Hund und Hitze: 20 Tipps für die heißen Hundstage

Veröffentlicht von Marcus Belli am 17. Juli 2016

13533110_1604738123172320_8142290554670386666_nHund und Hitze: 20 Tipps für den heißen Sommer und Hundstage.

Wir hoffen doch, dass es in den nächsten Tagen endlich der Sommer kommt und dann ist bestimmt wieder mit einer Hitzewelle zu rechnen.

Für unterwegs oder auch die Hitze Zuhause gibt es unglaublich „coole“  Accessoires, die den Hunden das Leben leichter machen. Ob als Kühlmatte, Kühl-Weste oder als Kühl-Halsband: das hilft alles großartig weiter.

Die so genannten „Hundstage“ mit 30 ° und mehr sind angesagt. Wir haben die besten Tipps für euch, um diese Hundstage entspannt mit euren Vierbeinern zu überstehen:

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55. CARAVAN SALON DÜSSELDORF feiert die Geschichte des Caravanings

Veröffentlicht von Marcus Belli am 12. Juli 2016

CARAVAN SALON LogoNehmen Sie teil am großen Caravaning-Film- und Fotowettbewerb und sichern Sie sich Ihre Chance auf einen Kult-Caravan! 

Seit 1962 gilt der CARAVAN SALON als international führende Branchenmesse rund um die mobile Freizeit. Das Jubiläum ist Anlass, um einmal zurück zu den Anfängen des Caravanings zu blicken. Wie keine andere Urlaubsform steht Caravaning für Freiheit, Naturnähe und Unabhängigkeit. Nehmen Sie auf www.caravaning-info.de/geschichte teil am Film- und Fotowettbewerb rund um ihre schönsten Caravaning-Erlebnisse von 1962 bis heute und gewinnen Sie einen Kult-Caravan im Retro-Design und andere hochwertige Sachpreise.

Unabhängig von festgelegten Check-In-Zeiten und vorgegebenen Urlaubsprogrammen von der Stange einfach einsteigen, losfahren und anhalten, wo es am schönsten ist. Caravaning bedeutet flexibles Reisen im eigenen, individuellen Rhythmus, bei dem man auf nichts verzichten muss: Natur entdecken, Freiheit erleben, Freizeit genießen. Heimweh kommt dabei nicht auf, denn sein eigenes Zuhause auf vier Rädern hat man stets bei sich. So ist man auch in der Ferne immer dort, wo man sich am wohlsten fühlt.

Jeder Caravaning-Fan weiß diese Vorteile des mobilen Reisens zu schätzen. Seit Jahrzehnten machen Tausende Familien, Paare und Freunde Urlaub im Reisemobil oder Caravan. Dabei werden Erlebnisse zu Erinnerungen. Und was gibt es schöneres, als in Erinnerungen zu schwelgen? Deshalb werden Ihre schönsten Filme und Fotos mit dem Reisemobil oder Caravan gesucht.

Zur Feier des 55. CARAVAN SALON findet ein großer Caravaning Film- und Fotowettbewerb statt: Machen Sie mit und laden Sie ab sofort Ihre schönsten Aufnahmen seit 1962 auf www.caravaning-info.de/geschichte hoch. Die besten Einsendungen werden in einem Film auf der Messe präsentiert. Caravaning-LogoSie wollen Teil des Films und der „Geschichte des Caravanings“ sein? Je früher Sie Ihr Material einsenden, desto höher sind Ihre Chancen darauf. Und vergessen Sie nicht: Es winken tolle Preise für Ihre nostalgischsten Einsendungen. Dabei gilt: Je älter das Material ist und je höher der „Nostalgie-Faktor“, desto besser! Eine fachkundige Jury sichtet die Einsendungen und bewertet sie anhand historischer und thematischer Qualität. Alternativ können Sie Ihr digitalisiertes Material während des CARAVAN SALON, vom 27. August bis 4. September 2016, am Caravaning-Aktionsstand in Halle 10, Stand Nr. A 21 abgeben.

Zu gewinnen gibt es für die besten Fotos und Filme einen Kult-Caravan im Retro-Design, eine zweiwöchige Caravaning-Reise zu den 5-Sterne-Campingplätzen von LeadingCampings und eine hochwertige digitale Spiegelreflexkamera, die schon bald Ihre schönsten Erinnerungen festhalten kann.

Alle Informationen rund um den Film- und Fotowettbewerb finden Sie auf www.caravaning-info.de/geschichte.

 

Hinweis für Redaktion

Veröffentlichung Frei – Belegexemplar erbeten

ep communication GmbH

Bayenthalgürtel 7

50968 Köln

Tel. 0221/96 98 95 -90

Fax. 0221/96 98 95 -96

www.ep-communication.de

 E-Mail: info@ep-communication.de

Senden Sie Ihre schönsten Caravaning-Erinnerungen von 1962 bis heute und gewinnen Sie hochwertige Preise!

Als Hauptgewinn winkt der Kult-Caravan im Retro-Design. (Bildquelle: Knaus Tabbert)

Bildquelle Knaus Tabbert

Für den Zweitplatzierten winkt eine 14-tägige Caravaning-Traumreise zu einem 5-Sterne-Campingplatz von LeadingCampings. (Bildquelle: LeadingCampings)

Bildquelle LeadingCampings

 

Der dritte Preis wird mit einer hochwertigen digitalen Spiegelreflexkamera prämiert (Bildquelle: www.canon.de)

EOS 750D EF-S18-135STM FRA Bildquelle Canon

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Checkliste: Wichtiges für einen Urlaub mit dem Hund einpacken

Veröffentlicht von Marcus Belli am 12. Mai 2016

Jedes Jahr verreisen Millionen Deutsche in den Urlaub. Seit Jahren ist beim Urlaub ein Trend zu beobachten: Die Reisedauer wird kürzer und die Anzahl der Urlaube im Jahr wächst. Eine Gruppe genießt eine Sonderstellung: Hundehalter. Sie mussten früher ihren Urlaub penibel genau planen und auf Hasso abstimmen. Inzwischen kommen auch Reiseveranstalter auf den Hund und richten sich mit ihrem Angebot an diese Zielgruppe.

Urlaub mit Hund – drei Wörter, die auf den Suchergebnisseiten von Google rund 27 Millionen Treffer liefern. Es ist nicht verwunderlich, immer mehr Hundebesitzer möchten ihren Urlaub mit dem treuen Vierbeiner verbringen. Die Nachfrage wurde von Anbietern registriert. Immer mehr Ferienhäuser und Hotels, aber auch Wellnessangebote und Anbieter von Kreuzfahrten akzeptieren die Tiere auf vier Pfoten. Noch handelt es sich um ein Nischenangebot, deshalb müssen Hundebesitzer vor dem Urlaub einige Hinweise beachten, bevor sie ihren Urlaub antreten. Die wichtigsten Punkte behandelt die nachfolgende Checkliste.

1. Einen hundefreundlichen Reiseort wählen

Hunde sind äußerst beliebte Tiere, das gilt selbst bei Nichthaltern. Laut dem Verband für das Deutsche Hundewesen mögen 70 Prozent der Nichthalter die Tiere gern oder sehr gern. Nur sechs Prozent sind keine Freunde der Vierbeiner.

Dass Menschen Hunde mögen, bedeutet nicht automatisch, dass sie auch überall willkommen sind. In der Vergangenheit war es für Hundebesitzer nicht ganz einfach, eine Bleibe zu finden, wo die Vierbeiner akzeptiert werden. Zwar ist die Situation heute lockerer, es ist aber nach wie vor zu erfragen, ob Hunde im Ferienhaus oder Hotel erlaubt sind.

Nicht nur die Unterkunft muss passen, sondern auch das Reiseland beziehungsweise der Ort. Es gibt Hunde, die vertragen ein bestimmtes Klima nicht. Weiterhin sind die Einreisebestimmungen verschiedener Länder zu prüfen, dazu mehr im nächsten Abschnitt.

2. Die Einreisebestimmungen prüfen

Die Ehefrau von Johnny Depp, Amber Heard. machte Schlagzeilen, als sie versuchte, ihre beiden Yorkshire-Terrier mit ihrem Privatjet in Australien einzufliegen, ohne sie zu deklarieren. Inzwischen wurde sie zu einer Geldstrafe in Höhe von 1.000 Australische Dollar verurteilt. Australien besitzt strenge Quarantänebestimmungen, um Tierkrankheiten zu vermeiden.

In der Europäischen Union gibt es eine Regelung, die die Einschleppung und Verbreitung von Tollwut unterbinden soll. Seit 2004 gilt deshalb die Verordnung 998/2003 (PDF) für Haustiere, die innerhalb der EU-Mitgliedsstaaten reisen. Sie besagt, dass die Tiere elektronisch gekennzeichnet sein müssen, um sie eindeutig identifizieren zu können. Weiterhin ist beim Reisen der Heimtierausweis mitzuführen.

In einigen Ländern gelten Sonderregelungen. Diese können beispielsweise beim Auswärtigen Amt geprüft werden.

3. Ich packe meinen tierischen Koffer

Für Menschen ist der Urlaub in einem fremden Land mit Aufregung verbunden. Ganz so spannend mögen es die Freunde auf vier Pfoten nicht. Sie benötigen vertraute Dinge in ihrer Umgebung, damit sie sich wohlfühlen – und diese gehören alle in den Koffer.

Hundehalter sollten vor Abreise eine Checkliste erstellen, in der sie alle Dinge aufschreiben, die in den Koffer gepackt werden sollen. Einige Beispiele:

  • Futter & Leckerchen
  • Trink- und Fressnapf
  • Wasserflasche
  • Bürste und Kamm
  • Decke oder Korb
  • Spielzeug
  • Heimtierausweis
  • Reiseapotheke
  • Leine

Die Reiseapotheke ist besonders wichtig. Sie sollte gemeinsam mit dem Tierarzt abgestimmt werden, denn dieser weiß genau, welche Probleme Hunde während einer Reise haben können. Neben Medikamenten gehören folgende Dinge in die Reiseapotheke:

  • Einweghandschuhe
  • Zeckenzange, Pinzette und Schere
  • Desinfektionsmittel
  • Heil- und Wundsalben
  • Mullbinden und -kompressen
  • Fieberthermometer
  • Pfotensalbe

4. Stressfrei mit dem Hund anreisen

Die Anreise stellt für die meisten Hundebesitzer die größte Herausforderung dar. Das Ziel ist immer dasselbe: Mit dem Hund möglichst schnell und stressfrei anreisen. Je nachdem, welche Distanz zurückgelegt werden muss, ist das nicht immer einfach.

Folgende Möglichkeiten gibt es:

  1. Auto: Für kurze Distanzen ist das Auto die beste Wahl. Selbst diejenigen, die kein Auto besitzen, können einen Pkw mieten. Der Vorteil des Automobils liegt darin, bei Bedarf Pause machen zu können, damit sich der Hund bewegen kann.
  2. Flugzeug: Längere Distanzen müssen mit dem Flugzeug zurückgelegt werden. In diesem Fall müssen Herrchen bei der Airlines nachfragen, ob der Hund mitfliegen darf. Je Flug darf meist nur eine bestimmte Anzahl an Tieren an Bord.
  3. Bahn: Für mittellange Strecken lohnt sich die Reise mit dem Zug. Herrchen sind beraten, häufig umzusteigen, damit sich Hasso bewegen kann. So kommt für ihn auch keine Langeweile auf.

5. Tipps zur Ernährung im Urlaub

Der Deutsche Tierschutzbund rät, den Hund wie zu Hause zu ernähren. Das bedeutet auch, das Hundefutter mitzunehmen. Es ist nicht empfehlenswert, Futter im Urlaubsort zu kaufen, da es der Hund nicht kennt.

In warme Regionen sollten Hundebesitzer ausschließlich Trockennahrung mitnehmen. Feucht- sowie Nassfutter verdirbt dort relativ schnell. Gerade in den ersten Tagen ist darauf zu achten, den Organismus des Tieres nicht zu überlasten. Deshalb füttert man dem Tier häufig kleine Portionen. Gerade in warmen Reiseorten ist darauf zu achten, dem Tier regelmäßig und ausreichend frisches Wasser zur Verfügung zu stellen. Der Hund sollte sich nicht aus irgendwelchen Trinknäpfen bedienen, damit er sich nicht von anderen Tieren ansteckt.

In der Rubrik tierische Tipps bietet Futterhaus weitere nützliche Hinweise zu diesem Thema. Viel Spaß beim Lesen!

Hunderassen bei hundeseite.de – alle Rassen im Detail

Veröffentlicht von Marcus Belli am 28. April 2016

hundeseite.de

Hunderassen bei hundeseite.de – alles Nützliche und Wissenswerte rund um unsere geliebten Vierbeiner gibt es auf dieser informativen Website. Alle, die sich über die verschiedenen Hunderassen informieren möchten, kommen hier voll auf ihre Kosten. Natürlich bietet http://www.hundeseite.de/hunderassen/ nicht nur zu den vielen verschiedenen Hunderassen Informationen an, es gibt noch jede Menge mehr zu entdecken. Wir wollen aber zunächst nur einmal unser heutiges Titelthema näher betrachten.

Nach einer Einführung zur Begrifflichkeit der Hunderassen, deren geschichtlichen Hintergrund und der Betrachtung des FCI (Federation Cynologique Internationale – dem Weltverband der Kynologie) geht es auch schon los mit einer sehr ausführlichen, bebilderten Übersicht über die Rassen.

Hunderassen bei hundeseite.de nach Größe sortiert

Schaut man sich die sehr übersichtliche und gut bebilderte Auflistung an, fällt direkt die Sortierung nach Größe/Schulterhöhe der Hunderassen auf.

Die Staffelung sieht wie folgt aus:

–          Hunde unter 40 cm

–          Hunde 40 – 60 cm

–          Hunde 61 – 70 cm

–          Hunde über 70 cm

Die Auflistung wird zudem mit je einem gut zu erkennenden Bild der jeweils beschriebenen Rasse dargestellt.

Doch was steckt an Informationen hinter den einzelnen Hunderassen bei hundeseite.de im Detail? Wir haben uns einmal eine Hunderasse angeschaut. Ein Klick auf ein zufällig ausgewähltes Bild öffnet eine neue Seite.

Der Labrador

LabradorSchon beim ersten Blick bietet sich eine gut sortierte Übersicht an Informationen zu dem gewählten Hund. Relevante Dinge wie FCI-Nummer, Verwendung, Farbe und Größe fallen sofort ins Auge. Auch gibt es direkt verschiedene Beispielbilder von Labradoren zu sehen.

Präzise wird erklärt, welches Aussehen diese Hunderasse ausmacht – Fellbeschaffenheit und Fellfarbe gehören dazu.

Auch die nützlichen Informationen zu seinem Wesen und der vorgeschlagenen Haltung lassen keine Wünsche offen. So erfahren Sie zum Beispiel, dass der Labrador ein familienfreundlicher und bewegungsfreudiger Hund ist.

Eine Bildergalerie zu Labradoren in verschiedenen Lebenssituationen und Altersstufen rundet die gelungene Infoseite ab.

Alle Hunderassen detailliert beschrieben

Alle aufgelisteten Hunderassen sind in der gleichen Art und Weise beschrieben, wie der von uns ausgewählte Labrador. Alles, was man an Nützlichem und Wissenswertem benötigt, findet man auch jeweils.

Ein Blick auf diese überaus informative Seite lohnt sich allemal, schauen Sie doch einfach einmal vorbei!

 

Mit dem Hund in den Urlaub – Zu Lande, zu Wasser und in der Luft

Veröffentlicht von Marcus Belli am 27. April 2016

neue-version-infografik-hundeurlaub-mit-frau-auf-dem-auto1Urlaubszeit ist die schönste Zeit. Das gilt auch für Hundebesitzer. Während Leute ohne Haustiere relativ unkompliziert verreisen können, gilt es beim Urlaub mit Hund einiges zu beachten. Eine umsichtige Planung und die richtige Wahl des Reiseziels sind entscheidend für entspannte Ferientage – für Mensch und Hund versteht sich. Anders als im Alltag gelten in einigen Ländern besondere Regeln: Einreise und Aufenthalt unterliegen unterschiedlichen Bestimmungen und Gepflogenheiten. Der folgende Artikel soll Anreize bieten, die thematisch ausführende Infografik bietet eine Übersicht über die wichtigsten Einreisebestimmungen der europäischen Länder.

Hundeurlaub ganz individuell mit dem Auto:

Bei vielen Menschen gehört der treue Vierbeiner ganz selbstverständlich zur Familie und darf dabei auch im Urlaub nicht fehlen. Leute ohne Hund können dieses Verhalten nicht zwingend nachvollziehen und würden besonders für den Urlaub einige Einschränkungen auf sich zu kommen sehen. Anstatt mit dem Flugzeug oder dem Schiff zu verreisen, gilt für Familien bestehend aus Mensch und Hund besonders das Auto als Reisetransportmittel Nummer 1. Der Hund findet hierbei entweder angeschnallt auf der Rückbank platz oder, in einer reisetauglichen Transportbox. Diese schützt den Hund vor Verletzungen oder sogar dem Tod bei ungeplanten Bremsmanövern. Bei Fahrten an heißen Tagen aber unbedingt auf ausreichende Belüftung und Sonnenschutz achten. Niemals den Hund bei geschlossenen Fenstern alleine im Auto zurücklassen.

Mensch und Hund im Wohnmobil:

Wer sich und seinen vierbeinigen Gefährten Luxus auf vier Rädern bieten kann oder möchte, der fährt mit einem Wohnmobil durch die Länder. Aus der Sicht des Hundes handelt es sich dabei um eine transportable Hundehütte, natürlich mit allen Vorzügen an Verköstigung und Gemütlichkeit. Viele Campingplätze erlauben die Unterbringung von Hunden grundsätzlich oder bieten ausgewiesene Bereiche im Gelände an. Trotz all der Gemütlichkeit sollten Urlauber auch daran denken, dass die Wände des Wohnmobils meist dünn und ihre Hunde dafür sehr hellhörig sind. Fast überall gilt die Regel, dass Hunde stets an der Leine zu führen sind, manchmal werden auch Maulkörbe vorgeschrieben.

Hund fährt auch Bus:

Unter Umständen eignet sich auch der Reisebus für einen Urlaub mit Hund. Durch Pausen an Autobahnraststätten erhalten auch die Hunde die Möglichkeit sich zu erleichtern und sich zumindest kurz die Beine zu vertreten. Dennoch, besonders durch die Enge im Bus kommt eine Busreise vielleicht nur für sehr entspannte und zudem eher kleine Hunde infrage. Rücksichtsvolle Hundehalter sollten zudem auf die Bedürfnisse der anderen Fahrgäste achten.

Funktioniert die Hundeurlaubsreise auch mit der Bahn?

Selbiges gilt auch für die Reisemöglichkeit auf den Schienen. Mit der Bahn in den Urlaub zu fahren bietet Vorteile aber auch Nachteile. Je nach Platzangebot kann so eine Fahrt durchaus entspannend sein, aber auch das Gegenteil bedeuten. Optimal wäre eine Buchung in einer separaten Kabine, bei Platzreservierungen in größeren Abteilen ist die Bewegungsfreiheit dagegen sehr eingeschränkt. Bei der Bahn können außer bei Umstiegbahnhöfen keine Pausen eingelegt werden, daher sollte der Hund vor Fahrtbeginn genügend Auslauf und die Möglichkeit der Bewegung geboten bekommen. Wie auch bei der Reise im Fernbus haben es kleine Hunde auch hier wesentlich einfacher als ihre großen Artgenossen.

Der Hund im Flugzeug, nur bedingt empfehlenswert:

Die Reise im Flugzeug ist für sehr kleine Hunde nicht wirklich problematisch, denn diese dürfen auch als Handgepäck beim Hundehalter in der Flugkabine bleiben. Natürlich sollte auch hierbei darauf geachtet werden, dass der Platz stark begrenzt ist und entsprechende Kontingente bei den Fluglinien geprüft und reserviert werden müssen. Für größere Hunde kommt nur die Transportmöglichkeit in einer Box im Frachtraum infrage. Diese speziellen Cargobereiche sind klimatisiert, für viele Hunde ist diese Art der Reise sehr stressig und belastend. Für die Beruhigung helfen Arzneimittel. Bei Flureisen sollte deutlich darauf geachtet werden, welche Einreisebestimmungen die Reiseländer aufzeigen. Zum Beispiel Hawaii verlangt eine Quarantänezeit von 120 Tagen. Wichtig ist ach die Einhaltung von Impfungen und Registrierungen durch Mikrochip oder Tätowierung am Ohr des Hundes.

Des Hundes große Überfahrt per Schiff:

Während das Reiseziel mit dem Flugzeug recht schnell erreicht werden kann, ist eine Überfahrt mit dem Schiff meist von langer Dauer. Deshalb gibt es auch kaum Redereien, die auf den Kreuzfahrtschiffen die Mitnahme von Hunden erlauben. Möglich ist solch eine Reise zum Beispiel auf der Queen Mary 2 auf der großen Atlantiküberfahrt. Hier werden spezielle Zwinger zur Verfügung gestellt, allerdings darf der vierbeinige Reisegast diesen Bereich nur zum Gassigehen an Deck verlassen. Selbstverständlich dürfen die Hundehalter ihre Hunde jederzeit besuchen.

Allgemeine Einreisebestimmungen

Die je nach Urlaubsland spezifischen und sehr unterschiedlichen Einreisebestimmungen für Haustiere können auf der Infografik eingesehen werden. Die Übersicht zeigt, worauf die Herrchen und Frauchen bei der Urlaubsplanung achten müssen. Mit dem Besuch beim Tierarzt lassen sich nötige Impfungen überprüfen und gegebenenfalls erledigen. Wichtig ist, dass der Hund registriert ist, etwa durch den inzwischen gängigen Mikrochip, der knapp unter die Haut des Hundes eingesetzt wird. Weiterhin sollte der Impfpass aktuell gehalten werden und über die bisherige Impfhistorie Auskunft geben. Der Besuch beim Veterinärarzt kann auch gut für die Besorgung einer Reiseapotheke für den Vierbeiner genutzt werden

Ärger an der Ostsee

Wie wichtig die Vorabinformation über das jeweilige Reiseland ist, zeigt der Fall Dänemark. Das eigentlich als sehr hundefreundlich bekannte und nahe Urlaubsland ist in den vergangenen Jahren stark in die Kritik gekommen. Zahlreiche Berichte sorgten für Beunruhigung, dass Hunde willkürlich beschlagnahmt und eingeschläfert wurden. Dabei war es unerheblich ob es sich um die Tiere von Urlaubsgästen oder von Einheimischen handelte. Hunde aus 13 angeblich gefährlichen Hunderassen oder auch Kreuzungen daraus darf es seit Juli 2010 in Dänemark nicht mehr geben. Hunde dieser Rassen, die vor diesem Termin geboren wurden, dürfen mit strengen Auflagen weiter gehalten werden. Zwar hat Dänemark dieses Gesetz zum Juli 2014 leicht entschärft, dennoch dürfen Hunde, die als Kampfhunderasse eingestuft werden, immer noch beschlagnahmt und offiziell eingeschläfert werden. Wer dort zum Opfer dieser Gesetzeslage wird, der darf bei einem Beißvorfall einen Sachverständigen zur Prüfung sich zur Seite ziehen. Auch wird das eigenständige Töten von wiederholt streunenden Kampfhunden durch Grundbesitzer mit einer Bußgeldzahlung von 270 Euro geahndet. Für betroffenen Hundehalter und Urlauber ganz sicher nur ein schwacher Trost.

Vierbeiniger Besuch des Königreiches wird einfacher

Eine positive Änderung der Einreisebestimmungen zeigt sich im Fall der Reiseländer Großbritannien oder Schweden. Lange Zeit galten hier spezielle Bedingungen, was das Mitführen von Hunden betrifft und dies stark erschwerte. So musste eine Tollwutimpfung lange im Vorfeld zur Reise geplant und durchgeführt werden. Die Erbringung des Tollwut-Titers folgte eine Wartezeit von sechs Monaten, vorher durfte die Einreise nicht geschehen. Inzwischen sieht das EU-Recht eine allgemeine Gültigkeit innerhalb der Mitgliedsstaaten vor. Seit Januar 2012 reicht der Nachweis, einer Tollwutimpfung die mindestens 3 Wochen zurückliegt. Das Mitführen des EU-Impfpasses, wie auch die Registrierungspflicht des Hundes durch Mikrochip ist inzwischen Pflicht.

Der Gast ist König, wenn dieser sich an Regeln hält

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass eine Reise mit dem Hund innerhalb von Europa zwar allgemeingültigen Vorschriften unterliegt, es dennoch zum Teil sehr spezielle Auflagen einzuhalten gilt. Der Urlaub mit dem Hund ist für viele Menschen ganz selbstverständlich, eine Reise ohne den vierbeinigen Gefährten unvorstellbar. Auch für die Hunde bedeutet die gemeinsame Zeit an unbekannten Orten ein großes Abenteuer, die Erinnerungen an die schöne Zeit bleiben ganz sicher unvergessen. Damit diese Erinnerungen auch positiv im Gedächtnis wirken, sollten die Urlaub suchenden Menschen vorausschauend planen und sich auch im Urlaubsland entsprechend verantwortungsbewusst verhalten. Wie heißt es doch bekanntlich “Andere Länder andere Sitten“. Wer dies beherzigt wird sicher auch als willkommener Urlauber im Reisegastland behandelt.

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Barfen für Anfänger mit PETS DELI

Veröffentlicht von Marcus Belli am 19. April 2016

Die Gesundheit unserer Fellnasen liegt uns sehr am Herzen. Dafür ist eine artgerechte und gesunde Ernährung essenziell. Dafür orientieren sich mittlerweile immer mehr Tierhalter am BARF-Prinzip, also dem Füttern von Hunden und Katzen mit rohem Fleisch. Allerdings ist es Vielen auch zu umständlich und kompliziert. PETS DELI ist ein junges Berliner Unternehmen, welches auf dieses Problem eingeht. Es stellt nach dem BARF-Prinzip frisches, fertig portioniertes Katzen- und Hundefutter in Lebensmittelqualität her und liefert es dem Kunden direkt an die Tür.

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Was bedeutet Barfen und warum PETS DELI?

Viele Tierhalter beziehen ihr Futter aus dem Supermarkt, der Drogerie oder dem Fachhandel. Was die Meisten dabei nicht wissen ist, dass der Großteil dieses Fertigfutters von minderwertiger Qualität ist. Oft werden tierische Nebenerzeugnisse, also Schlachtabfälle wie Geschlechtsteile, Fell und medikamentenbelastete Innereien, als Ersatz für hochwertiges Fleisch verarbeitet. Um das Futter dann appetitlicher zu machen, werden Geschmacksverstärker und Lockstoffe, sowie Zucker und minderwertiges Getreide beigemengt. Alle diese Zutaten sind für die Tiere schwer zu verdauen und können zu Diabetes mellitus oder Parodontose führen. Die Biologisch Artgerechte Rohfleisch-Fütterung (kurz BARF) orientiert sich an der Ernährung der Tiere in der freien Wildbahn. Dort fressen sie rohes Fleisch, Knochen und beziehen weitere Nährstoffe aus dem Mageninhalt ihrer Beutetiere. Diesen Gedanken hat PETS DELI aufgegriffen. Um dem Tierhalter die Rohfütterung zu erleichtern, hat das Unternehmen fertige Menüboxen entwickelt, welche rohes Muskelfleisch und gesunde, pflanzliche Beilagen enthalten. Wer ein aktiveres Tier zu Hause hat, kann mit einem Mausklick auch noch Kohlenhydrate in Form von gekochtem Reis oder Kartoffeln hinzufügen.

Petsdeli

Barfen für die Katze

Katzen benötigen von Natur aus einen hohen Fleischanteil in ihrer Ernährung. Sie sind ursprünglich Wüstentiere und trinken deshalb sehr wenig. Die nötige Flüssigkeit nehmen sie über ihre Nahrung zu sich. Die PETS DELI Menüs bestehen zu mindestens 85% aus rohem Muskelfleisch, wie zum Beispiel Pute, Rind oder auch Känguru. Letzteres ist eine hypoallergene Fleischsorte, welche deshalb auch besonders gut für allergische Tiere geeignet ist. Das Fleisch wird dann noch mit Obst oder Gemüse ergänzt, um wichtige Vitamine und Nährstoffe zu liefern. Wir empfehlen, dem Futter immer noch natürliche Nahrungsergänzungen hinzuzufügen, um den Tieren eine optimale Nährstoffversorgung zu bieten.

Barfen für den Hund

Auch für Hunde empfiehlt sich die Fütterung mit hochwertigem, rohem Fleisch. Es reinigt die Zähne und stärkt die Kaumuskulatur, ist leicht verdaulich und enthält viele gesunde Nährstoffe. Hunde sollten einen Fleischanteil von mindestens 60% in ihrem Futter haben. PETS DELI ergänzt auch hier das Fleisch mit Obst oder Gemüse. Bei Hunden sollten Sie ebenfalls das Futter zusätzlich mit natürlichen Mineralien und Nährstoffen anreichern. Je nach Größe, Gewicht und Aktivitätslevel, variiert auch die Menge an Futter die Ihr Tier benötigt. Hier lässt sich als Faustregel folgende Formel anwenden: Körpergewicht des Hundes x 0,02 = tägl. Futtermenge in kg

Beispiel: 8kg, 3 Jahre, normale Aktivität, gesund 8 x 0,03 = 240g pro Tag

Natürlich geht das Angebot von PETS DELI über die Rohfleisch-Menüboxen hinaus. Es gibt auch viele biologische Nahrungsergänzungen oder Kausnacks, wie Trockenfleisch und  Knochen im Angebot.

Testen Sie PETS DELI doch einfach mal – es gibt eine Geld-zurück-Garantie, kostenlosen Versand und eine kompetente Beratung von Ernährungsexperten. Was möchte man mehr?

Mit Hund unterwegs: Tierfreundliche Städte in Europa

Veröffentlicht von Marcus Belli am 01. März 2016

Laut dem Verband für das Deutsche Hundewesen leben rund fünf Millionen Hunde in Deutschland. Die Vierbeiner genießen eine hohe Sympathie in der modernen Gesellschaft und ihre Besitzer trennen sich nur ungern von den tierischen Freunden. Selbst ihren lang ersehnten Urlaub planen Hundebesitzer auf eine Weise, die das Haustier mit einbezieht.

Der Urlaub mit Hund ist aus organisatorischer Sicht nicht ganz unkompliziert. Hundehalter müssen bei der Reiseplanung viele Dinge berücksichtigen, die sie ohne den Besitz eines Vierbeiners ignorieren könnten. Nachfolgend informieren wir über tierfreundliche Städte, in denen sich Hund und Besitzer wohlfühlen werden.

5 deutsche Städte, in denen das Hundeleben gut ist

Hundebesitzer denken bei der Planung ihres anstehenden Urlaubes an ihren Vierbeiner. Dieser soll bei der wohlverdienten Auszeit nicht beim Nachbarn bleiben, sondern gemeinsam mit dem Herrchen den Urlaub genießen. Die erste Hürde: Eine Stadt finden, die eine ausgeprägte Hundefreundlichkeit besitzt.

Das Problem ist schnell gelöst. Passend zum Welthundetag hat issnruede.de eine Studie erstellt, die Deutschlands Städte bezüglich ihrer Hundefreundlichkeit analysiert. Das Ranking sieht wie folgt aus:

  1. Leipzig
  2. Mannheim
  3. Dresden
  4. Hannover
  5. München

Die Studie richtet sich in erster Linie an Hundebesitzer, die in einer hundefreundlichen Stadt wohnen möchten. In das Ranking flossen Faktoren wie die Hundesteuer und Anzahl der Artgenossen ein. Weiterlesen »

St. Peter-Ording: Hundestrände an der Nordseeküste

Veröffentlicht von Marcus Belli am 25. November 2015

st.peter_ording_ferienhaeuser_ueber_uns_teaserSt. Peter-Ording zieht jedes über 300.000 Besucher an, die über zwei Millionen Übernachtungen generieren.

Ein Großteil der Gäste kommt zum Badeurlaub im Sommer. Doch auch die Nebensaisons im Frühling, Herbst sowie Winter erfreuen sich großer Beliebtheit. Eine Kundschaft der Nebensaison sind Hundebesitzer und ihre Begleiter auf vier Pfoten.

Dünen und Wald so weit das Auge sehen kann, eine frische Meeresbrise und singende Vögel untermalen die schöne Aussicht – St. Peter-Ording bietet Touristen zu jedem Zeitpunkt des Jahres einen eindrucksvollen Kontakt mit der Natur.

Im Sommer reisen viele Familien für ihren Badeurlaub in die Region. Hundebesitzer warten, bis die Hauptsaison vorbei ist. Wenn die Wassertemperatur zu kalt zum Baden ist, reisen sie mit ihrem tierischen Freund an.

Nicht umsonst wurde die Region zum UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer ernannt. Jeder Quadratzentimeter rund um St. Peter-Ording lädt zum Spazieren, Spielen und Verweilen ein. Für den Aufenthalt benötigen Menschen und Tiere zunächst eine Bleibe.

Tierfreundliches Feriendomizil finden

St. Peter-Ording ist grundsätzlich eine tierfreundliche Region. Familien mit Hunden müssen jedoch eine genauso tierfreundliche Unterkunft finden. Nicht jeder Besitzer eines Ferienhauses ist über tierische Gäste erfreut.

Um sich die Suche zu erleichtern, können Hundebesitzer auf der Webseite von Golde SPO nach Ferienwohnungen und -häusern in St. Peter-Ording suchen, die Haustiere genauso wie ihre Besitzer willkommen heißen. Über die Suchfunktion haben Urlauber die Möglichkeit, nach einem Feriendomizil zu suchen, das Haustiere explizit erlaubt. Dank der simplen Filterfunktion müssen sie nicht lange nach der perfekten Bleibe suchen.

Die Hundestrände in St. Peter-Ording

St. Peter-Ording liegt in unmittelbarer Nähe an dem Weltnaturerbe Wattenmeer. Hier befinden sich Schafe, Vogelarten und andere Tiere, die am Strand, in den Dünen, Wäldern und Salzwiesen leben – und natürlich bewundert werden können. Um ihnen ein ungestörtes Leben zu gewährleisten, herrscht überall Leinenpflicht (Gesetz zum Schutz des schleswig-holsteinischen Wattenmeeres (Nationalparkgesetz – NPG), § 5). Hunde sollen die Tiere bei ihrer Futtersuche oder beim Brüten nicht stören. Respektieren Sie diese Regel, auch wenn Sie der Ansicht sind, Ihr Hund würde anderen Tieren kein Leid zufügen.

Die Leinenpflicht hindert Hundebesitzer nicht, auf ihre Kosten zu kommen. Alle Badestellen der vier Ortsteile (Bad, Böhl, Dorf sowie Ording) besitzen spezielle Hundestrände. Hundebesitzer können hier einen Strandkorb mieten. Doch auch hier gilt die Leinenpflicht! Kinder und andere Strandgäste sollen zu jedem Zeitpunkt geschützt sein.

Die Hundestrände in St. Peter-Ording lauten wie folgt:
◾Bad: Strandbereich E
◾Böhl: Strandbereich D
◾Ording: Strandbereich J
◾Ording Nord FKK: Strandbereich D

Neben den Hundestränden können Tierbesitzer St. Peter-Ording mit ihren Vierbeinern auch auf Wanderwegen, Dünen sowie Fußgängerzonen erkunden. Leinenpflicht gilt auch hier.

Urlaub mit (Erziehungs)training kombinieren

Der Urlaub ist nicht immer nur zum Entspannen da. Einige Hundebesitzer wollen eine bessere Beziehung zu ihrem vierbeinigen Freund aufbauen. In St. Peter-Ording gibt es Hundetrainer, die einen sogenannten Erziehungsurlaub anbieten. Es handelt sich um ein (zeitlich) abgespecktes Hundetraining, das mit einem erholenden Urlaub kombiniert wird.

Der Erziehungsurlaub beginnt mit einer Bestandsaufnahme des Trainers, der Herrchen und Tierchen kennenlernt. Anschließend werden Themen besprochen und Ziele festgelegt, die in einer gewissen Zeit erreicht werden sollen. Jeden Tag gibt es (eine oder mehrere) Trainingseinheiten, die Mensch und Tier näher bringen.

Hundetrainer bieten nicht nur Erziehungsurlaube an, sondern auch andere Möglichkeiten, die Herrchen und Hund näher bringen: Schnitzeljagd, Kurse für Leinenführung und Tipps zum Umgang mit Welpen. Freunde, die in Gruppen in St. Peter-Ording anreisen, können sich auch für ein Gruppentraining entscheiden. Natürlich haben auch Herrchen ohne Freunde die Möglichkeit, an einer Übungsgruppe teilzunehmen. Ihr Hund trifft auf Tiere unterschiedlicher Rassen und Altersgruppen, sodass er mit Sicherheit etwas lernen kann. Insgesamt ist das Angebot an Trainingsmöglichkeiten groß, sodass jeder Hundebesitzer auf seine Kosten kommt.

Zecken im Winter: Die unterschätzte Gefahr beim Gassi gehen während der kalten Jahreszeit

Veröffentlicht von Marcus Belli am 17. November 2015
© Anja Hagen

© Anja Hagen

Der Kalender kann täuschen: Obgleich er vielleicht Dezember, Januar oder Februar anzeigen mag, so heißt dies noch lange nicht, dass Hundebesitzer ihre geliebten Vierbeiner ohne Bedenken ausführen können.

Denn Zecken schadet die kalte Jahreszeit kaum.

Welche Vorsichtsmaßnahmen Sie treffen können und wie Sie richtig handeln, falls eine Zecke doch zugestochen hat, erfahren Sie hier.

Zecken sind robuste Tiere

Sobald die Temperaturen fallen, flüchten die Tiere ins Warme: Das kann ein Fuchsbau sein oder ein Mäusenest, genauso gut aber auch dicht wachsende Tannenzweige oder einfach nur ein kleiner Laubhaufen. Fallen schließlich Flocken vom Himmel, kann die Schneedecke sogar isolierend wirken. Nur extreme Fröste, die tief in den Boden eindringen, haben wirklich Einfluss auf den Zeckenbestand.

Zecken im Winter

Zecken im Winter

Dies ist hierzulande allerdings selten der Fall. Oft ist es milder und die Zecken gehen auch im Winter ihrem ganz normalen Tagesgeschäft nach – nämlich, nach Blutmahlzeiten zu suchen. Die magische Grenze liegt hier etwa bei sieben Grad Celsius: Dann klettern die Zecken, genau wie im Sommer, auf Grashalme, Stauden und Büsche und warten auf einen Menschen oder ein Tier, um sich anheften zu können.

Wenn sie ihr Ziel erreicht haben, suchen Zecken vor allem beim Menschen nach Stellen, an denen die Haut besonders dünn und gut durchblutet ist (Kniekehle oder Achselhöhlen etwa). Beim Hund gehen sie nach einem ähnlichen Prinzip vor, sie bevorzugen spärlich behaarte Bereiche mit dünner Haut. Fündig werden die Zecken beim Tier etwa am Kopf, im Zwischenzehenbereich, am Bauch und an der Innenseite der Schenkel.

Schutz gegen Zecken – auch im Winter

Die Zeckenschutz-Regeln gelten nicht nur für die typischen Zeckenmonate März bis Oktober, sondern sollten aufgrund der bestehenden Gefahr auch im Winter beachtet werden:

  • Zeckenarme Route: Wenn Sie gerne im Wald spazieren gehen, sollten Sie das Unterholz oder Bereiche mit besonders hohen Gräsern meiden, da hier viele Zecken lauern. Suchen Sie sich beispielsweise eine schöne Gassi-Route in einem Stadtwald aus: Hier gibt es oft viele Schotterwege, die in der Regel weitestgehend zeckenfrei sind.
  • Richtige Kleidung: Lange Hosen alleine genügen nicht aus, wenn sie Halbschuhe dazu tragen. Die Zecke könnte so problemlos Ihr Bein hinaufklettern. Greifen Sie stattdessen zu Stiefeln mit engem Schaft und stecken Sie die Hose hinein.
  • Zeckenschutzmittel: Wer auf Nummer sicher gehen will, kann sich rund 30 Minuten vor dem Gassi gehen mit Zeckenschutzmittel  einreiben. Im Winter sollten Sie jedoch darauf achten, ein Mittel zu verwenden, das problemlos mit Textilien in Berührung kommen darf, sonst kann es unter Umständen zu hässlichen Flecken kommen. Lassen Sie sich hierzu in Ihrer Apotheke beraten.
  • Körper und Kleidung absuchen: Nachdem Sie Ihren Hund ausgeführt haben, sollten Sie zunächst sich, dann Ihr Haustier gewissenhaft nach Zecken absuchen. Gleiches gilt für Ihre Kleidung. Denn selbst einem Waschgang in der Maschine halten die robusten Tiere in der Regel stand.

So entfernen Sie eine Zecke bei sich oder bei Ihrem Hund richtig

Zecken im Winter

Zecken im Winter

Falls Sie eine Zecke entdecken, die sich fest gebissen hat, sollten Sie diese sofort entfernen. Sowohl beim Tier als auch beim Menschen sind spezielle Zeckenzangen geeignet. Wer es sich zutraut, kann das Spinnentier ebenso mit den Fingern herausziehen – bei dieser Variante hat man ein besseres Gefühl, wann man die Zecke zu sehr quetscht.

Ziehen Sie die Zecke so gleichmäßig es geht heraus. Greifen Sie das Tier möglichst nah an der Haut, also an ihrem Mundwerkzeug und nicht am vollgesaugten Körper. Es herrscht teilweise der Irrglaube, eine Zecke sollte mit einer Drehbewegung entfernt werden: Verzichten Sie jedoch darauf, der Stechapparat ist nicht wie ein Gewinde angeordnet. Stattdessen sollten Sie versuchen, das Tier in einer gleichmäßigen Bewegung ohne Pause zu entfernen.Im Anschluss sollte die kleine Wunde desinfiziert und begutachtet werden. Falls Sie noch Rückstände in der Haut finden oder sich nicht sicher sein sollten, ob Sie alles erwischt haben, können Sie einen Arzt um Rat bitten.

Keinesfalls sollten Sie die Zecke vor dem Entfernen mit Hausmitteln wie Klebstoff, Haarspray oder Öl einreiben beziehungsweise einsprühen. Die Tiere könnten sich daraufhin in die Einstichstelle übergeben und möglicherweise schwere Krankheiten übertragen.

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Veröffentlicht von Marcus Belli am 12. Juni 2015