessere Ergebnisse erzielen Sie eindeutig mit einer digitalen Spiegelreflexkamera. Falls Sie die Investition noch scheuen (meist geht es bei den Einsteigerkameras ab 400,- Euro los), fragen Sie im Bekanntenkreis, ob Sie eine Kamera geliehen bekommen oder ein Fotofreund Sie bei einem Ausflug begleitet und Sie den Unterschied beim Ergebnis selbst sehen können. Ein weiterer Vorteil von Spiegelreflex-Kameras ist, dass man ein Teleobjektiv aufschrauben kann. Brennweiten von mehr als 300mm sind sinnvoll und praktisch. Eine preisgünstige Digitalkamera kann so etwas in der Regel nicht.
Einfache Grundregeln der Tierfotografie
Der ambitionierte Fotograf mit Anfängerausrüstung kann das größte Problem „kleines Tier auf großer Fläche“ nur umgehen, wenn er so nah wie möglich an das zu fotografierende Objekt herangeht. Wenn man dann auf Nummer sicher gehen möchte, empfiehlt sich die Nutzung eines Stativs. So ist die ruhige Hand am Auslöser garantiert und man hat noch Hände frei um die Aufmerksamkeit des Hundes zu bekommen.
Fokussieren Sie die Fotografie auf das Auge des Tieres. Der Betrachter schaut automatisch zunächst auf die Gesichtspartie. Schnauze oder Lippen sind deshalb ebenso wichtig wie eine scharfe Zeichnung des Felles.
Sie kennen aus der Begegnung mit fremden Hunden, dass die Haltung des Vierbeiners etwas über die Stimmung aussagt. Wenn Sie von oben herab fotografieren, interpretiert man unterbewusst eine Abwehrhaltung in das Bildobjekt hinein. Sehen Sie zu, dass Sie weder von einer zu hohen noch von einer zu niedrigen Position das Tier ablichten.
Ein Ganzkörperportrait ist dem ausschnittartigen Foto vorzuziehen. Abgeschnittene Ohren oder fehlende Teile von Pfoten sehen unschön aus und verleihen dem Bild einen negativen, an Amputation erinnernden Charakter.
Schalten Sie die Serienbildfunktion an Ihrer Kamera ein. Sie haben zwar hinterher viel Arbeit beim Löschen der doppelten oder unbrauchbaren Motive, aber in der Flut der Aufnahmen ist immer ein entscheidender Moment dabei, den man als Betrachter des sich bewegenden Tieres vorher niemals hätte abpassen können.
Wenn Sie diese kleinen Grundregeln beherzigen und zudem auf eine optimale Ausleuchtung des Tieres achten, kann beim Fotografieren nichts schief gehen. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei der Erweiterung Ihres Fotoarchivs und immer ausreichend Platz auf Ihren Speicherkarten.
Hier geht es zu weiteren Tipps für den Urlaub mit Hund
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Wer einen Urlaub mit Hund bei Bauer Heinsen am Westerdeich an der Nordsee verbringt, hat es bei diesem Feriendomizil nicht mit einem typischen Bauernhof zu tun. Denn es gibt hier keine konventionelle Tierzucht, sondern alles ist für Besucher bereitet, die Erholung und Entspannung suchen.