Wer mit seinem Vierbeiner noch keine längeren Strecken mit dem Auto zurückgelegt hat, sollte sich vorher genau Gedanken machen und für alle Eventualitäten vorbereitet sein. Wir haben ein paar Tipps für die entspannte Fahrt mit dem eigenen PKW zusammengestellt.
Wenn Ihr Wagen eine Alarmanlage hat, sollten Sie sich zunächst mit der Gebrauchsanweisung des Herstellers vertraut machen. Auf der Fahrt kann es durchaus vorkommen, dass Sie das Fahrzeug für einen kurzen Stopp an der Tankstelle wie gewohnt abschließen, Ihr vierbeiniger Freund den Sensor durch Bewegung allerdings auslöst. Der gut vorbereitete Traveller weiß, wie er die Anlage vorübergehend ausschalten kann. Für die Sicherheit der im Auto zurückgelassenen Gegenstände sorgt ja der Hund…
Meist kann man durch zweimaliges Drücken auf die Schlüssel-Fernbedienung die Alarmanlage deaktivieren. Mit dem ersten Drücken ist das Auto abgeschlossen, mit dem Zweiten der Alarm deaktiviert, aber die Verriegelung immer noch aktiv.
Ein häufiger Fehler bei langen Autofahrten ist, dass man zu wenig Pausen einlegt und beim Stopp nach längerer Fahrtzeit das Tier unkontrolliert über den Parkplatz sausen lässt. Denken Sie daran, dass ihr Hund die Umgebung nicht kennt und schneller im nächsten Wald verschwunden sein kann, als Ihnen lieb ist. Schließlich ist die neue Umgebung mit all ihren Gerüchen völlig ungewohnt und verlockend. Leinen Sie ihn deshalb noch im Auto an und sorgen Sie dafür, dass er erst nach Aufforderung aussteigt. So vermeiden Sie auch die Gefahr, dass er vor das nächste Auto läuft.
Hunde reagieren unterschiedlich auf das Autofahren. Viele haben keine Probleme und freuen sich, da sie als „Teil der Familie“ dabei sind. Andere hingegen mögen das Geschaukel nicht. Das Tier weiß ja auch nicht, wie es sich gegen Seekrankheit (Blick zum Horizont nach vorne) schützen kann.
Eine leichte Eingewöhnung kann also Niemandem schaden. Am besten führen die ersten Fahrten nicht gleich zum Tierarzt (Negativerlebnis!), sondern zu einem tollen Ort zum Gassigehen. Ein Gewöhnungsritual könnte sein, dass man den Hund bei ausgeschalteter Zündung im Auto füttert. An folgenden Tagen einfach ein paar Leckerlis bei eingeschaltetem Motor anbieten und das Ganze mehrmals wiederholen, bis die Eingewöhnungszeit sichtlich vorbei ist.
Ein Grund für Unwohlsein im Auto können auch für die Hundenase unangenehme Gerüche sein. Abhilfe ist zu schaffen, indem man den Innenraum gründlich reinigt und danach zum Beispiel eine dünne Essiglösung versprüht. Auch die für weniger als 5,- Euro im Zoofachhandel erhältlichen Anti-Geruchs-Sprays sorgen für eine gute Wirkung.
Bei der Autofahrt achtet der Mensch selbstverständlich darauf, dass alle Insassen ordnungsgemäß angeschnallt sind. Ähnliche Sorgfalt gilt dem Vierbeiner natürlich auch. Er darf auf keinen Fall im Fahrgastraum ungesichert herumklettern, da er sonst im Falle einer Vollbremsung oder ähnlich zu einem unberechenbaren Geschoss wird. Ihr Liebling gehört bei Kombis durch ein Gitter oder Gurtgeschirr gesichert in den Kofferraum.
Wenn Sie diese Tipps beherzigen, steht einem erholsamen Urlaub nichts mehr im Wege. Für ein wenig Vorfreude sorgt unsere Auflistung der beliebtesten Hundestrände in Deutschland
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danke für diese tipps. besonders die hundestrände finde ich sehr interessant.
Vielen Dank für die wertvollen Tipps! Wir haben seit kurzem einen Hund und wusste gar nicht was ich mit diesem Problem mit dem Auto machen soll!
Schöne Tipps. Der Artikel war sehr interessant für mich
Danke!