Vulkane – Lava – helles Licht – schwarzer Sand – tiefblaues Meer – weiße Brandung – schwarze und rote Steinformationen – weißer Muschelsand – Blumenfelder im Winter – weiße Häuser – und immer wieder Gegensatz. Mit einem einzigartigen Wechselangebot der Natur stellt sich Lanzarote dem Besucher dar.
Der Süden ist karg und sandig – in der Mitte Lanzarotes Lava und Feldanbau – im Norden bestimmt ein steiler Fels und alte Vulkane die Landschaft. Die zur Meeresenge liegende Seite Lanzarotes in Orientierung nach Afrika wird von einem ruhigeren Atlantik bestimmt. Dort sind Touristengebiete und Geschäftsleben platziert, welche im Vergleich zu anderen spanischen touristischen Hochburgen eine sehr gemäßigte Bauweise erfahren haben.
Dem verstorbenen Inselsohn Cesar Manrique ist es zu verdanken, dass sie Insel weitgehend von schlechter Architektur bewahrt wurde und große Bereiche zu Naturschutzgebieten erklärt wurden bis zum Titel „RESERVA MUNDIAL“ seitens der Unesco.
In Gebieten wie Tinajo oder im Norden der Insel ist es noch sehr autenisch und puristisch. Hier bestimmt Land und Viehwirtschaft und der alte Baustil Lanzarotes das Bild. Ruhe und Gelassenheit ist hier überall zu spüren. Die Passatwolken sorgen nachts für die erhoffte Abkühlung und geben genügend Feuchtigkeit an die Erde zurück um den Pflanzen den Saft zum Leben zu geben. Im Winter ist der Norden mit einem grünen Teppich und bunten Blumen übersäht, ideal zum Wandern.
Im Sommer bieten kleine Buchten und ein buntes spanisches Ferienleben mit kleinen Dorffesten dem Gast ein Gefühl von „Lass die Zeit vergessen“. Die unterirdischen Höhlengange und die wichtigsten Besichtigungspunkte Cesar Manriques befinden sich ebenfalls im Norden der Insel.
Die Hauptstadt des Nordens heißt HARIA.
In dem sich breit öffnenden Tal der 1000 Palmen, 270m hoch, umgeben zu drei Seiten von schützenden Bergen liegt Haria. Es wird erzählt, dass früher für jedes Mädchen eine Palme, für jeden Sohn ein Palmenpaar gepflanzt wurde. Schulkinder haben aktuell mehr als 8000 Palmen gezählt – Ausdruck der Fruchtbarkeit von Boden und Bevölkerung und dem respektvollen Umgang mit der Natur.
Ureinwohner besiedelten zunächst die umgebenden Bergzonen mit ihren Höhlenketten. Die Landwirtschaft folgte dem Lauf des Wassers in die Hochebene Harias.
Die Blütezeit des Ortes begann nach dem Untergang der Anbaugebiete im Nordwesten der Insel, durch die siebenjährigen Vulkanausbrüche nach dem 1. September 1730. Haria wurde neben der alten Hauptstadt Teguise wichtigster Handelsmarkt. Von hier konnte die Bevölkerung der Insel mit Getreide, Hülsenfruchten, Obst und Wein versorgt werden. Heute noch zeugen die alten Terrassenfelder an den Hängen und einige tiefe Brunnen von dieser Zeit.
In Haria blieb eine intakte Landschaft in einer der grünsten Regionen der Vulkaninsel. Oberhalb von Haria findet sich eine botanische Enklave als Rückzugsort der Natur. Die Bevölkerung von Haria und Umgebung ist darauf bedacht ihr Umfeld zu erhalten.
Es gibt keine „all-inclusive-Festungen“, keine Flaniermeilen an breiten Autostrassen, dafür aber beschauliche Gassen und Wege in einem ursprünglich erhaltenden Ort, wunderbare Landschaftsbilder, hohe Palmen, gute Restaurants und typische Dorffeste im Sommer.
Durch das Angebot einiger Apartments und restaurierter Landhäuser wird von Bevölkerung und Besuchern die Idee des „sanften Tourismus“ umgesetzt. Unterstützt wird diese Idee durch die Einrichtung der Naturschutzgebiete im Norden „Nationalpark Chinijo“ und „Nationalpark Corona“. Ein sanfter Tourismus ist ohne das Miteinander von Tieren , dem Hahn am frühen Morgen, dem I-ah des Esels, wie auch dem ständigen Treffen von Mensch – Katze und Hund undenkbar.
Natürlich gibt es hier auch hundefreundliche Unterkünfte:
Das Zentrum Arte de Obra im Norden von Lanzarote wurde im Rahmen einer Projektarbeit im Jahre 2004 gegründet. Ein altes Dorfhaus wurde liebevoll restauriert, um Gästen-Studenten-Rentnern-Kulturinteressierten und vor allem auch den Tieren ein gemütliches Miteinander zu verschaffen.
Um einen Innenhof sind die einzelne Zimmer mit 2 Badern und einer Gesamtküche angeordnet, wo man für 2 Pers.zu 28€/Nacht einwohnen kann. Weiter gibt es um das Haus herum 3 weitere Apartments für 2 Pers zu 43€ oder 55€/Nacht. Gegen Aufpreis gibt es noch weitere Schlafplätze und Veränderungsmöglichkeiten. Im Haus leben 2 Hunde und Katzen in friedlicher Einkunft. Genaueres sehen Sie auf www.artedeobra.com.
Weitere hundefreundliche Unterkünfte für den Urlaub mit Hund finden Sie hier auf Hundeurlaub.de. Für einen Urlaub mit Hund sollten Sie eine Hundehaftpflicht inkl. Mietschäden abgeschlossen haben. Bei der IAK GmbH aus Bottrop gibt es diese Hundehaftpflicht bereits ab 38,90 Euro im Jahr inkl. Mietschäden für den Urlaub mit Hund. Für weitere Infos hier klicken: www.vergleichen-und-sparen.de
