
Für ein gutes Miteinander zwischen Ihnen und Ihrer Umgebung am Urlaubsort ist es hilfreich, gewisse Regeln und Tipps zu beachten. Denn Sie können selbst beeinflussen, ob sich Ihr Hund und damit auch sein Herrchen im Reiseziel wohl fühlt und wiederkommen möchte. Wir haben aus der Vielzahl der Broschüren und Inforatgeber die wichtigsten und sinnvollsten Tipps zusammengestellt.
Es ist ein Zeichen der Höflichkeit, wenn Ihr Vierbeiner sein Geschäft außerhalb des Unterkunftbereiches (Hotel, Ferienwohnung oder Campingplatz) verrichtet. Entsorgen Sie in jedem Fall, vor allem wenn sich das Malheur innerhalb der Anlage nicht verhindern ließ, die Hinterlassenschaften. In Ihrer Kofferpackliste sollte deshalb auch der Punkt „ausreichende Gassi-Sets“ stehen.
Behalten Sie den Hund immer in Ihrer Nähe und lassen Sie ihn nicht in der wenig vertrauten Umgebung länger allein. Damit verhindern Sie, dass der Hund von Ihnen unbemerkt die Nachbarschaft durch lautes Bellen belästigt. Gerade bei Tieren mit wenig Reiseerfahrung ist dieser Punkt wichtig.
Leinen Sie den Hund in einem unübersichtlichen Gelände (z.B. zwischen den Dünen oder auf gut genutzten Rad- und Wanderwegen) unbedingt an. Somit schränken Sie auch die Gefahr ein, dass Ihr Urlaub stressig verläuft.
Wenn Sie mit Ihrem besten Freund zum Meer reisen, achten Sie darauf, dass er kein Salzwasser trinkt, denn dies kann durchaus zu Übelkeit und Erbrechen führen. Das gleiche gilt für stehende Gewässer, Pfützen und Gräben, vor allem im Frühjahr und Herbst. Denn dann sind diese durch landwirtschaftliche Dünger oder Gülle oftmals überdurchschnittlich belastet.
Ernstzunehmende Anzeichen einer Infektion durch im Wasser befindliche Bakterien sind Lähmungserscheinungen, starkes Speicheln oder Würgen, sowie ein deutliches Einknicken beim Gehen. Spätestens dann ist der sofortige Besuch des Tierarztes angebracht. Achten Sie auch darauf, dass kein Aas (z.B. tote Fische) angefressen werden. Man weiß nie an welchen Krankheiten diese Tiere gestorben sind.
Außerdem besteht die Gefahr einer Sandkolik, wenn der Hund „stundenlang“ im Flachwasser nach den Wellen schnappt oder beim Frisbeespielen viel Sand schluckt. Der Magen kommt mit großen Mengen Sand einfach nicht zurecht.
Nach dem Spaziergang empfiehlt sich immer eine Süßwasserdusche, damit eventuelle Salzreste aus dem Fell entfernt werden und somit Verfilzungen verhindert werden. Es kann aber auch vorkommen, dass Ihr Hund etwas wasserscheu ist. Denken Sie daran, ihm in solchen Fällen einen schönen Schattenplatz (z.B. mit einem Strandsegel) einzurichten.
Sonnenschutz ist also auch für Ihren Liebling wichtig. Besonders bei hellen Nasen, kann man etwas unparfürmierte Sonnencreme (Babyabteilung der Drogeriektten) auf die Nase cremen und einen Sonnenschirm aufstellen. Für durchaus übliche Verletzungen durch Muscheln kann man kleine Schühchen und Salbe einpacken.
Hier finden Sie weitere Praxistipps für das Wohlbefinden Ihres Hundes
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bemerkt, daß selbst im Juli und August, bei Temperaturen jenseits der 30ºC Marke, im Ferienort Riumar stets ein angenehmer kühlender Wind von der Seeseite herrührt.
entfernt). Die meisten Hundebesitzer beginnen Ihre Anreise schon am Freitag vor dem eigentlichen Anreisetag, am späten Nachmittag oder gegen Abend und nutzen die kühleren Temperaturen während der Nacht für die Autobahnfahrt.